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D_Feuerwehr_Rettungsdienst_Fahrzeuge_03012017

Rettungswagen waren auf dem Weg nach Angermind - wurden aber nicht mehr gebraucht.

Düsseldorf Angermund: Auto verriegelt sich selbst - Baby in Lebensgefahr

40 Grad und kein Schatten. Das Auto hat selbsttätig die Zentralverriegelung aktiviert und sämtliche Türen verschlossen. Ein Baby liegt im glühend heißen Innenraum. Der Fahrzeugschlüssel aber auch. Das war die Situation am Mittwoch-Mittag (24.7.) auf einem Supermarktparkplatz in Düsseldorf Angermund. Ein Feuerwehrmann löste das Problem pragmatisch: Er schlug die Seitenscheibe des Fahrzeugs ein. Die Mutter und Fahrerin stand daneben.

Baby und Autoschlüssel im verriegelten Wagen 

Passanten alarmierten die Feuerwehr, nachdem sie das Baby im Auto bemerkt hatten. Die Leitstelle gab den Notruf weiter an die Freiwillige Feuerwehr Angermund, den Rettungsdienst und die Feuerwache Flughafenstraße. Bereits wenige Minuten später sei ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr eingetroffen, der sich auf dem Weg zum Gerätehaus befand, so die Mitteilung der Feuerwehr. Zeitgleich sei die Mutter zum Fahrzeug zurückgekommen. Ihr Hinweis: Der Fahrzeugschlüssel liege noch im Wagen. Der Pkw habe selbst abgesperrt. Manche modernen Autos machen sowas nach ein paar Minuten – als Diebstahlschutz.

Scheibe zertrümmert

Draußen war es heißt. Die Sonne heizte den Innenraum des Wagens immer mehr auf. Deshalb schlug der Feuerwehrmann die Seitenscheibe ein. Das Baby konnte erst einmal in einen kühlen Raum gebracht werden. Die Rettungswagen drehten ab.
Die Feuerwehr Düsseldorf warnt davor, bei der Hitze zurzeit und der starken Sonneneinstrahlung Menschen oder Tiere im Fahrzeug zurückzulassen. Dort steigen die Temperaturen rasch an. Ein leicht geöfffnetes Fenster bringe keine Kühlung. Und: Kleinkinder und Babys können nur bedingt durch Schwitzen ihre Körpertemperatur regulieren. Sie sind in einem Auto in Lebensgefahr.

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