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Fortuna-Chef Robert Schäfer muss seine Entscheidung korrigieren.

Fortuna Düsseldorf: Neue Gespräche mit Trainer Funkel, Einigung bis 19. Januar

Fortuna-Aufsichtsratschef Reinhold Ernst hat die Notbremse gezogen. Unmittelbar nach der krassen Fehlentscheidung, Trainer Friedhelm Funkel fallen zu lassen, brachte Ernst den Vereinsvorsitzenden Robert Schäfer und Funkel zu erneuten Gesprächen zusammen. In einer offiziellen Mitteilung der Fortuna Düsseldorf heißt es dazu am Samstag (12.1.): „Wir haben uns gestern Abend noch einmal zusammengesetzt, um in Ruhe über alles zu reden“, erklären Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer und Friedhelm Funkel, „dabei ist uns bewusst geworden, dass zwei Dickköpfe zu sehr auf Ihren Positionen beharrt haben. Das war ein Fehler. Im Interesse von Fortuna Düsseldorf werden wir gemeinsam diesen Fehler korrigieren.“

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Bleibt Fortuna erstklassig, bleibt Friedhelm Funkel Trainer.

Verein und Trainer haben verabredet, in den nächsten Tagen ihre Vertragsgespräche wieder aufzunehmen. Ziel sei es, noch vor dem Start der Rückrunde beim FC Augsburg am kommenden Samstag, 19. Januar, eine Einigung zu erzielen. Darüber, wie diese aussehen könnte, wird bereits spekuliert. Friedhelm Funkel hatte nach einem Ein-Jahres-Vertrag für die Saison 2019/2020 gefragt – und war bereit, den Klassenerhalt als Bedingung in diesen Vertrag hineinschreiben zu lassen. Das bedeutet: Bleibt Fortuna erstklassig, bleibt Funkel. Steigt die Mannschaft ab, ist die Trainerfrage offen.

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Zog die Notbremse: Fortuna-Aufsichtsratschef Ernst Reinhold.  Foto: Hengeler Mueller

Aufsichtsratschef Ernst hatte sich gegenüber der Westdeutschen Zeitung überrascht gezeigt, dass die Gespräche zwischen Vorstand und Trainer eine solche Dynamik bekommen haben. Höhepunkt der Auseinandersetzung war Funkels Ankündigung vor Journalisten am Trainingslager Marbella, dass er Fortuna Düsseldorf zum Saisonende verlassen werde, obwohl er noch nicht in Rente gehen wolle. Funkel hatte bei diesen Worten kurz die Fassung verloren, Vereinsvorstand Robert Schäfer saß wortlos daneben.

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