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Locker und lässig überquerte Nikki Johnstone nach 32 Minuten und 7 Sekunden die Ziellinie

Über 3000 Starter beim 26. Brückenlauf in Düsseldorf

Zum 26. Mal organisierte der Polizeisportverein Düsseldorf den Brückenlauf und bei sommerlichen Temperaturen gingen über 3000 Läufer und Läuferinnen an den Start. Der Lauf über fünf Kilometer war die beliebteste Distanz, bei dem 1153 Teilnehmer über die Ziellinie gingen. Es dominierte die Farbe pink, denn rund 400 Inklusionsläufer in ihren pinken Shirts mit der Aufschrift „Brücken verbinden uns“ waren dabei. Den Hauptlauf über zehn Kilometer entschied Nikki Johnstone für sich.

Eindrücke von den Läufen und den vielen Startern finden sie hier in der report-D-Bildergalerie

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Mit viel Begeisterung waren die vielen Schüler dabei

1-, 2-, 5- und 10-Kilometer

Den Auftakt der Läufe machten die Kinder, für die es Strecken von einem und zwei Kilometern Länge gab. Während die Jüngsten im Bambinilauf ohne Zeitmessung stolz ihre Medaillen entgegen nahmen, ging es bei den Schülerläufen schon um Minuten und Sekunden. Torben Mock (TSV Bayer Dormagen) erreichte bei den Schülern C in sieben Minuten und 47 Sekunden das Ziel nach zwei Kilometern. Theo Dreyer (SFD 75) benötigte bei den Schülern D acht Minuten und neun Sekunden für die Distanz. Bei der Siegerehrung erhielten die Bestplatzierten ihre Siegertrophäen auf dem Podest.

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Als Einzelläufer, Teams oder Staffelmitglieder waren über 400 Aktive in den pinken Inklusions-Shirts am Start

Jedermannsrennen mit Inklusion

Für 1375 Starter ertönte um 11 Uhr der Schuss zum fünf Kilometerlauf. Neben vielen Freizeitsportlern, Jugendlichen und Firmenstaffeln beteiligten sich auch über 400 Inklusionsstarter, die an ihren pinken T-Shirts erkennbar waren.Da die Strecke für manche der Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung zu lang war, war für die Inklusionsläufer an vier Stellen Staffelübergabepunkte organisiert. Die inklusiven Teilnehmer kamen aus allen Düsseldorfer Schulformen, vom Stadtsportamt der Stadt Düsseldorf und von den Vereinen „Gemeinsam leben und lernen Düsseldorf“, „Lebenshilfe“, der AG der Vereine chronisch kranker und behinderter Menschen, der Werkstatt für angepasste Arbeit und dem Projekt „Inklusion im Sport“ des Sportbund Rhein-Kreis-Neuss-Düsseldorf. Wie im vergangenen Jahr wehte die Fahne mit dem Motto „Brücken verbinden uns“ am Start und auch die Shirts waren damit bedruckt.

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Auch nach fünf Kilometern hatte dieser Läufer noch Energie für einen Radschlag

Die Sieger über 5 Kilometer

Die schnellste Zeit über die fünf Kilometer-Strecke erzielte Alexander Schröder (Görres-Gymnasium) mit 15:37 Minuten, vor Tedros Habtom (TG Neuss) in 15:39 Minuten und Sebastian Hadamus (ART) in 15:44 Minuten. Als schnellste Frau kam Katharina Nüser (Asics Frontrunner) in 18:35 Minuten, vor Anna Hiegemann (LT Stoppenberg) in 19:01 Minuten und Andrea Diethers (Asics Frontrunner) in 20:25 Minuten ins Ziel.

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Das Siegerpodest nach dem 5-Kilometerlauf

Die Sieger beim Hauptlauf

Beim Hauptlauf, der um 12 Uhr gestartet wurde, war der Vorjahressieger Maximilian Thorwirth (SFD-75) nicht am Start und so schauten alle auf Nikki Johnstone (Asics Frontrunner), der seine Favoritenrolle mit seiner Startnummer 2 deutlich machte. Zwar brauchte der Schotte etwas länger als im Vorjahr (damals 31:41 Minuten), aber nach 32:07 Minuten sprintete er lächelnd über die Ziellinie. Dort wartete er über zwei Minuten auf seinen Mannschaftskollegen Sören Kah, der das Ziel in 34:25 Minuten erreichte, gefolgt von Mamadu Diallo (SFD 75) der 35:08 Minuten gebraucht hatte. Die schnellste Damen kamen alle vom Team Asics Frontrunner. Inga Hundeborn wurde Erste in 38:05 Minuten, vor Rike Westermann, 39:02 Minuten, und Tinka Uphoff, 39:13 Minuten.

Sponsoren gesucht

Es war der letzte Brückenlauf mit dem Sponsor Sparda-Bank, die die Laufveranstaltung seit 15 Jahren unterstützt haben. Nun suchen die Organisatoren vom Polizeisportverein Düsseldorf neue Sponsoren, damit der Brückenlauf auch in 2019 seine 27. Auflage feiern kann. Die Laufstrecken über die Brücken, das Angebot über die verschiedenen Distanzen und die große Resonanz mit über 3000 Startern zeigt die Beliebtheit der Veranstaltung, die nicht nur als gute Vorbereitung für den Metro-Marathon gilt. Viele Freizeitläufer schätzen die gute Organisation und die schöne Strecke über die Rheinbrücken.

Wer sich als neuer Sponsor engagieren möchte, findet die Kontaktdaten der Veranstalter hier.

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