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Brian Gipperich (HC Rhein Vikings)

Düsseldorfs Brian Gipperich erzielte bei der Heimpleite gegen Lübeck fünf Treffer.

27:33 gegen Lübeck: HC Rhein Vikings unterliegt im Karnevalsspiel

Nach zuletzt engagierten Auftritten des jungen Teams von Vikings-Trainer Jörg Bohrmann gingen die Düsseldorfer auch im Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau leer aus. Vor rund 350 Zuschauern im Castello unterlagen die Vikings mit 27:33.

Düsseldorf gibt sich kämpferisch

Für den Handball-Zweitligisten aus Düsseldorf werden die Aufgaben im Kampf um den Klassenerhalt der 2. Handball Bundesliga wahrlich nicht leichter. Gegen den Tabellenachten aus Lübeck mussten sich die Vikings nach einer hoffnungsvollen ersten Halbzeit geschlagen geben. „Wir haben zu viele Möglichkeiten liegen lassen. Wir sind noch eine junge Mannschaft, aber von manchen Spielern erwarte ich in bestimmten Situationen mehr Entschlossenheit“, fasste Bohrmann den Auftritt seiner Schützlinge zusammen. Zwar lagen die Düsseldorfer früh mit 0:2 zurück, doch das junge Team aus dem Rheinland kämpfte sich über die gewohnt offensive 3:3-Deckung im Abwehrspiel schnell in die Partie und konnte verkürzen (2:3).

Beide Mannschaften leisteten sich im Torabschluss eine Vielzahl ab Fehlern – den größeren Profit daraus zogen die Gastgeber. Erst konnte Vikings-Kapitän Bennett Johnen am Kreis ausgleichen, kurz darauf sorgte der junge US-Amerikaner Paul Skorupa mit dem 8:7 für die erste Vikings-Führung. Kurz vor der Halbzeitpause sah Lübecks Toni Podpolinski noch die Rote Karte, nach dem sein Freiwurf direkt in Skorupas Gesicht landete – mit einem 13:14 ging es in die Kabine.

Jörg Bohrmann (HC Rhein Vikings)

Vikings-Trainer Jörg Bohrmann befand die Leistung seiner Torhüter als schwach.

Vikings-Trainer kritisiert Torleute

Mit dem Start des zweiten Durchgangs setzt die Schwächephase des Bohrmann-Teams ein. Lübeck legte einen 5:2-Lauf auf die Platte und konnte sich erstmals deutlicher absetzen. Dafür fand Bohrmann nicht kritische Worte für die Feldspieler, sondern nahm auch seine Torhüter in die Pflicht. „Wir waren in der Abwehr nicht entschlossen genug. Auch habe ich in manchen Situationen die Aktionen meiner Torhüter vermisst“, so Bohrmann. Mit allen Mitteln versuchten sich die Wikinger zurück zu kämpfen, doch der Favorit aus Lübeck ließ nichts mehr anbrennen und nahm vor einer mageren Kulisse von 352 Zuschauern verdient die Punkte aus dem Castello verdient (27:33).

Am kommenden Freitag (8. März, 19:30 Uhr) treten die Rhein Vikings auswärts zum Derby bei Tusem Essen an.

Tore für die Vikings: Gipperich (5), Hoße (4), Artmann (3), Pöter (3), Skorupa (3), Weis (3), Johnen (2), Handschke (1), Rutzki, Kurth, Kuepper Ventura und Middell (3)

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