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Beim letzten Heimspiel der Vorrunde sahen mehr als 11.000 Fans der Düsseldorfer EG eine Heimniederlage gegen die Krefelder Pinguine.

Düsseldorfer EG verliert zu Hause gegen Krefeld 1:2

Das ist nicht lustig. Ausgerechnet im Schlussspurt geht der Düsseldorfer EG die Luft aus. Sie hat das letzte Heimspiel der Vorrunde verloren. Gegen die Pinguine aus Krefeld gelang nur ein Flügelschlag in 60 Minuten: 1:2 (0:2; 1:0; 0:0).

Am Karnevalsfreitag plätscherte die Anfangsphase vor 11.613 Zuschauern im ISS Dome ereignisarm vor sich hin. Bis Philip Bruggisser von der rechten Seite aus dem Lauf abzog und der Puck in der kurzen Ecke einschlug (3.). Die DEG tat sich extrem schwer damit, zu Torchancen zu kommen. Doch dann wanderte zunächst Nichtas Torp auf die Strafbank, wenig später gesellte sich Ryan McKiernan dazu. Mit drei Verteidigern musste die DEG 34 Sekunden in doppelter Unterzahl überstehen. Das gelang. Leider kullerten sich die Krefelder zum 0:2. Die DEG bekam den Puck nicht aus der Gefahrenzone und plötzlich zappelte er im Netz. Als Torschütze ließ sich Travis Ewanyk feiern (16.). Jeadon Descheneau hätte das Ergebnis ein wenig angenehmer gestalteten können, schob bei einem Alleingang die Scheibe allerdings in Dimitri Pätzold und diesen dann ins Tor hinein. Wo war der Puck? Die Schiedsrichter Hunnius und Klein entschieden nach Videobeweis, das Tor nicht zu geben (18.).

Zu viele Powerplays ohne Abschluss

Im Mittelabschnitt bekam die Mannschaft von Düsseldorfs Trainer Harold Kreis früh die Gelegenheit, ins Spiel zu finden, weil Ewanyk wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Descheneau hatte das Riesen-Ding auf dem Schläger, als er das leere Tor vor sich hatte, dann den Puck aber nicht richtig traf (24.). Auch zwei weitere Powerplays brachten keinen Torerfolg für Düsseldorf. Die Gäste blieben gefährlich und spielten vor allem mit ihrer Top-Reihe nach vorn. Ewanyk versuchte es per Rückhand, doch Niederberger machte die kurze Ecke zu (36.). Die Krefelder zeigten Undiszipliniertheiten. Bruggisser war der nächste Pinguin, der nach einem Bandencheck auf der Sünderbank Platz nehmen musste. Mit viel Wut im Bauch feuerte Kapitän Alex Barta vom Rand des Slots ab und hämmerte den Puck in die Maschen (38.).

Die Uhr tickte runter

Im Schlussabschnitt hatte es die DEG selbst auf dem Schläger, die Partie auszugleichen und mindestens noch den einen Punkt einzufahren, der für die absolut sichere Viertelfinalqualifikation noch fehlte. Drei weitere Male hatte die Düsseldorfer EG ein Überzahlspiel. Ohne Erfolg. So tickte die Uhr herunter, bis Kreis gut eine Minute vor dem Ende seinen letzten Joker ausspielte und Niederberger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm. Doch der Puck wollte nicht mehr ins Tor.
Am Sonntag reist die DEG zum 52. und letzten Spiel der Vorrunde zu den Eisbären Berlin.

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