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Die Fans waren sich einig: Funkel muss bleiben. Das hatten sie am Freitag in einem beispiellosen Shitstorm gegen den Verein klar gezeigt

Flughafen Düsseldorf: Pfiffe für Schäfer und Aufmunterung für Funkel

Nachdem das Trainingslager im spanischen Marbella ein turbulentes Ende genommen hatte, landete die Mannschaft von Fortuna Düsseldorf am Samstagnachmittag (12.1.) wieder in ihrer Heimatstadt. Rund 250 Fans hatten sich in der Ankunftshalle versammelt. Sie alle waren gekommen, um Funkel Respekt und Solidarität zu zeigen.

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Rund 250 Fans waren als Willkommenskomitee für Friedhelm Funkel am Flughafen erschienen

Lange mussten sich die Fans nach der Landung der Maschine aus Malaga gedulden, bis die Fortunen endlich mit ihrem Gepäck in der Ankunftsebene des Flughafens erschienen. Die Spieler wurden mit Gesang und Applaus begrüßt, doch eigentlich warteten sie alle nur auf den einen: Friedhelm Funkel.

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Robert Schäfer suchte eilig den Ausgang

Nachdem viele spekuliert hatten, dass der Fortunen-Vorstand Robert Schäfer einen Hinterausgang benutzen würde, um nicht auf die Fans zu treffen, ertönten laute Pfiffe, als er mit seinen Koffern versuchte, an einem weniger beachteten Ausgang schnell den Flughafen zu verlassen. Die Fans ließen ihn ziehen, denn kurz drauf erschien Friedhelm Funkel. Er war sichtlich angespannt und bahnte sich seinen Weg durch die Fans, die ihm aufmunternde Worte zuriefen und ihre Unterstützung signalisierten. Im Aufzug entfloh er dem Getümmel.

Fans immer noch sauer

Statt der anwesenden rund 250 Fans wären es am Flughafen sicherlich um ein Vielfaches mehr Menschen gewesen, wenn der Verein nicht am Vormittag bekanntgegeben hätte, nun doch noch Gespräche über die Vertragsverlängerung mit dem Trainer führen zu wollen. Bis zum Spiel gegen Augsburg am kommenden Samstag (19.1.) will man sich einigen. 

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Mit dem "Pro Funkel" zeigte dieser weibliche Fan Solidarität. Auf dem Rücken hatte sie einen mit rot durchgestrichenen Pfannenstie(h)l

Sportvorstand Lutz Pfannenstiel war nicht mit der Mannschaft nach Düsseldorf geflogen – hieß es. Für ihn hätten die Fortuna-Anhänger noch ein wesentlich lauteres Pfeifkonzert gegeben, betonten zahlreiche Fans.

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