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HC Rhein Vikings gegen Coburg

Gegen den HSC Coburg hatten die Handballer der Rhein Vikings keine Chance.

Handball: Rhein Vikings gegen Erstliga-Absteiger Coburg chancenlos (13:27)

Mit dem Derbysieg gegen Tusem Essen im Rücken wollten die Handballer des HC Rhein Vikings im Heimspiel gegen den HSC Coburg an eine starke Leistung vom Freitag anknüpfen. Nach gutem Start in die Partie unterlagen die Düsseldorfer vor 835 Zuschauern am Ende deutlich mit 13:27.

Rasanter Start der Vikings

Die Rhein Vikings um Trainer Ceven Klatt starteten nahezu perfekt in die Partie. Schnell führten die Gastgeber mit 4:0. Der Erstliga-Absteiger HSC Coburg wirkte in den Anfangsminuten noch leicht schläfrig. Gerade in der Verteidigung machten es die Düsseldorfer ihrem Gegner enorm schwer. Es dauerte rund 18 Minuten, bis der Favorit aus Coburg ins Spiel fand. Direkt deutete der HSC seine Klasse an und brachte sich mit dem 6:6 zurück ins Spiel. Auf die jetzt aggressivere Verteidigung der Gäste fanden die Wikinger keine wirkliche Antwort. Viel Zeit lief in den Angriffen von der Uhr und die Düsseldorfer wurden zu Notwürfen gezwungen, die nicht den Weg ins Tor fanden (6:8). Wieder war es der starke Vladimir Bozic im Tor der Gastgeber, der sein Team im ersten Durchgang mit wichtigen Paraden auf der Linie im Spiel hielt. Beim Derbysieg in Essen war Bozic schon der gefeierte Held und auch gegen Coburg ein wichtiger Rückhalt für die Rhein Vikings. Mit 7:10 für die Gäste ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Vladimir Bozic (HC Rhein Vikings)

Torhüter Vladimir Bozic hielt die Vikings im ersten Durchgang im Spiel.

Coburg eine Klasse für sich

Der Start in den zweiten Durchgang gestaltete sich für die Gastgeber enorm schwer. Nach einem Pfostentreffer von Brian Gipperich mussten die Vikings schnell einen 0:3-Lauf gegen sich hinnehmen (7:13). Der HSC Coburg vertraute nun auf seine Qualitäten als Top-Team und spielte diese auch aus. Es dauerte fünf Minuten ehe Christian Hoße per 7-Meter-Wurf den ersten Treffer in der zweiten Halbzeit für Düsseldorf erzielen konnte. Im Angriff der Rhein Vikings schlichen sich allmählich immer mehr Fehler ein. Nach einem schlechten Pass von Gipperich, der schließlich beim Gegner landete, baute Lukas Wucherpfennig die Führung der Coburger auf 8:14 aus. Vikings-Trainer Ceven Klatt war alles andere als begeistert vom Spielverlauf und wurde an der Seitenlinie entsprechend auch mal lauter. Der Aufstiegskandidat aus Cobrug war einfach schwer zu stoppen. Vor allem den großen Marko Neloski (6 Tore) bekam die Düsseldorfer Defensivreihe kaum in den Griff. Zehn Minuten vor Ende war das Spiel beim Stand von 11:23 entschieden. In den Schlussminuten plätscherte die Partie dann so vor sich hin. Letztlich unterlagen die Rhein Vikings gegen einen starken Gegner aus Coburg mit 13:27. „Mit der Einstellung und der Abwehrarbeit in der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Aber in der zweiten Hälfte haben wir uns ein Stück weit ergeben und kaum noch dagegengehalten. Das darf uns nicht passieren, schon gar nicht vor unserem Heimpublikum", sagte Vikings-Trainer Ceven Klatt im Anschluss an die Partie. Kommende Woche treffen die Vikings auswärts auf den Mitaufsteiger HC Elbflorenz Dresden (24. September).

Tore für die Vikings: Klasmann (3), Hoße (3), Coric (2), Oelze (1), Artmann (1), Handschke (1), Pankofer (1) und Gipperich (1)

Brian Gipperich (HC Rhein Vikings)

Der HSC Coburg war für die Vikings am Ende eine Nummer zu groß.

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