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Trotz guten Start reichte es wieder nicht für einer Sieg der Panther

Düsseldorf: Panther gehen mit neun Niederlagen in neun Spielen in die Sommerpause

Knapp vorbei ist auch daneben: Die Düsseldorf Panther verloren am Samstag (29.6.) ihr neuntes Spiel in Folge. Trotz der bisher besten Leistung mussten sich die Düsseldorfer zuhause erneut geschlagen geben und die Hoffnungen auf den ersten Sieg zerplatzten. Gegen die Kiel Baltic Hurricanes stand es am Ende 10:20 (3:0, 7:13, 0:7, 0:0) und die Fans müssen weiter hoffen.

Die Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg wurden mit einem guten Spielstart durchaus befeuert. Defensiv starteten die Panther gewohnt stark und ließen diesmal im ersten Viertel keinen einzigen Punkt zu.

Offensiv war das Team von John Leijten in der Lage konstant den Ball zu bewegen. Sergej Kendus überzeugte mit starken Läufen und Christian Strong verteilte den Ball gut. Lediglich in die Endzone schafften es die Panther zunächst nicht: Feli Manoka ließ den entscheidenden Pass fallen. Trotzdem gingen die Panther anschließend durch ein Field Goal von Daniel Schumacher zum ersten Mal in dieser Saison in Führung. Gleich im nächsten Drive machte Manoka seinen Fehler wieder gut, indem er den ersten Touchdown Pass des Spiels fing. Zur Überraschung und Freude der 700 Zuschauer führten die Panther nun mit 10:0.

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Letztlich ließ der Tabellennachbar aus KIel den Düsseldorfern keine Chance

Doch das war der Weckruf für die Kieler um Spielmacher Jake Purichia. Die Hurricanes antworteten mit einem 12 Yard Touchdownpass auf Markell Castle, welcher den Düsseldorfern auch im Special Team große Schwierigkeiten bereitete. Der Extrapunkt misslang den Gästen allerdings.

Die Chance den Fehler auszunutzen vergaben die Panther. Die Offensive bewegte sich nicht mehr so unbeschwert wie noch im ersten Viertel. Ein weiterer Field Goal Versuch von Schumacher wurde von den Kielern geblockt. Christian Strong leistete sich im Nächsten Drive eine hässliche Interception, die die Gäste nutzten, um durch einen Lauf von Purichia mit 13:10 in Führung zu gehen.

Obwohl den Düsseldorfern noch eine knappe Minute Zeit blieb, wurde diese nicht gentuzt. Es haperte vor allem am Zeitmanagement, denn trotz vorhandener Timeouts wurden diese teilweise nicht genutzt.

Nach dem schwächeren zweiten Viertel brachen die Panther offensiv komplett zusammen. In der zweiten Halbzeit zeigte sich das alt bekannte Bild von Strafen, 3 and outs und Interceptions. Zeitweise erzielten die Panther lediglich durch Strafen des Gegners einen nennenswerten Raumgewinn. Dank der Defensive konnten die Kieler nur noch einmal durch Aaron Bruning punkten und gewannen so nur mit 10 Punkten Differenz. Die Highlights aus Düsseldorfer Sicht waren ein fake Punt von Burton de Koning und eine Fumble Recovery von Andreas Oelker.

Fazit

Für sein Teams fand Head Coach John Leijten nach dem Spiel deutliche Worte. Besonders wurden die zahlreichen Strafen kritisiert. „Es ist dann völlig egal, was Du für einen Spielzug rein gibst, wenn wir noch 30 Yards für ein Firstdown zu gehen haben“, so Leijten. Der gebürtige Australier war nach dem Spiel auch von seinem Quarterback enttäuscht: „Er [Strong] hat heute einfach nicht gut gespielt. Interceptions, Pässe in den Boden und falsche Entscheidungen auf dem Feld machen die Sache für uns Trainer nicht gerade einfach.“ Diese Probleme sind gewiss nicht neu und traten bereits in den vorherigen Spielen auf. Am Samstag machten die Strafen, das Zeitmanagement und ein zeitweise resignierter Trainer, dem Quarterback die Sache ebenfalls nicht einfach. Statt einzelne zu kritisieren, müssten die Panther in der Sommerpause zusammen an den Fehlern arbeiten. Die gute Leistung aus Teilen der ersten Halbzeit macht Hoffnung und zeigte den Fans, was möglich ist.

So geht es weiter

Am Samstag, 27. Juli, 17 Uhr, treffen die Panther auf dem Platz in Benrath nach vier Wochen Pause im Rückspiel auf die Dresden Monarchs.

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