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Bennet Johnen (HC Rhein Vikings)

Weiter sieglos: Zum elften Mal in Folge gehen die Rhein Vikings um Kapitän Bennett Johnen (mitte) als Verlierer vom Feld.

27:33 gegen Nordhorn: Rhein Vikings kassieren elfte Niederlage in Serie

Das Ende der Negativserie lässt weiter auf sich warten: Der Handball-Zweitligist HC Rhein Vikings hat auch sein Heimspiel am 15. Spieltag gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 27:33 verloren. Dabei lieferten die Schützlinge von Vikings-Trainer Jörg Bohrmann einen insgesamt ernüchternden Auftritt ab.

Guter Start mit bösen Folgen

Mit einer Niederlagen-Serie von zehn Pleiten im Rücken empfingen die Rhein Vikings im heimischen Castello den Tabellensechsten aus Nordhorn. Die Gastgeber starteten euphorisch in die Partie und agierten auf Augenhöhe mit der HSG (3:3). Allerdings nur für wenige Minuten: Düsseldorfs Schützlinge sammelten im ersten Durchgang fleißig Zeitstrafen und agierten in der Folge nachlässig in der Verteidigung. Bereits nach neun Minuten sah Bohrmann erstmals Redebedarf und gab seinem Team in der ersten Auszeit neue Anweisungen mit auf den Weg. Die Umsetzung dieser gelang seinen Akteuren nur in Ansätzen. Über den Rückraum kamen die Hausherren durch Niklas Weis und Felix Handschke zum Torerfolg, da dem sonst stark aufspielenden HSG-Torhüter Bart Ravensbergen (12 Paraden) einige Distanzwürfe durch die Lappen gingen. Der Schlussmann der Norddeutschen konnte sich jedoch auf die Offensivreihe seiner Teamkollegen verlassen, die sich bis zur Halbzeitpause mit neun Treffern absetzen (9:18).

Brian Gipperich (HC Rhein Vikings)

Düsseldorfs Brian Gipperich (2.v.l.) sah im zweiten Durchgang die Rote Karte.

Vikings kämpfen und gehen leer aus

Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste früh ein klares Statement und überrannten die mit hängenden Köpfen agierenden Vikings. Die Bohrmann-Truppe bemühte sich aber um Schadensbegrenzung, ließ letztlich zu viele Großchancen verstreichen, um im zweiten Durchgang nochmal für Spannung zu sorgen. Ausgerechnet Leistungsträger Alexander Oelze (2 Tore) erwischte einen gebrauchten Tag (12:20). Ebenso bitter wie ungelegen kam der Platzverweis für Außenspieler Brian Gripperich: Der Düsseldorfer musste das Feld nach einem vermeintlichen Ellbogenschlag (38.) mit einer Roten Karte verlassen. Ein Lob gebührt dem Tabellen-Schlusslicht aus Düsseldorf dennoch: In den Schlussminuten warfen die Vikings vor 460 Zuschauern ihre letzten Kräfte auf das Parkett und sorgten für einige Lichtblicke vor dem gegnerischen Tor. Insgesamt präsentierten sich die Rheinländer mit 27 Toren treffsicherer als in den Partien zuvor. Von einem sportlichen Aufwind war jedoch nur wenig zu spüren. Um den Kampf um den Klassenerhalt über die Saison zu meistern, sind die Wikinger zum Punkten verdammt.

Jörg Bohrmann und Team (HC Rhein Vikings)

Sichtlich enttäuscht schauten Vikings-Trainer Bohrmann (mitte) und seine Schützlinge bei der Niederlage.

Am kommenden Samstag (01. Dezember, 19:30) treffen die Rhein Vikings auswärts auf den TV 05/06 Hüttenberg.

Tore für die Vikings: Gipperich (2), Hoße (6), Artmann (1), Pöter (2), Kozlina, Skorupa, Weis (6), Johnen (3), Handschke (5), Bahn, Predragovic, Oelze (2), Görgen und Middell (beide n.e.)

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