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Bennet Johnen (HC Rhein Vikings)

26:23 in Würzburg: Für das Zweitliga-Schlusslicht HC Rhein Vikings um Kapitän Bennett Johnen (mitte) setzte es beim DJK Rimpar Wölfe eine bittere Niederlage.

Düsseldorf: Handball 2. Bundesliga - Mutige Rhein Vikings geben Sieg in Rimpar aus der Hand (26:23)

Für das Zweitliga-Schlusslicht HC Rhein Vikings nahm die Auswärtsfahrt nach Würzburg ein bitteres Ende. In dünner Besetzung unterlagen die Düsseldorfer am Freitagabend (26.4.) beim DJK Rimpar Wölfe mit 26:23. Dabei hatte Vikings-Trainer Jörg Bohrmann seinen Schützlingen die richtige Taktik mit auf den Weg gegeben.

Vikings stellen Gegner defensiv vor Probleme

Mit einem Kader von nur zehn Spieler reiste die Mannschaft der Rhein Vikings am 31. Spieltag in den Süden des Landes. Viele Erwartungen lasteten auf den Düsseldorfern, die sich  zu Spielbeginn schwer taten – schnell lag das Bohrmann-Team mit drei Treffern zurück (3:0). Das kuriose daran: Zwei der ersten drei Treffer erzielte Heimtorwart Max Brustmann. Düsseldorfs Trainer hatte seinen Schützlingen in der s.Oliver Arena den klaren Auftrag gegeben, in jedem Angriff den siebten Feldspieler zu bringen, Vikings-Keeper Mikkel Moldrup kehrte dadurch bei Ballverlusten zu spät zurück zwischen die Pfosten. Was sich zu Beginn als eher wenig erfolgsversprechend entpuppte, stellte die Wölfe im weiteren Spielverlauf vor einige Probleme. Düsseldorf sorgte mit der Überzahl im Offensivspiel für Verwirrung bei den Hausherren – Kapitän Bennett Johnen glich für die Gäste aus (4:4). Als großer Rückhalt erwies sich erneut Vikings-Keeper Moldrup (9 Paraden), der sein Team mit wichtigen Paraden im Spiel hielt und die Führung der Wikinger mit einleitete (5:7). Durch eine Zwei-Minuten-Strafe kurz vor der Halbzeitpause musste Düsseldorf mit dem Pausenpfiff den Ausgleich hinnehmen (11:11).

Mutiger Auftritt wird nicht belohnt

Gleich zum Start in den zweiten Durchgang kassierten die Vikings einen bitteren Dreierpack. Erneut war Wölfe-Keeper Brustmann unter den Torschützen (14:11). Bohrmann änderte seine Taktik nicht, sondern hielt weiter am Rotieren fest. Die Kräfte seiner Akteure schwanden von Minute zu Minute mehr. Durch wachsame Augen in der Rückwärtsbewegung und schnelle Gegenstöße hielt sich Düsseldorf weiter im Rennen (17:16). Doch all der Mut auf der Platte sowie der Einsatzwille des dünnen Kaders wurde nicht belohnt: Rimpar zog das Tempo in den Schlussminuten an und setzte sich fünf Minuten vor Spielende mit 24:20 ab – die Vorentscheidung. Zwar konnte Niklas Weis in der Schlussminute auf 24:22 verkürzen, die Niederlage konnten die Vikings letztlich aber nicht mehr abwenden.

Schon am kommenden Sonntag (28. April, 17 Uhr) empfangen die Rhein Vikings in der zweiten Partie des Doppelspieltags im heimischen Castello den HC Elbflorenz aus Dresden.

Tore für die Vikings: Gipperich (1), Hoße (10), Skorupa (1), Weis (3), Johnen (3), Zwarg (5), Rutzki und Middell

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