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Strahlende Siegerin nach 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen: Laura Lindemann ist Deutsche Meisterin

Düsseldorf kann Triathlon: 2000 Starter vor einer Kulisse von 40.000 Zuschauern

Bei strahlendem Sonnenschein und toller Stimmung ging am Sonntag (1.7.) die 8. Auflage des T³Triathlons in Düsseldorf über die Bühne. Den Zuschauern wurden spannende Wettkämpfe geboten. Europameisterin Laura Lindemann konnte sich auf den letzten Metern ihres Wettkampfs den Titel der Deutschen Meisterin sichern. Bei den Herren hatte der Niederländer Jorik van Egdom die Nase vorn.

Eindrücke vom Tag hier in der report-D-Bildergalerie

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Rund um den Hafen, über die Rheinbrücken und bis zur Messe waren am Sonntag die Sportler unterwegs

Schon am frühen Morgen hatten sich zahlreiche Besucher im Hafen versammelt und beobachteten die ersten Starts in der Schwimm-Arena. An der Lido-Brücke stiegen die Athleten nach vielen Treppenstufen aus dem Wasser und liefen zur Wechselzone, um die Fahrraddistanz anzugehen. Die Strecke führte auf die andere Rheinseite und dann in den Norden hoch zur Messe und zurück zum Hafen. Als letzte Disziplin ging es dann laufender Weise auf den Rundkurs.

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Eine Herausforderung für die Starter, denn nach dem Schwimmen galt es zahlreiche Stufen an der Lido-Brücke zu erklettern

Je nach Wettbewerb beträgt die Schwimmdistanz 200 Meter beim Schnuppertriathlon, 750 Meter auf der Sprintdistanz und 1500 Meter auf der Olympischen Strecke. Die Radstrecke ist als Rundkurs auf eine Länge von 19,5 Kilometer abgesteckt, der bei der Olympischen Distanz sogar zwei Mal gefahren werden muss. Die Laufstrecke geht vom Hafen bis zur Unteren Rheinwerft und pro Runde 2,5 Kilometer zurückgelegt werden. Auf der Sprintdistanz absolvierten die Triathleten sie zwei Mal, auf der Olympischen Distanz sogar vier Mal.

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Trotz Sonnenschein wehte ein beständiger Wind, der besonders das Radfahren beeinflusste

Den ganzen Tag über begeisterten sich viele Zuschauer an den Wettkämpfen und feuerten die Sportler im Hafen und am Streckenrand an. Das bot eine ganz besondere Kulisse für die Starter und sorgte auch in diesem Jahr dafür, dass die Startplätze frühzeitg vergeben waren.

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Nach dem Fahrradsattel ging es in die Laufschuhe

Als Sportliche Höhepunkte des Tages ging es ab 12 Uhr in die Rennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga mit der integrierten Deutschen Meisterschaft auf der Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen). Europameisterin Laura Lindemann hatte sich für Düsseldorf viel vorgenommen. Im Bundesliga-Rennen der Frauen lag sie bis wenige Meter vor dem Ziel nur auf Platz zwei, sicherte sich dann aber durch einen entschlossenen Schlussspurt das Siegerpodest mit einer Zeit von 1:02:31. Zweite wurde die Australierin Gillian Backhouse (1:02:32) und Dritte Anja Knapp (1:03:20).

Ein enges Rennen lieferten sich die Herren. Der Niederländer Jorik van Egdom siegte in 56 Minuten und zehn Sekunden vor dem Sudanesen Richard Murray (56:27) und Lasse Lührs (56:30).

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Jorik van Egdom bei seinem Sieg

Komplettiert wurde das Programm des T³ Triathlon durch eine Schnupper-, Sprint- und Olympische Distanz für Jedermann sowie eine Firmenstaffel über die Sprintdistanz.

Zwei Düsseldorf feierten am Sonntag dabei ihre Triathlon-Premiere: Ruben Zepuntke, sonst auf dem Rennrad zu Hause, und Leonie Pieper, die Ruder-Weltmeisterin. Beide hatte sich im Jedermannrennen auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) angemeldet und meisterten dies mit Bravour. Der 25-jährige Ruben Zepuntke sicherte sich in 1:51:22 Stunden souverän den Sieg und blieb gut zehn Minuten vor dem Zweiten, Timo Brückhof (2:02:27). Platz drei erreichte Florian Kaiser in 2:05:13. Auch Leonie Pieper schaffte es aufs Podest, wenn auch nur auf Platz drei. Henriette Gassmann siegte in 2:12:58, vor Christiane Kruse (2:16.42). Pieper brauchte 2:21:42 Stunden, freute sich aber über den Premierenerfolg. Ruben Zepuntke startete für die Freien Schwimmer Düsseldorf und zeigte sich vom Schwimmen positiv überrascht. „Das Radfahren hat sich auf den Brücken aufgrund des Windes ein wenig wie Segeln angefühlt. Aber es war ein toller Einstieg und ich könnte mir durchaus vorstellen, das Ganze professioneller anzugehen,“ erklärte er nach seinem Sieg.

Für die Zuschauer gab es dem den spannenden Wettkämpfen vor dem Landtag eine große Triathlon-Messe mit zahlreichen Ständen und Rahmenprogramm für die ganze Familie.

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