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Christian Hoße (HC Rhein Vikings)

Rhein Vikings: Christian Hoße erzielte gegen seinen Ex-Club insgesamt acht Tore. Foto: Norbert Schulz

Handball: Kämpfende Vikings gehen beim Spitzenreiter leer aus (28:34)

Für die Handballer der Rhein Vikings gab es beim Tabellenführer Bergischer HC am Samstag (16.12.) eine 28:34-Niederlage. Trainer Ceven Klatt war mit dem Auftritt seiner Mannschaft dennoch zufrieden.

BHC eine Klasse für sich

Für Zweitliga-Aufsteiger HC Rhein Vikings war die Aufgabe beim Tabellenführer Bergischer HC eine Nummer zu groß. Die Düsseldorfer unterlagen beim Erstliga-Absteiger trotz ordentlicher Leistung mit 28:34. „Ich bin mit unserem Auftritt insgesamt zufrieden. Wir haben einige Dinge ausprobiert, die auch gut funktioniert haben und die zweite Spielhälfte bei einem gefühlten Erstligisten sogar für uns entscheiden können“, fasste Vikings-Trainer Ceven Klatt nach der Niederlage zusammen.

Die Gastgeber gingen nach den ersten Minuten erwartungsgemäß in Führung, doch Düsseldorf spielte frei auf und erzielte nach gut einer Viertelstunde den Ausgleich (8:8). Den Ausfall des erkrankten Abwehrchefs Miladin Kozlina konnten die Wikinger an diesem Abend nicht so einfach wegstecken. Kleinste Fehler im Zusammenspiel der Gäste wurden vom BHC umgehend bestraft, der nach einem 4:0-Lauf die Führung zur Halbzeit deutlich ausbaute (19:11).

Vikings kämpfen um jeden Ball

Nach dem Seitenwechsel taktierte Klatt viel, um dem Favoriten möglicherweise doch nochmal gefährlich zu werden. Zeitweise brachten die Rheinländer ihren siebten Feldspieler auf das Parkett, der Bergische HC ließ sich davon in der mit 2.677 gut gefüllten Wuppertaler Uni-Sporthalle aber nicht beeindrucken. Als der Tabellenführer in der 36. Minute erstmals mit zehn Treffern in Führung ging, war das Spiel aus Düsseldorfer Sicht abgehakt. Die Gäste kämpften aufopferungsvoll bis zum Schluss, waren von einer Sensation beim Top-Team des BHC aber zu weit entfernt. „Wir haben heute nicht unseren besten Tag erwischt, unser Rückzugsverhalten war nicht so stark wie sonst. Es fühlt sich ein wenig so an, als wäre mit einer optimalen Vorstellung mehr für uns drin gewesen“, sagte Düsseldorfs Christan Hoße nach der Niederlage.

Am kommenden Freitag (22. Dezember, 20 Uhr) empfangen die Rhein Vikings im Düsseldorfer Castello mit dem VfL Lübeck-Schwartau den nächsten Aufstiegskandidaten.

Tore für die Vikings: Hoße (8), Handschke (5), Thomas (2), Klasmann, Weis (1), Gipperich (2), Aust, Artmann (2), Coric (5), Johnen (1) und Bahn (2)

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