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Auf kleinen Startrampen wurden die Drohnen von ihren Piloten positioniert

Düsseldorf: postPost-Grand Central wurde zur Hochgeschwindigkeitsarena

Flugobjekte, die mit 150 Stundenkilometer durch die Hallen der alten Paketpost am Hauptbahnhof rasen, bildeten mit ihren Piloten am Wochenende den Rahmen für das erste Finale der Drone Racing Series des Deutschen Modellflieger Verbunds. Ganz oben auf dem Siegertreppchen stand am Sonntag Andreas Hahn, "McStralle“, aus Frankfurt/Main, der bereits internationale Erfahrung im Drohnen-Racing hat.

Die Drohnen erfüllten die Luft in den Hallen mit einem stetigen Sirren, manchmal begleitet von einem dumpfen Schlag, wenn eines der Flugobjekte beim Rennen gegen einen Pfeiler prallte und abstürzte. Der Pacours für die Rennen der Drohnen war mit stabilen Netzen abgesichert, damit die Besucher gefahrlos zuschauen konnten. LED-Streifen am Boden und an Toren markierten den Weg, den die Piloten mit ihren Drohnen fliegen mussten.

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Der Sieger der Rennen: Andreas Hahn alias McStralle aus Frankfurt am Main

Wer am Wochenende in Düsseldorf am Finale teilnahm, hatte sich vorher bei mindestens zwei Qualifikationsrennen in Nördlingen (Bayern), Erlbach Kirchberg (Sachsen), Hannover (Niedersachen) oder Stettfeld (Bayern) gegen die Konkurrenz durchsetzen müssen. Die 62 Besten traten dann im postPost-Grand Central an.

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Die Hochleistungsdrohnen flogen in der 5800 Quadratmeter großen Halle um die Wette

Nach Trainingsrunden am Samstagmorgen starteten die Teilnehmer in fünf Qualifikationsläufen bis am Sonntagmittag die Finalgruppen feststanden. Der Parcours durfte vorher zweimal mal abgeschritten und im Training zweimal geflogen werden. Keiner kannte die Strecke zuvor oder war sie geflogen, so herrschten gleiche Bedingungen für alle. Wer gerade kein Rennen hatte, checkte seine Drohnen und optimierte die kleinen Hochleistungsflieger. Meist hatten die Piloten gleich mehrere Exemplare dabei. Schraubenzieher, Lötkolben, Ersatzakkus, Klebeband, Schrauben und Ersatzteile gehörten zur Grundausstattung der Teilnehmer. Die Indoor-Strecke in Düsseldorf war sehr anspruchsvoll, denn Flugfehler wurden sofort mit gravierenden Schäden durch Abstürze quittiert. Im Freien sorgt der Untergrund mit Feldern oder Gras für weniger harte Landungen.

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Im Fahrerlager hatten die Piloten ihre Arbeitsplätze und Gerätschaften aufgebaut

Die Akkus der Drohnen wurden vor dem Start durch die Rennleitung überprüft, damit es keinen Ausfall wegen fehlender Energie gibt. Auch das Gewicht wurde nach Wettkampfreglement kontrolliert, ein Mindestgewicht ist vorgeschrieben.

Mit bis zu 150 Stundenkilometern flogen die Drohnen den markierten Parcours in den Hallen, gesteuert von ihren Piloten, die mit futuristisch anmutenden Videobrillen ihre Flugobjekte aus der Sichtweise des Cockpits fliegen.

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Die Piloten mit ihren Videobrillen

Deutschlandweit hat der Sport bereits 90.000 Mitglieder, die im Deutschen Modellflieger Verband (DMFV) organisiert. Der DMFV war Veranstalter für die deutschlandweiten Qualifikationsrennen und auch das Finale. Längst ist das Drohnen Racing zu einem Trendsport erwachsen. In Amerika werden die Top-Rennen bereits seit längerem im Sportkanal übertragen.

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Vor dem Start

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