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An der unteren Rheinwerft drehten die Kinder Rad - wobei die Wettkampfstrecke regelmäßig gekühlt werden musste, es war einfach zu heiß

Alde Düsseldorfer laden zum 70. Radschlägerturnier ein

Die Bürgergesellschaft „Alde Düsseldorfer“ sorgt in der Landeshauptstadt dafür, dass die alte Tradition des Radschlagens nicht in Vergessenheit gerät. Für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren gibt es das jährliche Radschlägerturnier am Rhein. Am Sonntag (30.6.) war es nicht nur das 70. Turnier, es war auch mit Abstand der heißeste Wettkampf in der Geschichte der Gesellschaft. Bei Temperaturen über 30 Grad achten die Organisatoren darauf, dass die jungen Akteure nicht heiß liefen.

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Die Standarte der Alde Düsseldorfer flatterte beim Wettkampf

Es gab nicht nur Wasser für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch die Strecke wurde regelmäßig mit Wasser gekühlt. Denn die Sonne knallte erbarmungslos auf die untere Rheinwerft und es galt die Hände der Jungen und Mädchen zu schützen. In den Pausen sorgten Getränke und schattenspendende Pavillons dafür, Kraft für den nächsten Lauf zu sammeln.

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Mehrere Hundert Kinder gingen in zwei Altersklassen und zwei Disziplinen an den Start.

Die Düsseldorfer Art

Das richtige Radschlagen ist eine Kunst. Beim vollendeten Rad nach Düsseldorfer Art darf immer nur eine Hand oder ein Fuß am Boden sein. Der Rest dreht sich in einer permanenten Bewegung rund um den Bauchnabel. Wertungsrichter achteten beim Wettbewerb auf die korrekte Ausführung. Wem es noch an der richtigen Technik fehlte, bekam aber auch kurzerhand Nachhilfe, um erfolgreich am Wettbewerb teilnehmen zu können. „Tummele Lööp“ heißen die Versuche im Düsseldorfer Platt, die einige als Radschlagen einbrachten, bei den Wertungsrichtern aber keine Gnade fanden.

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Bei der Disziplin Stil trugen die Teilnehmer blaue Shirts, hier sicherte sich ein Junge den Sieg

Der ehemalige Jungensport ist von den Mädchen erobert worden

Die Mädchen und Jungen gingen in zwei Altersklassen an den Start. Die acht- bis zehn-Jährigen schlugen ihre Räder über eine Strecke von 15 Metern auf Zeit. Die elf- bis zwölf-Jährigen absolvieren die Distanz von 20 Metern. Wem es nicht auf die Geschwindigkeit, sondern auf die saubere Ausführung ankam, konnte bei den Stil-Läufen sein Können zeigen.

Dass Mädchen beim Radschlägerturnier antreten dürfen, ist seit 1971 erlaubt. Vorher war es eine Jungen-Domäne. Diese haben die Mädchen allerdings im Sturm erobert, denn das Teilnehmerfeld ist sehr weiblich. Einzig in der Disziplin Stil treten die Jungen und Mädchen gemeinsam an. Im Teilnehmerfeld „Stil“ konnte sich in diesem Jahr mit Paul Maschitzki ein Junge den Titel sichern.

Die Sieger der Wettbewerbe erhalten nicht nur ihren Pokal und eine Medaille, sie werden nach den Sommerferien auch noch ins Rathaus eingeladen. Oberbürgermeister Thomas Geisel - selbst begeisterter Radschläger - hat die Schirmherrschaft für das Turnier übernommen und wird die Gewinner noch persönlich ehren.

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Die Sieger

Mädchen A (8 bis 10 Jahre)

1. Lara Sophie Freitas Skibitzki - St. Rochus-Schule

2. Larissa Shevchenko - Henri-Dunant-Schule

3. Inas Asasjih - Städtische Montessori-Grundschule

Jungen A (8 bis 10 Jahre)

1. Jakob Ibrahim - Max-Schule

2. Gariel Winkel - Gutenberg-Schule

3. Saddam Mziel - Regenbogenschule Düsseldorf

Mädchen B (11-12)

1. Mareike Dörner - Volker-Rosin-Schule

2. Anna Zweering - Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium

3. Frida Köper – Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Jungen B (11 bis 12 Jahre)

1. Yoshiya Laleike - Lessing-Gymnasium

2. Lukas Gebl - Städtische Gesamtschule Stettiner Straße

3. Alexander Dan Tscherenew - Geschwister-Scholl-Gymnasium

Stil-Wettbewerb

1. Paul Maschitzki - St. Cäcilia-Schule

2. Leni Wilbert St. Apollinaris Schule - Dependance Himmelgeist

3. Parisa Sofia Beladinejad - Gemeinschaftsgrundschule Rolandstraße

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