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Feli Manoka sorgte für die wichtigste Szene im Spiel der Düsseldorfer, Foto: Peter Koch

Football in Düsseldorf: Panther verbauen sich ihre Siegchance und verlieren 10:17

Als die Spielzeit am Samstag (17.8.) auslief lagen für die Düsseldorfer Panther zwischen Sieg und Niederlage möglicherweise nur ein Yard und eine Strafe. Zum ersten Mal in dieser Football Saison konnten die 500 Zuschauer ein Panther Team sehen, welches trotz vieler Fehler wirklich mit seinem Gegner mithielt (0:11, 10:0, 0:6, 0:0).

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Arbeit für Denfensive-Spieler Flamur Simon, Foto: Stephan Partisch

Dabei tat sich das Team um Headcoach Tim Johnson im Regen zunächst schwer. Trevor Vasey durfte nach seiner Leistung im vorherigen Spiel die Rolle des Quarterbacks von Anfang an übernehmen, doch am gewohnt schlechten Start der Offensive konnte er nichts ändern.

Das erste Viertel gehörte den Potsdamer Gästen, die durch ein Fieldgoal von Hannes Werner in Führung gingen. Im Anschluss bekamen die Royals noch zwei weitere Punkte durch einen Saftey geschenkt: Beim Punt beförderte der Düsseldorfer Long Snapper den Ball über den Kopf seines Punters ins Aus, ein ärgerlicher Fehler. Die Potsdamer punkteten auch selber punkten, beispielsweise durch Gennadiy Adams, der durch seinen Touchdown per Lauf auf 0:11 erhöhte. Die Düsseldorfer Fans befürchteten zu diesem Zeitpunkt den mittlerweile gewohnten Spielverlauf, lediglich der Extrapunkt schien den Gästen Schwierigkeiten zu bereiten.

Doch dann nahm das Spiel durch eine spektakuläre Szene eine überraschende Wendung. Trevor Vasey warf einen langen Pass auf Feli Manoka, der diesen nach einer kurzen Jongliereinlage festhielt und auf dem Weg in die Endzone innerhalb des Spielfelds blieb. Nach dem Extrapunkt stand es plötzlich nur noch 7:11.

Einen herben Rückschlag für Potsdams Offensive folgte wenig später. Royals Quarterback Paul Zimmermann rutschte vor einer Kollision mit einem Düsseldorfer Spieler auf dem nassen Rasen aus und musste im Anschluss den Rest des Spiels verletzt von der Seitenlinie verfolgen. Vor dem Halbzeitpfiff erzielten die Düsseldorfer durch ein Fieldgoal von Daniel Schuhmacher drei weitere Punkte und lagen nur noch einen Punkt zurück. Erstmal schien ein Sieg greifbar.

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Sergej Kendus setzt sich durch, Foto: Stephan Partisch

Mit Hoffnung in die zweite Halbzeit

Gennadiy Adams schockte die hoffnungsvollen Panther gleich im ersten Spielzug der zweiten Hälfte mit einem 62 Yard langem Touchdown-Lauf und erhöhte auf 10:17.

Auf Düsseldorfer Seite verfiel man jedoch nicht in Panik und kämpfte weiter. Die geschwächte Royals Offensive wurde in der zweiten Halbzeit komplett im Zaum gehalten. Für den Sieg konnten sich die Potsdamer bei ihrer Defensive bedanken, die gute Arbeit leistete und nur in den letzten Spielminuten den Panthern die Chance zum Ausgleich bot. Beim entscheidenden vierten Versuch von der 1 Yard Linie, hielt die Defensive der Royals und verwies Düsseldorf in die Schranken.

Die Panther Defensive gab ebenfalls nochmal alles und es sah so aus, als könne man mit 1:39 Minuten auf der Uhr noch eine weitere Chance für die Offensive erspielen. Diese Chance machten sie sich aber durch eine Strafe für unsportliches Verhalten selbst kaputt. Ein Panther Spieler regte sich so über ein frühes Abpfeifen eines Spielzugs auf, dass er das Feld verlassen musste. Die durchaus kontroverse Strafe verschaffte den Potsdamern 15 Yards und ein neues First Down, was das Spiel entschied.

Headcoach Tim Johnson stellte sich am Ende schützend vor sein Team: „Es ist nicht der Fehler der Mannschaft, dass sie die zwei Yards am Ende nicht geschafft haben, sondern ich muss als Headcoach mit mehr Spielzügen dafür sorgen, dass sie das schaffen.“

So geht es weiter

Die Relegation ist nun nur noch in der Theorie vermeidbar. Gleich zwei Mal müssen die Panther als nächstes gegen die bisher ungeschlagenen New Yorker Lions aus Braunschweig antreten (24.8.2019, 18 Uhr in Braunschweig und 31.8.2019 um 17 Uhr zu Hause).

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