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Die Panther wollen mit einem neuen Head-Coach weitermachen

Düsseldorfer Panther ziehen Konsequenzen: Trainer John Leijten muss gehen

Neun Niederlagen in neun Spielen – da war klar, dass die Düsseldorfer Panther Konsequenzen ziehen müssen. Diese wurden am Sonntagmittag (30.6.), einen Tag nach der jüngsten Heimpleite mitgeteilt: Headcoach John Leijten muss gehen. Der ehemalige NFL-Profi und bisherige Linebacker Coach Tim Johnson wird sein Nachfolger.

Da die Negativserie der Panther auch beim Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Kiel kein Ende fand, versucht der Verein nun mit einem neuen Head-Coach den Klassenerhalt über die Relegation zu erreichen. John Leijten spielt dabei keine Rolle mehr, er ist mit sofortiger Wirkung freigestellt.

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Tim Johnson ist seit Anfang 2019 bei den Panthern und trainierte bis jetzt die Linebacker, Foto: Panther

Um die theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, soll nun der bisherige Linebacker Coach Tim Johnson die Geschicke des Teams lenken.

"Die Spiele unserer Mannschaft seit Saisonbeginn entsprechen natürlich nicht unseren Erwartungen. Der bisherige Saisonverlauf hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten. Das hat der Vorstand dem Head Coach in einem offenen Gespräch erklärt und ihm die Entscheidung mitgeteilt", so Michael Wevelsiep, der Vorstandsvorsitzender und sportliche Leiter des AFC Düsseldorf 1978 e.V.. "Der ganze Verein bedankt sich bei John und bedauert die Entwicklung. Aber wir mussten hier eine professionelle Entscheidung im Sinne der Düsseldorf Panther treffen“.

Mit Tim Johnson soll das Team nun wieder Siege erspielen. Der ehemalige NFL-Profi hat in seiner Karriere unter anderen für die Chicago Bears, Oakland Raiders, Calgary Stampeders sowie für Rhein Fire in der NFL-Europe gespielt. „Ich freue mich sehr, dass die Panther mich angesprochen haben. Ich werde alles geben, die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zu führen. Es gibt nur ein Ziel: Wir wollen unbedingt in der 1. Liga bleiben!“, betont Johnson, der Düsseldorf verbunden ist und mit seiner Familie in Oberkassel lebt.

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Für die Düsseldorfer sah es zunächst vielversprechend aus, doch die 900 Zuschauer erhielten am Samstag (27.7.) auf dem Platz Bezirkssportanlage Benrath rasch die Antwort auf die Frage, ob der neue Headcoach Tim Johnson bereits einen Wandel im Team hat erreichen können. Die Panther verloren 7:38 (0:14, 0:14, 0:10, 7:0) gegen die Dresden Monarchs. „Wir ändern im Moment sehr viel und das dauert eben Zeit“, erklärte Johnson nach dem Spiel.

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Knapp vorbei ist auch daneben: Die Düsseldorf Panther verloren am Samstag (29.6.) ihr neuntes Spiel in Folge. Trotz der bisher besten Leistung mussten sich die Düsseldorfer zuhause erneut geschlagen geben und die Hoffnungen auf den ersten Sieg zerplatzten. Gegen die Kiel Baltic Hurricanes stand es am Ende 10:20 (3:0, 7:13, 0:7, 0:0) und die Fans müssen weiter hoffen.

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Bereits eine Woche nach der krachenden 20:55 Heimniederlage des Hinspiels mussten die Düsseldorfer zum Rückspiel in Berlin antreten. Auch in Berlin waren die Panther absolut chancenlos. Mit 13:55 (0:10, 7:14, 0:21, 6:10) gingen sie sang und klanglos unter.

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