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Da war nichts zu holen in Dortmund

Klatsche gegen Dortmund – Fortuna Düsseldorf verliert 5:0

Im Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (7.12.) gab es nichts zu holen für die Düsseldorfer Fortuna. Das erwartet schwere Spiel wurde zu einem schwarzen Nachmittag und die Rot-Weissen kamen mit 5:0 (1:0) unter die Räder.

Fortuna steht wie eine Wand

Nach dem 1:1-Unentschieden beim Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim rotierte Friedhelm Funkel und stellte seine Mannschaft auf drei Positionen um. Lewis Baker wurde für seine Trainingsleistung der vergangenen Wochen belohnt und ersetzte Marcel Sobottka im zentralen Mittelfeld. Thommy und Gießelmann starteten für Tekpetey und Suttner. Die Fortuna setzte die Marschroute für eine stabile Defensive, die den schnellen Dortmunder Stürmern keinen Platz zur Entfaltung geben sollte. Über weite Strecken der ersten Halbzeit ging der Plan der Gäste auf. Marco Reus, Jadon Sancho und Thorgan Hazard fanden keine Möglichkeiten ihre Schnelligkeit auszuspielen, weil die Düsseldorfer die Räume eng machten. Das sorgte dafür, dass den Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna Park in Sachen Torchancen kein Spektakel geboten wurde. Reus versuchte es mit einem Distanzschuss nach rund zehn Minuten, aber Zack Steffen war auf dem Posten.

Reus gelingt der Türöffner

Borussia Dortmund hatte das Heft in der Hand und sorgte ab Minute 30 für Torgefahr. Reus und Guerreiro verpassten im Zentrum eine Hereingabe von Hakimi und Brandt scheiterte mit seinem Abschluss an Steffen (34./35.). Auf der anderen Seite hatte Jean Zimmer nach Zuspiel von Baker die gefährlichste Chance der Rheinländer. Sein direkter Abschluss ging allerdings über den Dortmunder Kasten (37.).

Der BVB drängte auf den Führungstreffer noch vor der Halbzeitpause und stellte die Düsseldorfer Hintermannschaft vor Probleme. Über Brandt und Piszczek landete der Ball bei Reus, der allein vor Steffen auftauchte und dem US-Amerikaner keine Abwehrchance ließ – 1:0 (42.). Sancho verpasste das 2:0 vor dem Gang in die Kabine, das zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen wäre (45.).

Dortmunder Offensivpower vs. Düsseldorfer Nachlässigkeit

Die Gastgeber machten in der zweiten Halbzeit da weiter, wo sie 15 Minuten zuvor aufgehört hatten. Ohne der Fortuna eine Chance auf Entlastung zu geben, stürmten die Schwarz-Gelben auf den Ausbau ihrer Führung. Marco Reus fand mit seinem Zuspiel Jadon Sancho, der einschob. Reus stand allerdings zuvor im Abseits, sodass der Treffer nicht gegeben wurde (52.).

Kurze Zeit später klingelte es aber offiziell im Düsseldorfer Kasten. André Hoffmann rückte raus, um die Dortmunder zu attackieren, blieb aber ohne Erfolg. Dadurch fehlte der Innenverteidiger in der Defensive, so dass Hazard viel Platz hatte und im Alleingang das 2:0 erzielen konnte (58.).

Die Fortuna wirkte unkonzentriert und ließ das aggressive Defensivverhalten der ersten 45 Minuten gänzlich vermissen. Matthias Zimmermann leistete Sancho lediglich Begleitschutz. Ein Doppelpass mit Reus reichte aus, um die gesamte Hintermannschaft aus dem Spiel zu nehmen und auf 3:0 zu stellen (63.).

Fortunas Defensive völlig von der Rolle

Das Team von Friedhelm Funkel fand keinen Zugriff mehr, leistete sich zu viele Fehler und bot dem Dortmunder Offensivensemble kein Paroli. Gießelmann verlor den Ball im Aufbauspiel gegen Hakimi, der direkt in den Lauf von Hazard spielte. Mit seinem Zuspiel fand der Belgier den eingelaufenen Reus – 4:0 (70.). Mit dem vierten Tor war allerdings noch nicht Schluss für die Düsseldorfer Hintermannschaft. Fortuna suchte den Weg nach vorne und vergaß dabei die eigene Defensivarbeit. Wieder wurde der Ball im Spielaufbau verloren und das Funkel-Team lief in einen Konter, den Sancho zum 5:0-Endstand vergolden konnte.

Giganten-Wochen gehen weiter

Trotz 5:0-Klatsche gegen den BVB muss sich Fortuna Düsseldorf aufrappeln und den Blick auf die kommende Aufgabe richten. Am nächsten Samstag (13.12., um 18:30 Uhr) erwarten die Rheinländer RB Leipzig zum Topspiel am 15. Spieltag. „Ich bin fest davon überzeugt, dass uns das nicht umwerfen wird“, erklärte André Hoffmann im Interview mit Sky.

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