Sport Handball

HC Rhein Vikings gegen Dessau

Am Ende wurden die Rhein Vikings für ihre kämpferische Leistung nicht belohnt

Rhein Vikings verlieren Handball-Fight gegen Dessau (29:30)

Am 7. Spieltag empfing der HC Rhein Vikings im heimischen Castello Düsseldorf den Dessau-Roßlauer HV. Die Düsseldorfer unterlagen in einem hitzigen Spiel dem direkten Tabellennachbarn mit 29:30.

Oelze dreht auf

Es war noch gar nicht lange gespielt, da führten die Rhein Vikings schon mit 3:2. Beide Mannschaften starteten mit ordentlich Power in die Partie. Die hohe Verteidigung des Dessau-Roßlauer HV machte es den Gastgebern in der Anfangsphase schwer vor das gegnerische Tor zu kommen. Doch auf einen Wikinger konnten sich die Hausherren von Beginn an verlassen: Der routinierte Alexander Oelze brachte auch bereits vergeben geglaubte Würfe im gegnerischen Tor unter. Für die 751 Zuschauer im Castello Düsseldorf bot sich das erwartete Spiel auf Augenhöhe (7:7). Dem starken Oelze war es zu verdanken, dass sich die Vikings mit 10:8 absetzen konnten. Doch dann folgte die große Schrecksekunde: Nach erfolgreichem Torabschluss blieb Oelze liegen und musste anschließend das Feld verletzt verlassen. „Sein Ausfall und auch der von Felix Handschke in der vergangenen Trainingswoche waren für uns heute nicht zu kompensieren. Aber insgesamt haben wir uns auch einfach zu viele Fehler erlaubt", sagte Vikings-Trainer Ceven Klatt nach der Partie.

Alexander Oelze (HC Rhein Vikings)

Alexander Oelze musste verletztungsbedingt auf die Bank.

Mit der Verletzung des Leistungsträgers auf Düsseldorfer Seite knickten die Gastgeber ein. Christopher Klasmann rückte auf die Position von Oelze nach und hatte gleich bei seinen ersten drei Wurfversuchen Pech im Abschluss. Dessau wusste dieses Momentum für sich zu nutzen, auch weil das Team von Vikings-Trainer Klatt in der Rückwärtsbewegung zu langsam agierte. Trotz der nachlässigen Verteidigung gelang den Düsseldorfern durch Dennis Aust der Ausgleichstreffer mit der Halbzeitsirene (16:16).

Kein Glück, keine Punkte

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine hitzige Partie. Sowohl die Düsseldorfer Anhänger als auch die rund 30 mitgereisten Fans aus Dessau-Roßlau wussten um die Wichtigkeit dieser Zweitligapartie. Als dann Gästetorwart Philip Ambrosius nach einem gehaltenen 7-Meter-Wurf seine Freude mehr als deutlich zum Ausdruck brachte, sorgte er für viel Unmut bei den Vikings-Fans. Die Rheinländer kämpften weiter unermüdlich um jeden Ball und hielten die Führung weiter in der Hand (20:19). Klasmann hatte nun in die Partie gefunden und war vor dem Dessauer Tor erfolgreich.

Bis eine Minute vor Spielschluss war es ein offenes Spiel und ein regelrechter Handball-Kampf. Beim Stand von 28:30 sahen die Fans im Castello dann die nächste Heimniederlage kommen. Dennis Aust verkürzte Sekunden vor Schluss nochmals, aber es reichte nicht mehr. „Es war eine vermeidbare Niederlage. Am Ende hat heute in ein, zwei Situationen leider etwas die nötige Cleverness gefehlt", ergänzte Klatt. Vielleicht fehlte den Rhein Vikings an diesem Tag aber auch das berühmte Quäntchen Glück für den Punktgewinn (29:30).

Tore für die Vikings: Pankofer (6), Oelze (5), Hoße (5), Aust (4), Klasmann (4), Bahn (2), Bornemann (1), Thomas (1) und Gipperich (1)

Daniel Pankofer (HC Rhein Vikings)

Daniel Pankofer und Co. mussten gegen Dessau die nächste Heimniederlage hinnehmen.

Am kommenden Spieltag (Freitag 6. Oktober, 19:30 Uhr) treten die Rhein Vikings im Auswärtsspiel bei der Eintracht Hagen an.

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