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Daniel Pankofer (HC Rhein Vikings)

Beim HSC Coburg gingen die Düsseldorfer um Daniel Pankofer am Schluss leer aus. Foto: Norbert Schulz

Düsseldorfer Handball: 18:32 in Coburg - Rhein Vikings beim Favoriten ohne Chance

Nur zwei Tage nach dem umjubelten Derbysieg gegen Essen unterlag Handball-Zweitligist HC Rhein Vikings in Coburg mit 18:32. Vikings-Trainer Ceven Klatt machte seiner Mannschaft nach der deutlichen Niederlage aber keinen Vorwurf.

Angeschlagene Vikings nehmen Kampf an

„Der Sieg für Coburg geht natürlich in Ordnung. Allerdings ist er am Ende ein paar Tore zu hoch ausgefallen“, sagte Düsseldorfs Trainer Ceven Klatt nach der Niederlage. Mit Personalsorgen im Gepäck reisten die Vikings zum Auswärtsspiel beim HSC Coburg: Neben den verletzten Christian Hoße, Miladin Kozlina und Brian Gipperich mussten die Düsseldorfer am Sonntag schon im ersten Durchgang auf Heider Thomas verzichten. Der 29-Jährige klagte früh über Probleme an den Adduktoren. So stand das Duell beim Erstliga-Absteiger von Beginn an unter keinen guten Vorzeichen.

Doch der dezimierte Aufsteiger kämpfte aufopferungsvoll und war nach rund acht Minuten gleich auf mit dem Favoriten (3:3). Schnell schlichen sich jedoch einige Fehler in der Offensive der Gäste ein und Coburg zog davon (8:3). „Wir haben ein paar Chancen ausgelassen und Bälle hergeschenkt. Allerdings haben wir auch ein paar dubiose Schiedsrichterentscheidungen gegen uns bekommen", merkte Klatt an. Der Erstliga-Absteiger aus Coburg wurde seiner Favoritenrolle gerecht und nutzte die Fehler der Rhein Vikings eiskalt aus – zur Halbzeit lagen die Wikinger bereits mit sieben Toren zurück (5:12).

Ceven Klatt (HC Rhein Vikings)

Vikings-Trainer Klatt (links) war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden.

Favorit eine Nummer zu groß

Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Wikinger nicht die Wende einleiten. Zwar kamen sie nochmal bis auf 12:18 heran, doch die Hausherren agierten so abgebrüht, dass sie in der heimischen HUK-Coburg-Arena letztlich nichts mehr anbrennen ließen. Trotz der Niederlage mit 14 Toren Differenz machte Klatt seinem Team keinen Vorwurf. „Unsere Leistung war nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Jetzt müssen wir uns diese Woche regenerieren und versuchen, am kommenden Wochenende mit dem eigenen Publikum im Rücken die nächsten Punkte zu holen", fasste Klatt zusammen.

Am kommenden Samstag (3. März) empfangen die Rhein Vikings im heimischen Castello den HC Elbflorenz. Anpfiff der Partie gegen den Mitaufsteiger aus Dresden ist um 19 Uhr.

Tore für die Vikings: Handschke, Bahn (1), Thomas, Klasmann (1), Oelze (3), Pankofer (6), Weis (2), Aust, Artmann, Coric (1) und Johnen (4)

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