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Die in einem Sammelbehälter entzündeten Sägespäne brachten vier Fenster des Schreinereigebäudes zum Bersten. Wegen der Explosionsgefahr ging die Feuerwehr vorsichtig vor  

Explosionsgefahr in Düsseldorf Hassels: Brand in einem Sammelbehälter für Sägespäne

AKTUALISIERT: Vier geborstene und durch Ruß geschwärzte Scheiben. Und ab und an ein Rauchwölkchen – von außen schienen das am Mittwochmorgen die einzigen Hinweise auf eine hochexplosive Lage in Düsseldorf Hassels zu sein. Dennoch war die Feuerwehr an der Spanger-/Bublitzerstraße mit einem Großaufgebot von rund 50 Rettern tätig - auch am Mittwochnachmittag noch. Denn Sägespäne im Sammelbehälter einer Schreinerei drohten explosionsartig durchzuzünden. Das hätte zahlreiche Menschen und umliegende Gebäude betroffen. Der Einsatz werde bis in die Abendstunden dauern, teilte die Feuerwehr mit.

Am Mittwochnachmittag (6.1.; 14.30 Uhr) liefen die Vorbereitungen, den Bunker komplett leer zu räumen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die rund 50 Kubikmeter feinen Holzspäne, die im Bunker gepresst sind, keine weiteren Glutnester innehaben. Dazu rüsten sich nun rund 20 Feuerwehrleute mit Schaufel und Schubkarren aus und verladen das "Holzmehl" in bereitgestellte Container. Nach Informationen von Experten haben 50 Kubikmeter Holzspäne ein Gewicht von knapp drei Tonnen.

Glutnester und Rauch im Späne-Bunker

Begonnen hatte der Einsatz kurz vor 8 Uhr damit, dass ein Mitarbeiter der Schreinerei Rauchwolken in dem Sammelbehälter entdeckte. Sofort wurde die Feuerwehr informiert. Die Mitarbeiter der Schreinerei verließen das Gebäude. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Polizei und Feuerwehr übernahmen. Der zuständige Löschzug Werstener Feld öffnete zunächst sogenannte Explosionsklappen, um die entstandene Wärme abzuführen. Löschwasser kühlte den Bunker soweit, dass alle sichtbaren Glutnester erloschen. Parallel dazu kontrollierten die Einsatzkräfte die umliegenden Räume.

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Explosionsgefahr im Gewerbegebiet Reisholz, Spangerstraße: Feuerwehr und Polizei sperrten weiträumig

Zeitweise waren die Spangerstraße und das gesamte Gewerbegebiet gesperrt. Beschäftigte durften nicht zu ihren Arbeitsplätzen. Autofahrer mussten umdrehen. Die eigentliche Brandursache hatte die Feuerwehr offenbar schnell im Griff. Zumindest oberflächlich. Unklar war dann, ob sich Glutnester in der Tief der lagernden Holzspäne gebildet hatten. Entsprechend vorsichtig ging die Feuerwehr vor. Da der Sammelbehälter von der Spangerstraße aus betrachtet hinter dem Schreinereigebäude liegt, konnte die Spangerstraße schon bald  wieder für den Verkehr freigegeben werden. Auch auf der Bahnstrecke Richtung Köln lief der Zugbetrieb normal weiter.

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Verdächtige Säcke mit Sägespänen wurden vorsichtig von Hand entfernt

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