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Schnell, kämpferisch und mit dem besseren Ende für die Düsseldorfer EG: Sie gewannen die Partie gegen die Augsburger Panther am Freitagabend (6.12.) mit 3:2.

Düsseldorfer EG zittert sich zum 3:2 (2:1; 1:1; 0:0) Heimsieg über die Augsburger Panther

Es war spannend bis zum Schluss. Doch dann ließ Nikolaus drei Punkte auf das DEG-Konto fallen. Die Düsseldorfer EG gewannen im ISS Dome gegen die Augsburger Panther mit 3:2 (2:1; 1:1; 0:0). Noch in den letzten Sekunden schlug ein Pfostentreffer neben dem Düsseldorfer Tor ein.

Düsseldorf mit zahlreichen Verletzten

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Flaake (l., in Rot) war einer der Leistungsträger im Spiel der Düsseldorfer EG.

Zahlreiche Düsseldorfer Spieler sind verletzt. Neben Chad Nehring und Maxi Kammerer fehlte auch Tobi Eder. Er verdrehte sich beim Aufwärmen das Knie. Die erste gefährliche Szene des Spiels hatten die Gäste aus Augsburg, als Matthew Fraser zu viel Platz vor dem Tor von Mathias Niederberger hatte (3.) Ihre erste Unterzahl überstand die DEG schadlos. Gleich in ihrer ersten eigenen Überzahl schlug die DEG zu. Mit vereinten Kräften wurde die Scheibe ins Tor gearbeitet. Als letzter dran war Flaake (10.). Augsburg hielt dagegen. Patrick McNeill brachte die Scheibe auf Höhe der blauen Linie von der linken Bande aus aufs Tor, wo es etwas unübersichtlich wurde, die DEG den Puck aber letztlich klärte (14.). Plötzlich traf die Scheibe zum zweiten Mal das Augsburger Tor. Rihards Bukarts hatte abgezogen. Links oben schlug es ein (14.). Die Panther blieben weiterhin unbeeindruckt. Als die DEG in Unterzahl die Scheibe nicht aus dem Slot bekam, war David Stieler zur Stelle (17.).

Treffer nach 23 Sekunden

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Fliegender Wechsel - zum Ende hin gewann die Partie gegen die Augsburger Panther deutlich an Tempo.

In den Mittelabschnitt startete Düsseldorf in Überzahl. Schon nach 23 Sekunden drosch Reid Gardiner den Puck aufs Tor und erwischte Keller auf dem falschen Fuß. Gefährliche Szenen aber auch auf der Gegenseite: Vor Mathias Niederberger kam Jakob Mayenschein unverhofft an den Puck und vergab seine Chance (26.). Nach dem zweiten Powerbreak übernahm Augsburg das Kommando und setzte sich im Drittel der DEG fest. Lamb zog von der blauen Linie ab und traf. Pause.

Die Schlusssekunden kosten Nerven

Mit einem denkbar knappen Vorsprung ging die DEG ins Schlussdrittel. Alex Barta aus dem Slot (41.) und Luke Adam mit ordentlich Schmackes von halbrechts (42.) brachten den Puck in Richtung Tor. Dann waren die Jungs von Panther-Coach Tray Tuomie wieder am Drücker und bescherten der DEG viel Arbeit in der Defensive. Die Hausherren hatten oftmals Probleme, die Scheibe unter Kontrolle zu bekommen. Es gab zu viele Fehlpässe. Die 11.142 Zuschauer im ISS Dome feuerten ihre Mannschaft an. Ken-André Olimb machte fast alles richtig, als er von rechts aufs Tor zog. Nur den Puck bekam er nicht ganz um Keller herum (53.). 70 Sekunden vor dem Ende ging Tuomie mit einem sechsten Feldspieler volles Risiko. Fast hätte es sich ausgezahlt. In allerletzter Sekunde klatschte ein Schuss von Adam Payerl an den linken Pfosten. Doch Drittel drei blieb torlos, drei Punkte blieben in Düsseldorf.

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Nach zwei derben Niederlagen freuten sich die Düsseldorfer über ihren Heimsieg gegen Augsburg.

Am Sonntag ist die Düsseldorfer EG zu Gast in Straubing. Los geht es um 16:30 Uhr.

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