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Die Düsseldorfer EG steckt ihre Fahne für die Play-Offs - mit einem 3:2 Sieg in der Verlängerung gegen die Krefelder Pinguine.

Düsseldorfer EG steht in den Play-Offs – 3:2 (1:0; 1:2; 0:0; 1:0) gegen Krefeld

Das Straßenbahn-Duell braucht eine besondere Fahrkarte: Spiele gegen die Krefeld Pinguine sind nie einfach. Düsseldorf gab eine 2:0-Führung aus der Hand. Doch in der Verlängerung traf Rihards Bukarts zum 3:2 (1:0; 1:2; 0:0; 1:0). Düsseldorf steht damit im Viertelfinale!

Treffer Düsseldorf

Die Gäste aus Krefeld griffen an. Doch Düsseldorfs Goalie Mathias Niederberger war auf dem Posten. Dann schalteten die Jungs von DEG-Trainer Harold Kreis einen Gang hoch. Jerome Flaake gab den Puck von der rechten Seite in den Slot, wo sich Luke Adam an einem Tip-In versuchte (5.). Nicholas Jensen zog gefährlich aus der Distanz ab (8.). Währenddessen leistete sich Garrett Noonan einen Stockschlag. Für sieben Sekunden nahm er auf der Strafbank Platz. Dann schlug es hinter Krefelds Torhüter Oskar Östlund ein. Kenny Olimb gewann das Bully, gab die Scheibe weiter zu Jensen, der sie ins linke Eck zirkelte (9.). Im Anschluss fand die DEG besser ins Spiel. Eine von vielen Chancen hatte Flaake, der den Puck ans Gestänge setzte (14.). Pause.

Krefeld kommt zurück

Der Mittelabschnitt startete mit 89 Sekunden Überzahl für Düsseldorf. Ohne Tor. Als sich KEV-Verteidiger Philip Riefers durchs Drittel der DEG kurvte, konnte ihn Jensen nur regelwidrig stoppen. Somit durften die Pinguine in Überzahl ran. Als die Düsseldorfer wieder komplett waren, fuhren Jensen, Adam und Olimb einen Konter. Olimb legte von links den Puck ab zum aufrückenden Adam. Der wollte voll durchladen, traf aber mehr Eis als Puck. Jensen stocherte das Spielgerät mit einem langen Schläger von rechts über die Linie (27.). 2:0. Diese Führung sorgte bei der DEG allerdings nicht für Sicherheit.
Krefeld kam schnell zum Anschluss, weil Daniel Pietta die Scheibe halbhoch auf der Fanghandseite Niederbergers ins Tor zimmern konnte (30.). Düsseldorf blieb viel zu passiv. Der Ausgleich der Pinguine resultierte aus einer weiteren Krefelder Drangphase. Alex Trivellato zog von der blauen Linie ab, Phillip Bruggisser bugsierte die abprallende Scheibe durch die Schoner von Niederberger ins Tor (39.). Ausgleich, so ein Mist!

Bukarts macht den Dckel drauf

Das Schlussdrittel begann in Düsseldorfer Unterzahl. Doch das konnten die Gäste nicht nutzen. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Düsseldorf zitterte. Bukarts musste wegen eines Stockschlags vom Eis. Krefeld nahm eine Auszeit, um sich für das Überzahlspiel zu beraten. In dem ließ Bruggisser ein mächtiges Geschoss von der blauen Linie los, das Niederberger mit der Fanghand entschärfte (59.). 45 Sekunden vor dem Drittelende gerieten Jensen und Travis Ewanyk aneinander. Beide mussten auf die Strafbank, die DEG durfte aber mit einem Mann mehr weiterspielen. Das zahlte sich in der regulären Spielzeit nicht mehr aus. Nach 57 Sekunden in der Verlängerung aber ließ Bukarts mit einem Schuss aus dem Slot nach Zuspiel von Adam die DEG-Fans unter den 13.205 Zuschauern im ausverkaufen ISS Dome jubeln. Düsseldorf steht im Viertelfinale – bereits jetzt.

Ob die DEG als Tabellenfünfter gegen die Eisbären Berlin oder als Tabellensechster gegen den noch zu ermittelnden Dritten (Mannheim oder Straubing) startet, klärt sich am Sonntag (8.3.). Dann gastiert die DEG um 14 Uhr in Nürnberg bei den Thomas Sabo Ice Tigers.

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