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Niklas Weis (HC Rhein Vikings)

Für Scharfschütze Niklas Weis (rechts) und seine Rhein Vikings setzte es die nächste Niederlage.

Düsseldorfer Handball: Rhein Vikings stolpern auch gegen Ferndorf (23:25)

Gegen den Aufsteiger TuS Ferndorf mussten die Zweitliga-Handballer des HC Rhein Vikings ihre achte Saisonniederlage einstecken. Für die Neuss/Düsseldorfer Spielgemeinschaft spitzt sich die Situation im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu.

Vikings zeigen anderes Gesicht

Mit der Rückkehr des zuletzt verletzten Abwehrchefs Miladin Kozlina kehrte auch die gewohnte Defensivstärke der Vikings zurück. Früh setzten die Hausherren ihren Gegner unter Druck – dem Aufsteiger und Überraschungsteam aus Ferndorf wollten die Düsseldorfer keine Punkte herschenken. Durch den Rückhalt der kompakten Abwehrreihe spielten die Gastgeber offensiv befreit auf und setzten durch Treffer von Alexander Oelze und Philipp Pöter über den Mittelblock erste Ausrufezeichen (3:3). Da Vikings-Keeper Vladimir Bozic (12 Paraden) die Torchancen der Ferndorfer im ersten Durchgang gut unter Kontrolle hatte, konnten die Wikinger mit dem 5:4 ihre erste Führung verbuchen. Da auch Niklas Weis einen guten Tag aus dem Rückraum erwischte, setzten sich die Wikinger weiter ab (8:6). Ferndorf machte vor dem Seitenwechsel deutlich, weshalb der Aufsteiger auf den oberen Tabellenplätzen zu finden ist – die Gäste fanden nun die Lücken in der Düsseldorfer Hintermannschaft und gingen mit dem Ertönen der Halbzeitsirene in Führung (11:12).

Philipp Pöter (HC Rhein Vikings)

Gegen einen starken Aufsteiger was für das Team um Vikings-Routinier Philipp Pöter (mitte) mehr drin.

Ferndorf weiter nicht zu bremsen

Nach torreichen Schlussminuten im ersten Durchgang, stockten beide Offensivreihen nach dem Seitenwechsel für einige Minuten. Düsseldorf wusste dann die Phasen in Überzahl für sich zu nutzen und kämpfte sich auf 15:15 an Ferndorf heran. Das Glück schien in dieser Begegnung aber auf Seiten der Gäste zu sein - Ferndorf fand die besseren Lücken in der Heim-Abwehr und setzte sich erneut ab (17:19). Zielstrebig nutzte der Aufsteiger in den Schlussminuten zudem die technischen Fehler der Vikings – mit teilweise einem einzigen Pass spielte sich der TuS an den Düsseldorfer Kreis. Durch ein schnelles Umschaltspiel und Kaltschnäuzigkeit vor dem Vikings-Kasten machten die Gäste aus dem Siegerland so den Deckel auf diese Partie und die nächste Pleite der Rhein Vikings (23:25). Um nicht komplett im Tabellenkeller zu versinken, sind die Düsseldorfer zum Punkten verdammt – am besten gegen die direkte Konkurrenz.

Am kommenden Spieltag (4. November, 17 Uhr) reisen die Rhein Vikings als Tabellenvorletzter (19.) zum Dessau-Rosslauer HV (17.)

Tore für die Vikings: Artmann (5), Hoße, Pöter (3), Kozlina, Weis (3), Johnen (2), Coric (1), Handschke, Bahn (1), Predragovic, Oelze (8), Görgen und Middell

Zuschauer: 845

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