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Mit dem Gesetz für Erneuerbare Energien soll Öko-Strom gefördert werden

EEG-Umlage - Kostentreiber beim Strompreis

Strom ist in Deutschland so teuer wie nie zuvor. Schätzungen zufolge müssen private Haushalte in diesem Jahr durchschnittlich knapp 30 Cent pro Kilowattstunde (Kwh) berappen. Das ist mehr als doppelt so viel wie zur Jahrtausendwende. Damals betrug der Strompreis im Schnitt 13,9 Cent pro Kwh - ein historischer Tiefstand. Die Verteuerung des Stroms hat viele Ursachen - eine wichtige ist die EEG-Umlage.

EEG steht als Abkürzung für das Erneuerbare Energien Gesetz. Mit diesem im Jahr 2000 unter "Rot-Grün" eingeführten Gesetz sollte die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nachhaltig gefördert werden. Als Instrument hat das Gesetz langfristig garantierte Einspeisevergütungen für die Stromerzeuger vorgesehen, die von den Netzbetreibern zu zahlen sind. Da die Einspeisevergütungen oft über den Strompreisen am Markt liegen, entstehen den Netzbetreibern Verluste, die durch eine von den Verbrauchern zu tragende Umlage auf den Strompreis ausgeglichen werden - das ist die EEG-Umlage. Ausführliche Infos zur EEG-Umlage finden Sie bei Top Tarif.

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Nicht jeder kann sich seinen eigenen Strom produzieren, dann hilft es Preise zu vergleichen

Fast ein Viertel des Strompreises durch EEG-Umlage bedingt

Solange erneuerbare Energien noch einen relativ geringen Anteil an der Stromproduktion hatten, machte sich die EEG-Umlage bei den Stromkosten nur mäßig bemerkbar. Eine dramatische Veränderung hat die im Jahre 2011 beschlossene Energiewende gebracht. Mit der Entscheidung zum endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie ist die Bedeutung erneuerbarer Energien deutlich gestiegen. 2017 stammte bereits über ein Drittel des Stroms in Deutschland aus diesen Quellen. Damit ergibt sich quasi automatisch ein höherer Bedarf an Umlagefinanzierung.

Von daher überrascht es nicht, dass die EEG-Umlage seit ihrer Einführung mehr oder weniger kontinuierlich gestiegen ist. 2010 lag sie noch bei 2,047 Cent pro Kwh. Im vergangenen Jahr erreichte sie mit 6,88 Cent pro Kwh ihren bisherigen Höchststand. 2018 fällt die Umlage mit 6,792 Cent pro Kwh zwar geringfügig niedriger aus. Das bedeutet aber immer noch einen Anteil von knapp 23 Prozent an den Stromkosten. Der Anteil ist de facto noch höher, weil auf die EEG-Umlage auch 19 Prozent Mehrwertsteuer anfallen. Je höher die Umlage ist, umso besser verdient der Staat also daran mit. An der Umlage und ihrer Besteuerung können Verbraucher nichts ändern, beides ist gesetzlich vorgeschrieben. Umso wichtiger ist es, für den eigenen Strombedarf günstige Stromanbieter mit attraktiven Tarifen auszuwählen. Einfach möglich ist das über Strom-Vergleichsportale im Internet.

Sinkende EEG-Umlagen erst im nächsten Jahrzehnt

Von Seiten der Politik bemüht man sich, einen weiteren starken Anstieg der EEG-Umlage zu bremsen. So wurden zum Beispiel die Einspeisevergütungen bei neuen Photovoltaik-Anlagen gesenkt. Bei anderen erneuerbaren Energien wurde von vornherein auf degressive Vergütungsmodelle gesetzt oder es sind andere Finanzierungen ohne Einspeisevergütung vorgesehen, Dennoch wird auch in den kommenden Jahren die EEG-Umlage ein wichtiger Kostenfaktor beim Strom bleiben. Trotz der etwas niedrigeren Umlage 2018 ist in den nächsten Jahren eher mit einem Anstieg zu rechnen, schließlich soll der Ökostrom-Anteil bis 2050 80 Prozent erreichen. Experten gehen bis 2022/23 von einem Anstieg auf rund 7,6 Cent pro Kwh aus. Erst danach ist mit einem allmählichen Sinken der EEG-Umlage zu rechnen, weil dann die hohen Einspeisevergütungen aus der Anfangszeit auslaufen.

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