Sport Eishockey

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Packender Kampf - mit leichten Vorteilen für die Gäste: Die Düsseldorfer EG empfing am Sonntagabend die Schwenninger Wild Wings.

Düsseldorfer EG mit Stottermotor - 3:4 nach Verlängerung gegen Schwenningen

Derzeit tröpfeln die Punkte bestenfalls aufs Konto der Düsseldorfer EG. Am Sonntag (20.1.) waren die Schwenninger Wild Wings zu Gast. Die 9.913 Zuschauer sahen ein 3:4 nach Verlängerung (0:1; 2:2; 1:0; 0:1). Schon wieder musste sich Düsseldorf nach einem Heimspiel mit nur einem Zähler begnügen.

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Aug in Auge mit dem vermutlich besten Goalie der DEL: Dustin Strahlmeier (2.v.l.).

Cheftrainer Harold Kreis wollte in der Offensive neue Impulse setzen. Deshalb würfelte er die Angriffsreihen durcheinander. Wie am Donnerstag gegen Straubing gab es einen frühen Gegentreffer zu beklagen. Eine unaufmerksame Hintermannschaft ermöglichte Marcel Kurth in zentraler Position viel Platz. Kurth bugsierte den Puck an Niederberger vorbei ins Tor. Im Folgenden kreierte die Mannschaft eine Menge Chancen, ohne zum Torerfolg zu kommen. Dustin Strahlmeier im Tor der Wild Wings stellte mehrfach unter Beweis, warum er als einer der besten Torhüter der DEL gilt.

Der 21-Sekunden-Treffer

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Deschenau (halbverdeckt) fliegt, der Puck ist drin, die DEG-Fans jubeln bereits.

Der Mittelabschnitt startete fulminant. Nach 21 Sekunden sorgte Jaedon Descheneau für den Ausgleich. Gogulla legte ab auf Descheneau und der spielte sich durch die ganze Schwenninger Verteidigung. Absolut sehenswert! Die Freude währte jedoch nur 20 Sekunden lang. Auf der Gegenseite umkurvte Mirko Höfflin das Tor und fand den freistehenden Rihards Bukarts, der seine Mannschaft erneut in Führung brachte. Wieder musste Düsseldorf einem Rückstand hinterherlaufen. Der emsige Gogulla arbeitete hart im Slot und drückte den Puck an Strahlmeier vorbei über die Linie (27.). Wieder stellte Harold Kreis taktisch um. Wieder veränderten sich die Angriffsreihen; im Tor wurde Mathias Niederberger durch Pettersson Wentzel ersetzt. Die Düsseldorfer EG wirkte unkonzentriert und fahrig. Die Schwarzwälder erarbeiteten sich Chancen und belohnten sich mit einem Treffer von Mirko Höfflin (37.).

Schlussfeuerwerk ohne Wirkung

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Die Düsseldorfer Schlussoffensive brachte viele Chancen, aber keine Tore.

Im Schlussdrittel geschah lange Zeit zu wenig. Die DEG arbeitete keine klaren Chancen heraus. Das änderte sich erst mit der Zeit. Vor allem in Überzahl zeigte die DEG sich gefährlich. Sowohl Henrion als auch Olimb und Ridderwall hätten treffen können (46.). Wenige Minuten vor Ende zog Calle Ridderwall aus dem Rückraum ab und Olimb fälschte im Slot ab (56.). Danach drückte die DEG, ein wahres Schussfeuerwerk entlud sich. Marshall kam mit einem Pfostenkracher einem Siegtor am nächsten. Einen Treffer gab es aber nicht mehr.

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Entscheidung in der Verlängerung: Die Schwenninger hatten das bessere Ende für sich.

Nur ein Punkt

Wie so oft in dieser Saison ging es in die Verlängerung. Die erste klare Chance bot sich für den Schwenninger Mirko Höfflin, der den Puck an Pettersson Wentzel vorbei ins Netz brachte (63.). Am Mittwoch geht der Heimspielmarathon-Monat Januar mit einem Gastspiel der Thomas Sabo Ice Tigers weiter (Beginn: 19.30 Uhr).

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