Sport Lokalsport

D_Klitschko_20151129

Verlor in Düsseldorf nach knapp zehn Jahren seinen Weltmeistertitel an Tyson Fury: Wladimir Klitschko - hier beim Training 

In Düsseldorf endet eine Ära: Wladimir Klitschko verliert gegen Tyson Fury

Düsseldorf hat einen neuen Schwergewichts-Box-Weltmeister gekürt: Vor rund 50.000 Zuschauern in der Esprit verlor Wladimir Klitschko nach mehr als zehn Jahren seinen Titel an Tyson Fury. In dem Kampf über die vollen zwölf Runden Hand Klitschko kein Mittel gegen acht Zentimeter größeren Herausforderer.

Das Team des Herausforderer zog bereits vor dem eigentlich Wettkampf alle Register: Zunächst galt ein Protest dem angeblich zu weichen Boden im Ring. Dann musste sich Klitschko die bereits geschnürten Handschuhe aufschneiden lassen, weil beim Anlegen niemand vom gegnerischen Team hatte zuschauen können.

Der Herausforderer provoziert, Klitschko blieb passiv

Auch im Wettkampfring selbst gingen die Provokationen des Briten Tyson Fury weiter. Manchmal verschränkte er seine Arme hinter dem Rücken, um Klitschko zu provozieren. Auch redete Fury auf sein Gegenüber ein. Wladimir Klitschko fand kein Mittel gegen die Reichweite seines Gegners. Bereits in den ersten drei Runden blieb er sehr passiv, während sich Furys Punktekonto füllte.
In der fünften Runde erlitt Klitschko eine Platzwunde unter dem linken Auge, die dann während des Boxens immer wieder zu bluten begann. Treffer seinerseits schienen ohne große Wirkung auf Fury zu bleiben. Ab der Hälfte des Kampfes wurde klar, dass Klitschko den Fight nur noch durch einen KO gewinnen konnte.

Lebenszeichen in Runde neun

In Runde neun schien er sich dazu aufrappeln zu wollen. Hatte seine vielleicht stärkste Runde – doch mit einem starken Treffer bremste Fury die Angriffslust sofort wieder. In der Schlussphase zog sich Klitschko auch unter dem rechten Auge eine Wunde zu. Fury musste einen Punktabzug wegen fortgesetzten Schlagens auf den Hinterkopf hinnehmen.
In der allerletzten Runde drängte Klitschko auf einen KO. Er setzte Treffer bei seinem Gegenüber, der nun wankte, aber auf den Beinen blieb.

Klare Entscheidung nach Punkten

Mit dem letzten Gongschlag war klar: Wladimir Klitschko verliert in seinem 68. Profikampf – nach 22 Siegen in knapp zehn Jahren in Folge seinen Weltmeistertitel an Tyson Fury, der seiner Liebsten zu Feier ein Liedchen sang. „Tyson war sehr überlegen, sehr schnell. Ich konnte ihn nicht erreichen“, sagte der Unterlegene in ersten Interviews.

Zurück zur Rubrik Lokalsport

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Lokalsport

D_Wikinger_20170624

Nikki Johnstone hat in einer Zeit von 1:12:35 h seinen Vorjahreserfolg wiederholt und den Himmelgeister Brückenlauf gewonnen. Beim Halbmarathon huschte er um nur 46 Sekunden am bisherigen Streckenrekord vorbei. Den hält seit 2015 André Pollmächer in Himmelgeist, mit 1:11:49 h. Bei den Frauen siegte eine bislang Unbekannte in einem Feld ohne Favoritinnen: Sarah Huber (Jahrgang 1990) von Lauftreff Rennhamster Düsseldorf meißelte sich mit einer Siegerinnenzeit von 1:29:11 h in die Himmelgeister Laufgeschichte ein.

Endlich am Ziel - report-D zeigt die Zieleinläufe des 14. Himmelgeister Brückenlaufs

24062017_Triathlon_Lindemann

Über 100 Athleten aus mehr als 30 Nationen gingen bei der Triathlon Europameisterschaft in Düsseldorf an den Start. Bei den Damen holte sich die deutsche Athletin Laura Lindemann den Sieg. Im männlichen Wettkampf setzte sich der Portugiese João Pereira gegen die Konkurrenz durch.

Eindrücke vom Wettkampf finden sie hier in der report-D-Bildergalerie

D_Triathlon_22062017

Ein Sprint quer durch drei Sportarten: 750 Meter Schwimmen, 20,7 Kilometer Radfahren –Vollgas auf den Pedalen und fünf Kilometer laufen, das ist T3. Nur eine Woche vor dem Start der Tour de France, versucht sich Europas Elite im kräftezehrenden Quickie. Drei Tage lang belegen sie mit ihren Europameisterschaften die Landtagswiese und das Hafenbecken.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D