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Daniel Zwarg (HC Rhein Vikings)

26:34 gegen Dresden: Im Heimspiel gegen den HC Elbflorenz mussten sich Daniel Zwarg (links) und seine Düsseldorfer geschlagen geben.

Niederlage gegen Dresden: Zweitliga-Abstieg des HC Rhein Vikings aus Düsseldorf ist besiegelt (26:34)

Über mehrere Wochen haben die Zweitliga-Handballer des HC Rhein Vikings damit gerechnet, seit Freitag (26. April) ist es beschlossene Sache: Durch die 26:34-Heimniederlage gegen den HC Elbflorenz aus Dresden sind die Düsseldorfer offiziell abgestiegen. Vikings-Trainer Jörg Bohrmann sprach seiner jungen Mannschaft nach der Pleite dennoch ein großes Kompliment für die Leistung und Entwicklung der letzten Wochen aus.

„Ich sehe eine gute Entwicklung von den Jungs. Wir spielen ja nicht mehr um den Klassenerhalt, wir haben andere Ziele“ so Jörg Bohrmann nach der Heimpleite.

Vikings verkaufen sich erneut teuer

Zum Start in die Zweitliga-Partie des 32. Spieltags begegneten sich beide Mannschaften in den Anfangsminuten auf Augenhöhe – nach sechs gespielten Minuten konnte sich niemand absetzen (4:4). Erneut taktierte Vikings-Trainer Bohrmann viel, brachte im Angriffsspiel den siebten Feldspieler und ließ dafür seinen Torwart zeitweise auf der Bank. Sein System schien aufzugehen, bis die Hausherren einen herben Rückschlag hinnehmen mussten. Leistungsträger Christian Hoße verletzte sich am Innenband und konnte nicht mehr weiterspielen.

"Das hat unsere Ordnung ein bisschen durcheinander geworfen, die anderen Jungs sind da einfach noch ein bisschen zu unerfahren, um das zu kompensieren“, so Bohrmann. Dresden nutzte das Momentum sowie die Unordnung in der Hintermannschaft der Wikinger und setzte sich zur Halbzeitpause mit drei Treffern ab (14:17).

Jörg Bohrmann (HC Rhein Vikings)

Vikings-Trainer Jörg Bohrmann sprach seinem jungem Team ein großes Kompliment aus.

Dresden läuft den Gastgebern davon

Kurz nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste auf und legten schnell einen 1:7-Lauf aus Düsseldorfer Sicht auf die Platte. So war die Partie beim Stand von 15:25 bereits früh entschieden. Die kämpferische Einstellung bei den Düsseldorfern stimmte aber, phasenweise konnten die Hausherren den Rückstand sogar leicht verkürzen (19:26). Insgesamt fehlte der jungen Mannschaft von Vikings-Trainer Bohrmann schlichtweg die Erfahrung, um die Partie nochmal entscheidend zu drehen (26:34).

Bohrmann lobt seine Schützlinge trotz Abstieg

Mit nur sieben Zählern belegen die Düsseldorfer aussichtslos den letzten Tabellenplatz. Bei noch sechs ausstehenden Partien und 12 zu vergebenen Punkten ist der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze zu groß geworden – der Abstieg in die 3. Liga ist Wirklichkeit geworden. „Ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Wir wissen, dass wir abgestiegen sind, aber zeigen seit Wochen eine sehr kämpferische Leistung und ich erkenne eine tolle Entwicklung. Uns muss es in dieser Lage nicht mehr um die Ergebnisse gehen, viel wichtiger ist für mich die Entwicklung der Mannschaft und dass wir uns vernünftig auf die kommende Saison vorbereiten“, fasst Bohrmann zusammen.

Am kommenden Freitag (03. Mai, 20 Uhr) empfangen die Rhein Vikings im heimischen Castello den TuS N-Lübbecke.

Tore für die Vikings: Gipperich (2), Hoße (5), Skorupa (3), Weis (1), Johnen, Zwarg (2), Görgen, Rutzki (3), Kurth (3), Middell (3) und Jurisic (4)

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