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Die Eisbären Berlin lieferten Düsseldorf am vierten Advent einen spannenden Fight - und gewannen schließlich im Penalty-Schießen.

Düsseldorfer EG unterliegt im Penalty-Schießen den Berliner Eisbären

Die Düsseldorfer EG erzielte im 31. Saisonspiel gegen die Eisbären Berlin am Sonntag (23.12.) den 100. Saisontreffer. Sie sackte den 60. Punkt ein. Doch beim Penaltyschießen ist noch Luft nach oben. Deswegen waren es die Berliner, die sich beim 4:5 (2:1; 1:2; 1:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen vor 8.782 Zuschauern im ISS Dome den Zusatzpunkt unter den Weihnachtsbaum legen konnten.

Traumstart für Düsseldorf

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Deschenau hatte quer gelegt auf Gogulla -1:0 für die DEG nach 90 Sekunden.

Die DEG erwischte einen Start nach Maß. Nach 90 Sekunden zischte die Scheibe ins Netz der Gäste. Die Rot-Gelben machten das Spiel aus dem eigenen Drittel heraus schnell, vorne sprintete Jaedon Descheneau, legte die Scheibe quer nach links zu Philip Gogulla, der den Puck zum 100. DEG-Saisontor reinschob. In den Jubel hinein platzten die Gäste offensiv, vor Fredrik Pettersson Wentzel im Kasten der DEG entstand Unordnung. Kevin Marshall unterstützte kniend auf der Torlinie. Dann pfiff das Schiedsrichtergespann Schrader/Smetana und sprach den Berlinern einen Penalty zu. Marshall soll den Puck im Torraum mit dem Handschuh blockiert haben. Eisbären-Topscorer Jamie MacQueen verwandelte zum Ausgleich (4.). Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel ausgeglichener. Die DEG ging aber mit einer Führung in die Pause, weil Ryan McKiernan die Scheibe zum Ende eines Überzahlspiels im Drittel hielt, Alex Barta sie vor das Tor brachte und Gogulla abstaubte (19.).

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Wühling vor dem Düsseldorfer Tor, Marshall hilft Goalie Wentzel und soll den Puck blockiert haben.

Vergeigtes Mittel-Drittel

Im Mittelabschnitt kamen die Berliner spritziger aus der Kabine und dominierten die Anfangsphase. Begünstigt wurden sie von einem frühen Überzahlspiel. Barta verunglückte ein Pass hinter dem eigenen Tor, Berlin fing die Scheibe ab und Rankel war der Nutznießer, wobei er beim Torschuss seinen Schläger zerbrach (26.). Die DEG reagierte gut und meldete sich wieder häufiger in der Offensive zu Wort. Insgesamt blieben aber die Berliner die spielbestimmende Mannschaft. In Überzahl fiel Marcel Noebels die Scheibe nach einer Eisbären-Druckphase so auf die Kelle, dass er die Gäste ohne Mühe in Führung brachte. Das Spiel war gedreht. Die Berliner hatten weitere Chancen – und nutzten sie nicht. Aus heiterem Himmel jubelte plötzlich die DEG, als Kevin Marshall ein Schüsschen von der blauen Linie abgab, das aber hoppelte und Poulin durchrutschte (40.). Zugegeben: Das Unentschieden nach 40 Minuten war ein wenig schmeichelhaft für die DEG.

Tempo im Schluss-Abschnitt

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Die DEG holt auf. Toooor für Düsseldorf. 

In den Schlussabschnitt startete die DEG energisch. Olimb setzte mit einem Solo von der rechten Bande in Richtung Berliner Tor gleich mal eine Duftmarke und provozierte dabei ein Haken von Daniel Richmond (41.). Das Überzahlspiel verstrich ereignislos. Für die Eisbären versuchte sich Ex-DEG-Stürmer Daniel Fischbuch aus dem Slot, aber Pettersson Wentzel war zur Stelle (44.). Auf der anderen Seite schoss Buzás aus dem Lauf und scheiterte knapp mit seinem Rückhand-Nachschuss aus spitzem Winkel (45.). Richmond hatte ebenfalls zwei Einschusschancen, als er zuerst ums Tor der DEG herumfuhr und dann noch den eigenen Abpraller auf den Schläger bekam (47.). Nach 60 Minuten teilten sich beide Mannschaften leistungsgerecht die Punkte, weil Brendan Ranford in einem druckvollen Überzahlspiel den Puck am linken Pfosten stehend ins Tor arbeitete (53.).

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MacQueen (Berlin) überwindet im Penalty-Schießen den Düsseldorfer Goalie Petterson Wentzel.

In der Verlängerung konnte sich kein Team einen Vorteil erarbeiten. So musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem sich MacQueen erneut von seiner eiskalten Seite zeigte und Pettersson Wentzel aussteigen ließ. Gogulla, Pimm und Flaake vergaben für die DEG.

Am kommenden Mittwoch kommen die Iserlohn Roosters in den Dome (Spielbeginn 14 Uhr). Das Weihnachtsfest genießt die DEG auf Tabellenplatz zwei.

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