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Bei der bitteren Pleite in Frankfurt erzielte Fortunas Dodi Lukebakio den Treffer zum 1:4.

1:7 in Frankfurt: Fortuna Düsseldorf kassiert historische Pleite

Ein Auftritt zum Vergessen: Im Gastspiel bei Eintracht Frankfurt ist Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit einem 1:7 ordentlich unter die Räder gekommen. Trotz des herben Rückschlags verabschiedeten die rund 3.000 mitgereisten Fortuna-Fans ihre Mannschaft mit aufmunterndem Applaus. Cheftrainer Friedhelm Funkel machte nach der Niederlage seine Enttäuschung deutlich.

Frankfurt überrennt schläfrige Fortuna

„Ich bin maßlos darüber enttäuscht, wie meine Mannschaft heute aufgetreten ist. Diese herbe Klatsche ist nicht schön zu reden, so kenne ich meine Mannschaft nicht“, machte Funkel nach der Auswärtsniederlage deutlich. Schon früh wurden die Probleme seiner Akteure mit dem schnellen Angriffsspiel der Frankfurter deutlich. Die erste hochprozentige Torchance durch Luka Jovic (18.) wusste Fortuna-Torwart Michael Rensing noch zu verhindern. Wenig später startete die Eintracht dann ihr Tor-Festival: Durch einen fragwürdigen Elfmeter (20.), für den sich Schiedsrichter Deniz Aytekin erst durch den Videobeweis entschied, brachte Sebastian Haller die Gastgeber in Führung (1:0). Düsseldorf zeigte sich geschockt von dem plötzlichen Rückstand und agierte fortan komplett desolat. Nach einer Flanke über die linke Seite legte SGE-Stürmer Luka Jovic (27.) mit einer artistischen Direktabnahme zum 2:0 nach. Neben dem Doppelschlag musste Fortuna-Trainer Funkel musste mit ansehen, wie wehrlos seine Hintermannschaft auf dem Platz agierte – kurz vor der Halbzeitpause (34.) erhöhte Jovic auf 3:0. Mit teilweise glanzvollen Paraden konnte Keeper Rensing einen noch höheren Rückstand vor dem Seitenwechsel verhindern.

Fünferpack! Jovic schießt Düsseldorf ab

Funkel reagierte auf den Totalausfall seiner Elf und brachte mit Flügelflitzer Dodi Lukebakio und Ex-Frankfurter Aymen Barkok, der sein Fortuna-Debüt gab, weitere Offensivkräfte für die zweite Halbzeit. Offensiv spielten jedoch weiterhin nur die Hausherren: Mit dem Treffer zum 4:0 sorgte Haller (50.) für die endgültige Vorentscheidung. Auch nach dem Seitenwechsel stand die Abwehrreihe des Aufsteigers aus Düsseldorf komplett neben der Spur. „Ich bin verantwortlich für die Defensive, da darf sowas nicht passieren. Für so eine Leistung gibt es keine Entschuldigung“, sagte Abwehrchef Kaan Ayhan selbstkritisch.

Zwar konnte der eingewechselte Lukebakio mit einem sehenswerten Distanzschuss (53.) den 1:4-Anschlusstreffer erzielen, das Offensiv-Feuerwerk der Eintracht stoppte der Belgier damit aber gewiss nicht. Gegen eine Fortuna, die ihrem Gegner nur noch hinterher lief, machten die Hausherren freudig mit dem Tore schießen weiter. Den ohnehin bärenstarken Jovic bekamen die Rot-Weißen überhaupt nicht in den Griff – der Serbe war nicht zu bremsen und machte mit drei weiteren Treffern (55./69./72.) das Debakel aus Düsseldorfer Sicht perfekt. „Wir haben von Anfang an keine Gegenwehr geleistet. Frankfurt hat uns dann vorgemacht, wie man erfolgreich spielt“, fasste Fortuna-Verteidiger Matthias Zimmermann zusammen.

Nach dem bitteren Rückschlag empfängt die Funkel-Elf am kommenden Samstag (27. Oktober, 15:30 Uhr) in der heimischen Arena den VfL Wolfsburg.

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