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Ein schwarzer Tag für Lukas Schmitz

Niederlage von Fortuna Düsseldorf gegen Union Berlin 0:3

Das dritte Spiel unter Interimstrainer Peter Hermann hätte am dritten Adventswochenende eigentlich den dritten Sieg bringen sollen. Doch ganz so einfach wollte es der Gegner aus Berlin den Fortunen nicht machen und so gab es trotz eines guten Spiels eine Niederlage vor heimischer Kulisse.

23.461 Zuschauer waren in die Esprit-Arena gekommen. Die Fortuna Anhänger wollten wieder einen Sieg sehen und feuerten ihre Mannschaft an, die forsch losspielte. Doch auch die Berlinen hatten sich einiges vorgenommen und das setzte Bobby Wood in der 13. Minute um. Er überlupfte Michael Rensing und erzielte damit die 1:0 Führung. Die Düsseldorfer ließen sich davon wenig beeindrucken und machten weiter Dampf. Doch bis zur Pause hatten sie zwar den größeren Ballbesitz und mehr Ecken, doch der Ausgleich wollte nicht fallen.

Chance zum Ausgleich: Elfmeter für Düsseldorf

Gleich nach der Pause zeigte Schiedsrichter Felix Brych auf den Elfmeterpunkt, da Toni Leistner Ihlas Bebou regelwidrig gestoppt hatte. Die Chance zum Ausgleich für Düsseldorf vergab Lukas Schmitz mit einem schwachen Schuss, den der Berliner Torwart Daniel Haas parierte.

Die Fortunen wollten nicht aufgeben und spielten weiter engagiert. Doch es waren wieder die Berliner, die zum Zuge kamen. Selten begaben sie sich nach vorne, doch in der 69. Minute nutzte wieder Bobby Wood die Gelegenheit und schießt aus zehn Metern Entfernung ins lange Eck. Torwart Michael Rensing hatte keine Chance.

Schwarzer Tag für Lukas Schmitz

Hoffnung keimte in der 74. Minute auf einen weiteren Elfmeter auf, da Toni Leistner erneut Ihlas Bebou trifft. Doch der Schiri pfeift nur auf Ecke. Ein Tor schossen die Fortunen noch, aber in den falschen Kasten. Ein schwarzer Tag für Lukas Schmitz, der nach seinem misslungenen Elfmeter, in der 86. Minute einen Heber von Eroll Zejnullahu ins eigene Tor verlängerte.

0:3 Endstand, aber da Paderborn und 1860 München ebenfalls verloren haben, bleiben drei Punkte Vorsprung zu den Abstiegsrängen und Tabellenplatz 15. Die Fans waren mit dem Einsatz der Fortunen zufrieden, aber wenn eine Mannschaft mit so viel Ballbesitz und Chancen keine Tore macht, wird es eng in der zweiten Liga. Ob ein neuer Trainer und vielleicht ein neuer Torjäger das Ruder rumreißen können bleibt abzuwarten.

Spannend wird es am 21. Dezember gegen den 16. der Tabelle. Um 20 Uhr treten die Fortunen in Paderborn an und könnten mit einem Sieg den Abstand zum Tabellenkeller vergrößern.

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