Wirtschaft

D_Verdi_Marsch_19062018

Fragt man die Leitung der Uniklinik Düsseldorf, ist das Patientenwohl das höchste zu verfolgende Ziel und das UKD investiert viel Know how und Geld, um dieses Ziel zu erreichen. Fragt man die Gewerkschaft ver.di, ist das Patientenwohl das höchste Ziel und das sei in Gefahr, da die Belastungen der Mitarbeiter zu groß seien. Fragt man die Patienten, um deren Wohl sich alle sorgen, hört man von langen Wartezeiten auf Behandlungen und Operationen, überlastetem Personal und das man gerne einen weiten Bogen um die Uni-Kliniken machen möchte – wenn es ginge.

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Bereits im vergangenen Jahr waren die Vorstellungen der Gewerkschaft ver.di und der Leitung der Universitätskliniken Düsseldorf (UKD) nicht zusammen zu bringen. Gegenseitig warf man sich Blockadehaltung vor und für die Überlastung des Pflegepersonals gab es auch in 2018 keine Lösung. Nachdem man nun am Verhandlungstisch wieder nicht weiter kam, gab es am Donnerstag (14.6.) einen ersten Warnstreik.

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Die Gewerkschaft ver.di hat die Gespräche mit der Universitätsklinik Düsseldorf (UKD) für gescheitert erklärt und ruft die Beschäftigten für Donnerstag (14.6.) zum Warnstreik auf. Parallel in Essen und Düsseldorf werden vorerst nur eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern streiken. Sollte die Klinikleitung weiterhin nicht auf die Forderungen der Gewerkschaft eingehen, plant ver.di ein Intensivierung bis hin zur Urabstimmung und einem möglichen Erzwingungsstreik.

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Das Oberverwaltungsgericht NRW bestätigte am Freitag (8.6.) den Planfeststellungsbeschluss des Verkehrsministeriums vom 16. Juni 2015 für die baulichen Erweiterungsmaßnahmen auf dem Flughafen Düsseldorf.

D_Rheinbahn_16052018

Die 2017-er Zahlen lassen die Rheinbahnvorstände Michael Clausecker und Klaus Klar strahlen. Der Bilanzgewinn von 67,6 Millionen Euro sorgt für eine Ausschüttung von 15 Millionen Euro an die Stadt Düsseldorf, das gab es lange nicht. Aber nicht alles ist rosig, denn die Fahrgastzahlen müssten besser sein und dann ist da noch die Sache mit den Frauen. Nur 13 Prozent der Belegschaft ist weiblich und das soll anders werden.

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Die 1050 ausgebildeten Maler und Lackierer in Düsseldorf streichen künftig mehr Geld ein. Wie die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt, steigt der Mindestlohn für Gesellen ab Mai auf 13.30 Euro pro Stunde. Das bedeutet ein Plus von rund 35 Euro pro Monat. Helfern ohne Ausbildung stehen mindestens 10,60 Euro pro Stunde zu.

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Der Projektkurs „Schülerfirma“ der Oberstufe des Max-Planck-Gymnasiums ist auch in diesem Jahr kreativ unterwegs. Mit „Streetcycled“ haben die Schüler ausrangierte Verkehrsschilder zum Werkstoff ihrer Produktion gemacht. Sie werden recycled, indem die Schüler daraus Beistelltische, Regale, Uhren, Tabletts oder Garderoben erstellen.

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Bjrön Frahm ist nicht nur Künstler, ihm liegt auch die Völkerverständigung am Herzen. Zur Fußball Weltmeisterschaft in Russland hat er ein interaktives Fotokunstprojekt „love shines forever“ ins Leben gerufen. Junge Menschen in Düsseldorf und Russland symbolisieren mit ihren Händen die russischen Zwiebeltürme. Mit dabei war eine Gruppe Schüler aus der Freien Christlichen Gesamtschule in Hassels, die das Projekt bei einem Schüleraustausch in Moskau mitgestalteten.

