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Christopher Klasmann (HC Rhein Vikings)

Das war knapp: Gegen den Tabellenzweiten aus Bietigheim boten die Vikings lange einen großen Kampf.

Düsseldorfer Handball: 26:29 gegen Bietigheim - Rhein Vikings verpassen die Sensation nur knapp

Zum Start in die Rückrunde musste Handball-Zweitligist HC Rhein Vikings eine knappe Heimpleite einstecken. Gegen das Top-Team der SG BBM Bietigheim unterlagen die Düsseldorfer nach kämpferischer Leistung mit 26:29.

Vikings bieten großen Kampf

Mit der 26:29-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim verpassten die Düsseldorfer die Chance auf ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk. Von Beginn an überrannten die Gäste das Team von Vikings-Trainer Ceven Klatt und brachten sich nach acht Minuten mit sechs Treffern in Führung (2:8). „Wir haben den Start nicht gut hinbekommen und liefen dem Rückstand dann über die gesamte Spielzeit hinterher“, merkte Klatt nach dem Spiel an. Während der Favorit aus Bietigheim abgezockt vor dem Düsseldorfer Tor agierte, taten sich die Rhein Vikings enorm schwer die hohe Deckung des Gegners zu überspielen. Schnell war klar, dass die Partie gegen den Aufstiegskandidaten das von allen erwartete harte Stück Arbeit werden würde. Und mit jeder Menge Einsatzbereitschaft nahm der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt diese Aufgabe an. Trotz einiger Zeitstrafen kämpften sich die Rhein Vikings, vor allem durch wichtige Treffer von Dennis Aust und Felix Handschke, zurück ins Spiel und verkürzten nach 25 Minuten auf 14:16. In der Schlussminute des ersten Durchgangs zog Bietigheim das Tempo nochmal etwas an – mit 14:18 ging es in die Kabine.

Dennis Aust (HC Rhein Vikings)

Dennis Aust (am Ball) brachte die Wikinger zurück ins Spiel.

Hoffnung am Leben gehalten

Mutig kamen die Vikings aus der Kabine und machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Mit jeder Menge getankten Zielwassers waren die Hausherren vor dem Bietigheimer Tor erfolgreich. Als Düsseldorf nach rund 40 Spielminuten auf 19:20 verkürzte, war der Jubel unter den 892 Zuschauern im Düsseldorfer Castello groß. Die Wikinger fanden offensiv immer mehr Optionen um erfolgreich zu sein. Gästetrainer Hartmut Mayerhoffer konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel nicht zufrieden gewesen sein. So brachte er zeitweise den siebten Feldspieler aufs Parkett. Zehn Minuten vor Schluss verkürzten die Gastgeber dann auf abermals auf 22:23 und waren so ganz dicht dran an der großen Überraschung.

Hartmut Mayerhoffer (Bietigheim Trainer)

Für Gästetrainer Mayerhoffer war das Spiel beim Aufsteiger aus Düsseldorf kein Selbstläufer.

Mit einem erfolgreichen Sieben-Meter-Wurf sorgte Bietigheim dann 90 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung. „Unsere Mannschaft hat heute alles aus sich rausgeholt und gezeigt, dass sie nie aufgibt“, lobte Klatt die Leistung seiner Schützlinge. Die wachsame Verteidigung und der riesige Wille der Vikings stellte den Gegner vor große Probleme, für den Sensationssieg reichte es am Ende jedoch nicht.

Tore für die Vikings: Aust (6), Hoße (3), Handschke (6), Klasmann (5), Johnen (2), Weis (2), Bahn (1) und Gipperich (1)

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