Sport Handball

Christopher Klasmann (HC Rhein Vikings)

Christopher Klasmann (hier am Ball) hatte großen Anteil am Auswärtserfolg der Rhein Vikings. Foto: Norbert Schulz

Düsseldorfer Handball: 20:18-Sieg in Hildesheim - Rhein Vikings holen Bigpoint im Abstiegskampf

Am Montagabend (30.10.) gastierten die Zweitliga-Handballer des HC Rhein Vikings zum Nachholspiel des 10. Spieltags bei Eintracht Hildesheim. Die Düsseldorfer siegten beim Mitaufsteiger mit 20:18 und konnten damit den zweiten Sieg in Folge einfahren.

Vikings besiegen Mitaufsteiger

„Es war ein unglaublich emotionales Spiel, das wir mit einer überragenden Abwehrleistung um Heider Thomas, Miladin Kozlina und Torhüter Vladimir Bozic sowie wahnsinnigem Einsatz gewonnen haben“, resümierte Vikings-Trainer Ceven Klatt nach dem Auswärtssieg.

Die beiden Aufsteiger lieferten sich von der ersten Minute an ein Kopf an Kopf Rennen. Rund 20 Minuten lang konnte sich keines der beiden Teams absetzen (6:6). Zwar kamen die Wikinger dann besser ins Spiel, doch die Partie in Hildesheim blieb mit einem Stand von 10:10 auch zur Pause weiter ausgeglichen.

Hildesheim kam motivierter aus der Kabine und nutzte die technischen Fehler auf Seiten der Rhein Vikings. So setzte sich der Mitaufsteiger aus dem Norden nach 42 Minuten erstmals mit zwei Toren (14:12) ab. Christopher Klasmann war es dann, der die Gäste mit zwei schnellen Treffern ins Spiel zurückholte. „Er hat heute viel Verantwortung übernommen“, lobte Klatt seinen Schützling nach der Partie. Zwar erzielten die Vikings in der Schlussphase vier Minuten lang keinen Treffer mehr, doch der 4:0-Lauf kurz zuvor war ein gutes Polster. Hildesheim glich nochmal aus, doch die Vikings ließen sich die Punkte nicht mehr nehmen. Die starken Klasmann und Rechtsaußen Christian Hoße machten als erfolgreichste Werfer des Abends, mit ihren Toren kurz vor Schluss den Deckel auf die Partie – ein wichtiger 20:18-Auswärtserfolg für die Rheinländer.

Verletzungspech hält an

Trotz der Freude über den wichtigen Punktgewinn in Hildesheim, müssen die Rhein Vikings zwei weitere Spieler auf der Liste der Verletzten setzen. Leistungsträger Alexander Oelze kugelte sich in Hildesheim schon nach zehn Minuten den Ellbogen aus – er wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Darüber hinaus verletzte sich Routinier Daniel Pankofer am Fuß. „Wir müssen bei beiden Spielern abwarten, was die näheren Untersuchungen ergeben und hoffen natürlich sehr, dass sie nicht längerfristig ausfallen", erklärte Klatt.

Viel Zeit zum Verschnaufen haben die Düsseldorfer aber nicht. Am kommenden Samstag (4. November, 19 Uhr) empfangen die Wikinger den ThSV Eisenach im heimischen Castello. „Wir fahren mit zwei wichtigen Punkten nach Hause, blicken aber wegen der verletzten Spieler ein wenig sorgenvoll in Richtung des nächsten Spieltags", sagte Klatt mit Blick auf die kommende Partie.

Tore für die Vikings: Hoße (3), Kozlina, Bahn (1), Thomas (2), Klasmann (8), Oelze (1), Pankofer, Weis (1), Gipperich (1), Aust (2), Artmann und Coric (1).

Zurück zur Rubrik Handball

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Handball

D_RV_Figur_15012019

Der Krach zwischen der Sportstadt Düsseldorf und den Handballern der Rhein Vikings beschäftigt nun die Gerichte. Der ehemalige Handball-Geschäftsführer Dr. Thomas Koblenzer hat die Sportstadt Düsseldorf auf Schadenersatz verklagt. Sein Vorwurf: Zusagen wurden nicht eingehalten und so der Verein in die Insolvenz gezwungen.

D_Pixum_Wuerfel_08052018

Handball der ersten Liga wird es künftig in Düsseldorf geben. Zwar nicht vom Düsseldorfer Verein Rhein Vikings, aber die Sportstadt Düsseldorf hat einen Kooperationsvertrag mit den Solinger Handballern geschlossen. Künftig werden einige Heimspiele des Bergischer HC (BHC) im ISS Dome angepfiffen. Dr. Peter Kluth übernimmt für die Sportstadt einen festen Sitz im Gesellschafterkreis der BHC Marketing GmbH. Während in Düsseldorf die Kooperation gefeiert wird, sind die Fans des BHC entsetzt und kritisieren in den Sozialen Netzwerken die Städte Wuppertal und Solingen, denen es nicht gelungen ist dem Verein ein angemessene Spielstätte zu bieten.

D_Vladimir-Bozic_20181202

Die „Sportstadt Düsseldorf“ hat dem Handball-Zweitligisten Rhein Vikings den Geldhahn zugedreht. Damit dürfte das mit großen Ambitionen und Sponsoren wie Rheinmetall gestartete Projekt bald beendet sein. In einem Facebook-Post auf der Facebook-Seite der Rhein Vikings vom Samstag (5.1.) heißt es: Bei den Handballprofis herrsche „große Enttäuschung und Unverständnis“.

Düsseldorf, Helau!

Karnevalssession 2018/19

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D