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In Potsdam war für die Panther aus Düsseldorf nichts zu holen

Düsseldorfer Panther warten weiter auf ihren ersten Sieg

Nach der Niederlage in Potsdam traf das Team von Head Coach John Leijten am Samstag (25.5.) vor gut 1800 Zuschauern in Kiel auf die Baltic Hurricanes. Sie mussten sich 37:17 (0:0/15:3/8:0/14:14) geschlagen geben.

Der Münzwurf entschied über das erste Angriffsrecht und vergab es die Gäste. Die sorgten gleich für eine Überraschung: Quarterback Christian Strong blieb zunächst an der Seitenlinie. Die Panther traten in der Wildcat Formation auf, der Snap ging also direkt an einen der beiden Running Backs. Die Taktik war allerdings nicht erfolgreich, die Defensive der Hurricanes konnte die Düsseldorfer zweimal ohne Probleme stoppen.

Defensiv lief es bei den Panthern zunächst besser. Die Düsseldorfer rund um Linebacker Burton De Koning zeigten vor allem gegen den Lauf ihre Stärke. Anders als in den vorherigen Spielen musste der Gegner den ersten Drive durch einen Punt beenden. Obwohl die Panther den Kieler Spielmacher Jake Purichia weiterhin stark unter Druck setzten, behielten die Hurricanes in den entscheidenden Momenten die Ruhe. Erst wurde ein 3rd und 20 verwandelt und dann punktete Purichia selber per Lauf.  

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Sergej Kendus wird getackled

Um den 7:0 Rückstand aufzuholen änderten die Rheinländer ihre Offensive zur Formation mit Quarterback, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Nachdem sich die Feldposition hauptsächlich durch Strafen beider Teams änderte, warf Christian Strong seine siebte Interception in der noch jungen Saison. Durch eine starke Defensivleistung der Panther schlugen die Hurricanes daraus aber keinen Profit.

Im anschließenden Drive folgte der nächste Patzer der Offensive: Ein Fumble von Running Back Khris Francis. Die Defensive der Panther gab alles und erhöhte den Druck erneut. Nach einem Sack von Burton De Koning mussten die Kieler sogar den vierten Versuch ausspielen. Im entscheidenden Moment setzten sich die Hurricanes jedoch durch. Running Back Julian Ampaw erlief den zweiten Touchdown für die Gastgeber. Beim Extrapunktversuch konnten die Kieler durch einen Trickspielzug sogar zwei Punkte erzielen und auf 15:0 erhöhen. Kurz vor der Halbzeitpause verkürzte Düsseldorf per Field Goal auf 3:15.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte den Kieler Running Backs. Trotz des hohen Drucks der Panther Defensive konnten Fritjof Richter und Julian Ampaw per Lauf punkten. Durch eine weitere Two-Point-Conversion und einen Extrapunkt wurde die Führung auf 30:3 ausgebaut.

Düsseldorf gab trotzdem nicht auf. Khris Francis machte seinen Fehler aus der ersten Halbzeit durch einen Kick-Return Touchdown wieder gut. Der anschließenden Onside Kick landete sogar bei den Panthern, war allerdings noch keine 10 Meter unterwegs, weshalb Kiel wieder das Angriffsrecht erhielt. Die Defensive der Panther verhinderte weitere Hurricanes Punkte und die Offensive verkürzte durch einen Pass auf Feli Manoka auf 17:30.

Das späte Comeback der Panther wurde durch den dritten Touchdown von Julian Ampaw beendet. Ein Endergebnis von 17:37 ist zwar recht deutlich, allerdings zeigten die Düsseldorfer abermals ihr Potential. Trotz des hohen Rückstands kämpfte man sich im letzten Viertel nochmal zurück. Nächste Woche Samstag (1.6., 16 Uhr) erwartet die Düsseldorfer beim Auswärts-Rückspiel gegen die Hildesheim Invaders eine schwierige Aufgabe.

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