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Tobias Middell (HC Rhein Vikings)

Niederlage gegen Balingen: Im Heimspiel gegen den Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten mühten sich die Vikings um Youngster Tobias Middell (links) zu einem 22:36.

2. Bundesliga: Spitzenreiter Balingen deklassiert chancenlose Rhein Vikings (22:36)

Für das Zweitliga-Schlusslicht HC Rhein Vikings setzte es am 28. Spieltag gegen den Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten eine besonders bittere Niederlage. Im heimischen Castello unterlag die Mannschaft von Vikings-Trainer Jörg Bohrmann nach klarer Unterlegenheit auf dem Spielfeld deutlich mit 22:36.

Vikings würdigen Ex-Keeper Bozic

Bevor es auf der Platte zur Sache ging, ließ es sich Vikings-Geschäftsführer Daniel Pankofer nicht nehmen den ehemaligen Düsseldorfer Torhüter Vadimir Bozic nachträglich für seine erfolgreiche Zeit bei den Wikingern zu verabschieden. Der 35-jährige Kroate bekam für die Begegnung gegen seinen Ex-Klub das Vertrauen seines Trainers und startete zwischen den Pfosten der Gäste. Ebenfalls überraschte Vikings-Trainer Bohrmann die nur 211 Zuschauer im Castello und schickte einen Großteil seiner jungen Schützlinge aufs Feld. Balingen ließ es gelassen angehen im Offensivspiel, untermauerte aber von der ersten Minute an die eigenen Ambitionen. Im Stil eines abgeklärten Spitzenreiters erspielte sich der HBW schnell eine Führung (1:5). Da die Hausherren im Duell gegen den großen Aufstiegsfavoriten ohnehin nichts zu verlieren hatten, kämpften stemmten sich Kreisläufer Paul Skorupa und seine Teamkollegen mit viel Einsatz gegen die drohende Klatsche (3:5). Doch das Bohrmann-Team fand kein Durchkommen gegen das Abwehrbollwerk der Balinger und die Gäste zogen abgezockt davon (4:11). Emotionaler Höhepunkt im Spiel der Vikings war ein Wutausbruch von Trainer Bohrmann, der sich an der Seitenlinie zurecht lautstark über einige fragwürdige Pfiffe des Schiedsrichtergespanns aufregte – am deutlichen Rückstand zur Halbzeitpause änderte aber auch das nichts (8:16).

Vladimir Bozic (HC Rhein Vikings)

Vor Spielbeginn ehrte Vikings-Chef Daniel Pankofer den ehemaligen Düsseldorfer Keeper Vladimir Bozic.

Spitzenreiter Balingen in großer Torlaune

Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel: Angeführt von den erfahrenen Leistungsträgern Phillipp Pöter und Christian Hoße sorgten Düsseldorf für mehr Torgefahr (14:21). Zwar fand das Bohrmann-Team vermehrt Lücken in der Balinger Abwehrreihe, jedoch konnten sie kein Kapital daraus schlagen. So machten auch die heimischen Fans ihrem Unmut – sowohl über die Unparteiischen als auch über die eigene Mannschaft – ordentlich Luft – selbst als die Partie beim Stand von 15:25 längst entschieden war. Mit einer offensiveren 3-3-Deckung im Defensivspiel versuchte Bohrmann in der Schlussphase nochmals einen Hauch von Ligaalltag in die triste Begegnung zu bringen. An einen Punktgewinn für die Düsseldorfer glaubte an diesem Abend aber wahrlich niemand im Castello mehr. Zwar konnte Vikings-Youngster Daniel Zwarg auf den letzten Metern dann mit zwei sehenswerten Treffern auf sich aufmerksam machen, die Partie gegen den Tabellenführer unterlagen die Hausherren aber deutlich mit 22:36.

Paul Skorupa (HC Rhein Vikings)

Gegen die kompakte Defensive des HBW taten sich Düsseldorfs Paul Skorupa (mitte) und Co. enorm schwer.

Am kommenden Freitag (5. April, 19:30 Uhr) trifft der HC Rhein Vikings auswärts auf den TuS Ferndorf.

Tore für die Vikings: Gipperich (5), Hoße (4), Pöter (1), Skorupa (4), Weis (2), Johnen (2), Zwarg (2), Görgen, Strunk und Middell (2)

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