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So wie hier im Oktober war die Kundgebung für Sonntag geplant, Archivbild

Düsseldorf: Enttäuschung bei #AlarmstufeRot – Demo am Sonntag abgesagt

Unter der Überschrift „VORWÄRTS!“ wollte das Bündnis #AlarmstufeRot am Sonntag (11.4.) in Düsseldorf mit einer Demonstration und anschließender Kundgebung auf die Situation der Gastronomie, der Kulturschaffenden und der vielen Einzelunternehmer aufmerksam machen, die extrem unter der Corona-Pandemie leiden. Trotz umfangreichem Hygienekonzept, bei dem sogar Schnelltests vor Ort ermöglicht worden wären, haben die Düsseldorfer Ordnungsbehörden die Veranstaltung auf 250 Teilnehmende beschränkt. Außerdem wurde das musikalische Rahmenprogramm komplett untersagt. Die Organisatoren sagten deshalb am Freitag (9.4.) die Veranstaltung komplett ab. In einer Presseerklärung beschreiben sie ihre Enttäuschung und kritisieren die Auflagen.

Protest auf die Straße bringen

Bereits im vergangenen Jahr hat die Initiative #AlarmstufeRot bei mehreren Aktionen auf die Situation der Unternehmer und Selbständigen aus Kultur, Gastronomie, Hotellerie, Veranstaltungswirtschaft, Schaustellern, Einzelhandel, Sport- und Fitness, und körpernahen Dienstleistungen aufmerksam gemacht. Sie alle trifft die Corona-Pandemie besonders hart, da jegliche Verdienstmöglichkeiten genommen wurden. Am Sonntag sollte in Düsseldorf mit einem Demonstrationszug von den Rheinterrassen bis zum Landtag und einer anschließenden Kundgebung erneut gezeigt werden, dass sich die Situation durch die Dauer der Maßnahmen weiter verschlimmert hat und keine Besserung in Sicht ist.

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Hier die Demo im August 2020, friedlich mit Maske und Abstand, Archivbild

Dazu wurde ein musikalisches Rahmenprogramm organisiert und zahlreiche Redner für Beiträge auf der Bühne gewonnen. Am Freitag kamen dann die ernüchternden Auflagen der Ordnungskräfte, die zur Absage der ganzen Veranstaltung führten. Lediglich 250 Teilnehmer*innen wären zugelassen und das Musikprogramm auf der Bühne ganz verboten.

Organisatoren führen sich im Stich gelassen

Besonders sauer stößt den Veranstaltern dabei auf, dass die Landeshauptstadt, die sich als Modellregion für Lockerungen beworben hatte, eine solche Veranstaltung dermaßen einschränkt. Dabei waren nicht nur ein Hygienekonzept ausgearbeitet, Ordner bestellt und Abläufe sorgfältig geplant worden. Sogar ein Team zur Durchführung von Corona-Schnelltests wäre vor Ort gewesen, um allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, mit Negativtest sicher demonstrieren zu können. Dagegen hat das Gesundheitsamt protestiert und die Testungen gänzlich untersagt.

Gleich Maßstäbe für alle Veranstaltungen?

Die Enttäuschung bei den Veranstaltern und den zahlreichen Teilnehmer*innen ist groß. Bleibt abzuwarten ob die Ordnungskräfte der Stadt bei geplanten Demonstrationen anderer Organisationen den gleichen Maßstab ansetzen.

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