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60 Minuten lang begegneten sich die Düsseldorfer EG und Tabellenführer EHC Red Bull München auf Augenhöhe. Das erste Dritten ging an Düsseldorf, das zweite an München, die in der letzten Minute die stärkeren Nerven hatten und die Partie für sich entschieden.

Düsseldorfer EG unterliegt Tabellenführer Red Bull München in der allerletzten Minute 2:3 (2:0; 0:2; 0:1)

Gibt es eine Mischung aus Trauer, Ärger und zugleich Stolz auf die eigene Leistung? Bei dieser Ehrenrunde im ISS Dome am vierten Adventssonntag: JA! Vor 9.585 begeisterten und lauten Zuschauern unterliegt die Düsseldorfer EG dem Tabellenführer Red Bull München in der allerletzten Minute mit 2:3 (2:0; 0:2; 0:1).

Starker Auftakt

Die Tabellenführer aus München gingen als klare Favoriten in die Partie. Doch die Düsseldorfer starteten stark. Bereits in der ersten Spielminute bot sich Kenny Olimb die erste gute Chance, als er allein über rechts ins Drittel zog. In diesem Duell blieb allerdings Daniel Fießinger noch Sieger. Fießinger hütete das Tor des EHC, weil sowohl Danny aus den Birken als auch Kevin Reich verletzt sind. Der junge Torwart musste schon bald zum ersten Mal hinter sich greifen. Rihards Bukarts kam in einem temporeichen Gegenstoß an die Scheibe, hatte nur noch einen Münchner Verteidiger vor sich, täuschte elegant den Querpass an und nagelte die Scheibe ins Netz (3.).

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Rihards Bukarts schiebt ihn rein: 1:0 für die Düsseldorfer EG.

Die nächste große Gelegenheit bot sich der DEG in Überzahl. Hier schnürte sie den Tabellenführer im eigenen Drittel ein und erzielte ein sehenswertes Tor. Alex Barta täuschte den Schlagschuss an, spielte aber nur eine harte Hereingabe in die Mitte, so dass Maxi Kammerer seine Kelle hinhalten konnte und für den zweiten rot-gelben Treffer sorgte (9.). Die Gäste kamen erst langsam zu ihren ersten Möglichkeiten, die spätestens Mathias Niederberger im Düsseldorfer Tor neutralisierte. Zur Pause wischten sich viele verwundert die Augen: Die DEG führte 2:0.

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Der junge Münchener Goalie Daniel Fießinger war am Ende des ersten Drittels bedient.

Defensive

Dementsprechend muss die Standpauke von Münchens Trainer Don Jackson gewesen sein. Es kamen konzentrierte Münchener aus der Kabine und schnürten die Gastgeber ein. Etwas unglücklich fiel der Anschluss für München. Hinter dem Tor kam der EHC an die Scheibe. Yasin Ehliz zog vor den Kasten und übertölpelte Niederberger (32.). In der Folge hatte dann auch die DEG einige hochkarätige Chancen. 1,4 Sekunden vor Ende des Abschnitts gelang den druckvollen Gästen der Ausgleich. Blake Parlett fälschte einen Schuss von Maximilian Kastner ins Tor ab.

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Yasin Ehliz trickst Düsseldorfer Goalie Matthias Niederberger aus - so fiel der Anschlusstreffer.

Verlust

Die letzten 20 Minuten wurden mit offenem Visier geführt. Die DEG bekam drei Chancen in Überzahl, konnte aber trotz viel Puckbesitz im Münchner Drittel die Bude nicht machen. Kurz vor Ende bekamen dann auch die Gäste noch ihr Powerplay, weil Johannesen wegen Behinderung in die Kühlbox musste. Der Tabellenführer erzielte 44,7 Sekunden vor Ende der Partie das 2:3. Ehliz fälschte eine Direktabnahme von Sanguinetti so ab, dass Niederberger chancenlos war.
Mit einer Ehrenrunde wurde die Düsseldorfer EG trotz Niederlage in die Weihnachtstage verabschiedet. Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es nach Iserlohn und am 28. Dezember im ISS Dome  gegen die Schwenninger Wild Wings (Beginn: 17 Uhr).

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