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Christian Hoße (HC Rhein Vikings)

Gegen den EHV Aue konnten die Düsseldorfer um Christian Hoße vor dem gegnerischen Tor nicht überzeugen.

2. Bundesliga: Rhein Vikings schenken im Abstiegskampf wichtige Punkte her (21:24)

Im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga mussten die Rhein Vikings den nächsten Rückschlag hinnehmen. Vor 1.010 Zuschauern unterlagen die Düsseldorfer im heimischen Castello dem EHV Aue mit 21:24.

Großer Schock nach Verletzung von Handschke

Die Vikings begannen mit Mikkel Moldrup im Tor, der für den erkrankten Vladimir Bozic in die Startformation rückte. Mit einer Glanzparade nach wenigen Sekunden machte der Däne früh klar, um was es in dieser Partie gehen würde. Seine Mitspieler hingegen hatten gerade in der Offensivbewegung so ihre Probleme. Nach zehn Minuten stand für die Hausherren erst ein Treffer auf der Anzeigetafel (1:3). „Die ersten vierzehn Minuten waren der Knackpunkt. Da haben wir gehemmt gewirkt und es ist uns zu wenig eingefallen gegen die Abwehr des Gegners“, resümierte Vikings-Trainer Ceven Klatt. Noch bitterer zu diesem Zeitpunkt war die Verletzung von Felix Handschke: Nach minutenlanger Behandlung musste der Düsseldorfer mit schmerzverzerrtem Gesicht auf der Bank Platz nehmen, ehe es für ihn in der Halbzeitpause direkt ins Krankenhaus ging. „Die Diagnose ist noch unklar. Wir hoffen natürlich, dass es nichts Schlimmeres ist. Es konnten alle sehen, wie sehr wir Felix brauchen“, sagte Vikings-Geschäftsführer René Witte.

Felix Handschke (HC Rhein Vikings)

Für Felix Handschke war die Partie nach einer Verletzung frühzeitig beendet.

Der EHV Aue präsentierte sich abgeklärter und baute seine Führung vor allem über die Außenpositionen weiter aus. Durch zwei schnelle Treffer von Alexander Oelze (16.) legten die Düsseldorfer dann den Schalter um. Das Klatt-Team biss sich zum Ende des ersten Durchgangs zurück ins Spiel und kam durch einen weiteren Doppelschlag von Christopher Klasmann bis zur Pause auf einen Treffer an die Gäste heran (9:10).

Aue rennt den Vikings davon

Die Gäste erwischten auch nach dem Wiederanpfiff den besseren Start und zogen mit drei schnellen Treffern  davon (9:13). Nur selten gelang den Wikingern im Angriff der erhoffte Zugriff. So mussten die Vikings-Fans mit ansehen, wie die Gäste aus dem Erzgebirge einen Treffer nach dem anderen erzielten. Düsseldorfs Coach Klatt taktierte nochmals an der Seitenlinie – durch Spielzüge über die Kreisläufer Teo Coric und Bennett Johnen verkürzten die Hausherren auf 16:19. Letzte Hoffnungen der heimischen Anhänger gingen jedoch schnell wieder verloren, auch weil Aue in den Schlussminuten die besseren Lösungen vor dem Tor parat hatte. In nahezu jeder Offensivaktion erzielten sie einen Treffer. Klatt: „Wir haben uns nochmal gut ran gekämpft, aber am Ende wurde der Abstand einfach zu groß.“

Mikkel Moldrup (HC Rhein Vikings)

Vikings-Torwart Mikkel Moldrup konnte sich auf der Linie auszeichnen.

Nur Vikings-Torwart Moldrup konnte sich mit insgesamt zwölf Paraden vor heimischem Publikum auszeichnen. Um die Niederlage zu verhindern, verhalf aber auch die gute Leistung des Dänen nicht. Dafür war der Auftritt seiner Teamkollegen vor dem gegnerischen Tor schlichtweg zu harmlos.

Die nächste Begegnung führt die Rhein Vikings am kommenden Sonntag (22. April, 17 Uhr) zur HG Saarlouis.

Tore für die Vikings: Oelze (6), Bahn (1), Artmann, Handschke, Pankofer (1), Coric (1), Johnen (1), Weis (3), Thomas, Kozlina, Klasmann (4), Aust (2) und Hoße (2)

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