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Mit einer der ältesten Pfarrkirchen Düsseldorfs, St. Nikolaus, im Rücken und 6,5 Kilometern vor der Brust: Die Teilnehmer des Nikolauf waren guter Dinge.

Nikolauf trotzt Eis und Schnee: 122 Sportler starten in Düsseldorf Himmelgeist

Ganz ehrlich: Es war lausekalt und nass und rutschig: Aber das hielt 122 Läuferinnen und Läufer von nichts ab! Sie starteten eben mit kleinen, vorsichtigen Schritten auf die gut sechseinhalb Kilometer lange Runde um die Jücht in Düsseldorf Himmelgeist. Es war der erste Nikolauf mit Startpunkt St. Nikolaus. Ohne Zeitmessung, nur zum Spaß für die Renner und für einen guten Zweck.
Eine Handvoll Impressionen eines Winter-Landschafts-Wer-ist-der-erste-am-Punschtopf-Laufs – hier in der report-D-Bildergalerie

Erstmals erwähnt im Jahr 904

Der Heilige Nikolaus ist Schutzpatron der Schiffer und wird zum Wohl der An-Rheiner auch mal ans Ufer ausgeliehen. Folgerichtig gehört St. Nikolaus in Himmelgeist zu den drei ältesten Kirchen Düsseldorfs. Urkundlich erwähnt erstmals im Jahr 904. Dort wirkt Pastoralreferent Martin Kürble; und der hatte die Idee, den Namenstag des Nikolaus nicht bloß Plätzchen-knabbernd in der gut geheizten Stube zu verbringen.

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Fest im Glauben, schnell unterwegs: Patoiralreferent Martin Kürble

Denn Kürble rennt. Und deswegen wuchs die Flause mit der Sause zum Event: Der Verein „Himmelgeist 1100“, Organisator des beliebten Jüchtlaufs und die „Seelsorgeeinheit Rheinbogen“ bildeten ein Team. Der 6,5 Kilometer lange Lauf in dunkler, nasser, kalter Saison, keine Zeitmessung, aber sechs Euro Startgeld für einen guten Zweck. Die Teilnehmer bekamen einen echten Nikolaus, wahlweise Glühwein oder Kinderpunsch am Ende zum Aufwärmen und ein T-Shirt.
Der Erlös des Winterspaßes kommt der Don Bosco Stiftung „Mit Herz und Hand für Wersten“ zugute, das als Stadtteil mit zur Seelsorgeeinheit Rheinbogen gehört. Mitorganisator Daniel Kasimirowicz ermahnt vor dem Start: „Achtung, wir haben nicht die besten Bedingungen draußen.“

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Sammeln vor dem Lauf - mit Unterstützung des Heiligen Nikolaus

Und da es im olympischen Sinne um das Dabeisein ging, ergänzte Kasimirowisz: „Ich will auf den ersten Metern nicht überholt werden, sondern wir laufen alle zusammen.“ Gesagt getan – Der Nikolaus startete den Nikolauf. Zunächst ging es eine Runde durch Himmelgeist, wieder vorbei an der Pfarrkirche Str. Nikolaus und dann in die weite Ebene der Jücht hinein.

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Gute Laune in kleinen Schritten: Teilnehmer auf der Strecke

Spätestens ab da, durften die schnelleren Läufer in ihrem Tempo davonziehen. Am Ende trafen sich alle im Gemeindesaal von St. Nikolaus wieder. Pfarrer Frank Heidkamp hatte als Handyfotograf die für eine Gemeinde ungewöhnliche Sportaktion begleitet und sich über eine ungewöhnliche Verbindung von Sport und Kirche gefreut. Und die Teilnehmer waren sich einig: Das machen wir im nächsten Jahr wieder. Sehr vorausschauend und nachhaltig haben die Organisatoren die Teilnehmer-T-Shirts ohne Jahreszahl prägen lassen.
Die Sachen mit dem Glauben ist ein Marathon – ein Denkanstoß aus Himmelgeist.

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Die rote Zipfelmütze wärmt, der Vierbeiner treibt an.

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