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Schoss einen Elfer gegen den Pfosten der Mainzer - und sorgte damit für einen Wendepunkt im Spüioel zulasten der Fortuna: Dodi Lukebakio hatte am Samstag Pech.

Fortuna Düsseldorf verliert 1:3 in Mainz - Lukebakio vergibt Elfmeter

Fortuna Düsseldorf musste die Heimreise aus Mainz ohne Punkte antreten. Für die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel gab es beim Auswärtsspiel eine 3:1-Niederlage. Funkel bezeichnete die Niederlage als „ärgerlich“, denn Düsseldorf hatte bei einem Elfmeter die Führung in Reichweite. Dodi Lukebakio traf allerdings nur den Pfosten des Mainzer Tores.

Mainz kam furios in die Partie und ging bereits nach 36 Sekunden durch Jean-Philippe Mateta in Führung. Der Franzose schnappte sich einen langen Ball, den Marcin Kaminski völlig unterschätzte und brachte die Fans zum Jubeln. Die Fortuna brauchte einige Minuten, um den frühen Rückschlag zu verdauen. Die erste Großchance für Fortuna vergab der zuletzt stark aufspielende Benito Raman nach 14 Minuten. Der Belgier scheiterte nach Vorarbeit von Dodi Lukebakio im Abschluss am Mainzer Schlussmann Florian Müller.

Slapstick zum Ausgleich - Toooor Düsseldorf

Nur fünf Minuten später funktionierte die Kombination dann besser. Raman bediente Lukebakio, der im Slapstick-Stil zum 1:1 ins kurze Eck einschob (20.). Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt verdient, weil die Fortuna nach dem Rückstand viel gearbeitet hat. In der Folge sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, das nicht von Höhepunkten geprägt war. Die Mainzer zeigten kurz vor dem Halbzeitpfiff nochmal eine Leistungssteigerung und drückten auf die erneute Führung. Die Mannschaft von Friedhelm Funkel stellte sich tief in die eigene Hälfte und hatte Glück, dass sie nicht mit einem Rückstand in die Kabine ging. Danny Latza traf zum 2:1 und drehte bereits zum Jubeln ab, aber das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits.

Fortuna dreht auf

Nach dem Seitenwechsel drehte dann die Fortuna wieder auf. In den ersten fünf Minuten erkämpften sich die Düsseldorfer drei Eckbälle. Kurz darauf war der Jubel groß im Gästeblock und auf der Trainerbank, weil der Videoassistenz aus Köln eingegriffen hat. Der Mainzer Abwehrspieler Alexander Hack war im eigenen Strafraum mit der Hand am Ball und verhinderte die Entstehung einer Torchance. Die Situation war deutlich zu erkennen und der Unparteiische zeigte nach kurzer Überprüfung auf den Punkt. Lukebakio schnappte sich den Ball, lief mit kurzer Verzögerung an und knallte ihn wuchtig an den linken Pfosten. Die Fortuna haderte nicht lange mit dem vergebenen Elfer und lief immer weiter an. Die Führung sollte her und zwar schnell. Die Gastgeber hatten Glück, dass Giulio Donati einen Kopfball von Andre Hoffmann kurz vor der Linie klären konnte, ansonsten wären die Nullfünfer in Rückstand geraten (62.).

Im Rücken der Düsseldorfer Abwehr

Auf der anderen Seite kamen dann auch mal wieder die Mainzer aus der eigenen Hälfte und suchten den Weg zum Tor. Völlig überraschend für die Düsseldorfer Hintermannschaft brachte Aaron Martin den Ball von der linken Strafraumkante in den Rücken der Abwehr. Niemand fühlte sich für Karim Onisiwo zuständig, der den Ball annehmen und zum 2:1 für Mainz einnetzte (67.). Die Führung kam aus dem Nichts und die Fortuna wusste auch nicht wirklich wie sie das Tor einordnen soll. F95-Coach Funkel versuchte von der Seitenlinie seine Mannschaft zu motivieren und zu pushen. Nachdem am vergangenen Wochenende der Klassenerhalt perfekt wurde, hat Funkel ein neues Saisonziel ausgerufen. Er will mit seiner Mannschaft 40 Punkte und mehr holen. Aktuell haben die Männer aus der Landeshauptstadt 37 Zähler auf dem Konto. Funkel wollte also nochmal für Offensivdruck sorgen und brachte Kenan Karaman und Marvin Ducksch ins Spiel.

Es fehlten Torchancen

Die Spieler arbeiteten viel und kamen vor allem über die Außenpositionen. Eine gefährliche Torchance entwickelte sich auf Seiten der Gäste aber irgendwie nicht. Der Ball wollte einfach nicht so richtig zwingend vor das Tor von Mainz 05 kommen. Aymen Barkok verteilte die Bälle aus dem Zentrum und suchte Karaman und Ducksch in der Sturmspitze, die aber nicht zum Abschluss kamen.

Konter der Mainzer - zum Klassenerhalt

Auf der Gegenseite steckte Aaron den Ball auf den gestarteten Mateta durch. Der Franzose lief auf das Tor zu, umkurvte 95-Keeper Michael Rensing, setzte sich stark gegen Barkok durch und schob lässig zum 3:1-Siegtreffer ein.
Die Fortuna hat viel versucht und nach dem frühen Rückstand wieder einmal eine starke Mentalität gezeigt, aber der Aufwand wurde nicht belohnt. Das Team von Friedhelm Funkel hat es gegen etwas glücklichere Mainzer verpasst den Ball über die Linie zu drücken. Der verschossene Elfmeter war der Wendepunkt der Partie.

Jetzt kommt Bremen

Für Fortuna Düsseldorf heißt es nun, diese Niederlage abschütteln. Denn am kommenden Wochenende kommt der enorm starke SV Werder Bremen um 15.30 Uhr in die Düsseldorfer Arena. Für die Mannschaft aus dem Norden geht es um den Einzug in den Europapokal und für die Fortuna geht die Mission „40 Punkte und mehr“ weiter.

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