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Die Stadt-Sparkasse Düsseldorf zieht sich von den Privatkunden zurück, schaltet ganze Stadtteile von der Bargeldversorgung ab, plant aktuell die Entlassung von mehreren hundert Mitarbeitern und verweigert unter Hinweis auf die dafür notwendigen Rückstellungen in Millionenhöhe eine angemessene Auszahlung an die Stadt. Begleitet wird der Wandel von der Hausbank zur Rausbank von einer Kommunikation voller Nebelkerzen und Halbwahrheiten. Als Verwaltungsratschef wird Oberbürgermeister Thomas Geisel wenig an dem kunden- und mitarbeiterfeindlichen Kurs der einstigen Kleine-Leute-Bank ändern können. Nur: Schuld ist nicht er, sondern jahrelange Versäumnisse des Vorstandes der Stadtsparkasse Düsseldorf.

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Ist die Erste Hilfe in der Grundschule meist nur theoretischer Unterrichtsinhalt, konnten die Schüler der Klasse 4a der KGS Fleher Straße am Donnerstag (3.5.) ganz praktisch in einem Kurs lernen, was im Notfall zu tun ist. Ein Projekt, das von der Stiftung Sterntaler unterstützt und an noch viel mehr Schulen angeboten werden soll.

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Nach drei gesprengten Geldautomaten der Stadtsparkasse Düsseldorf war die Reaktion der Bank drastisch: Sie nahm zahlreiche Geldautomaten außer Betrieb und argumentierte mit der Sicherheit der Kunden. Dass die Kunden in vielen Stadtteilen mit ihrem Wunsch nach Bargeld auf ihre eigene Findigkeit in Geschäften, Tankstellen oder gegen Gebühr bei anderen Banken angewiesen waren, bekam auch Oberbürgermeister Thomas Geisel mit und handelte. Am Freitag (4.5.) suchte er das Gespräch mit dem Sparkassenvorstand und drängte auf Abhilfe.

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Unter dem Motto „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ haben nach Angaben des Veranstalters mehr als 10.000 Menschen den 1. Mai auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf gefeiert. Rund 1200 Teilnehmer zählte report-D beim traditionellen Mai-Marsch vom Gewerkschaftshaus zur Bühne. Dort erteilte der nordrhein-westfälische IG Metall Chef Knut Giesler als Festredner rechten Hetzern eine Absage, forderte aber zugleich die Politik auf, sich wieder mehr mit den Sorgen der Bürgern zu befassen. Die Düsseldorfer DGB Chefin Sigrid Wolf ermahnte Überbürgermeister Thomas Geisel zu Vernunft im Zusammenhang mit dem städtischen Rationalisierungsplan „2020“. Geisel antwortete: „In der Umsetzung geschehe nichts ohne Beteiligung der Betroffenen.“

Der erste Mai in Bildern – große report-D Bildergalerie

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Das Motto des Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai lautet „Solidarität - Vielfalt – Gerechtigkeit“ und wird auf einem großen Banner stehen, mit dem die Demonstranten am Dienstagmorgen (1.5.) ihren Maimarsch in Düsseldorf anführen. „Der DGB ruft alle Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf auf, gemeinsam mit uns am 1. Mai für diese Forderungen zu demonstrieren und sich an der Maikundgebung zu beteiligen“, so Sigrid Wolf, Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Düsseldorf. Worum es inhaltlich beim 1. Mai 2018 geht, zeigt das report-D Video

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Düsseldorf als Startup-City war am Sonntag Veranstaltungsort für die größte Meisterfeier in ganz Deutschland. 979 Jungmeister erhielten in der Stadthalle ihre Meisterbriefe. Auch wenn man bei klassischen Startups nicht unbedingt an Handwerksbetriebe denkt, werden viele der Jungmeister den Weg in die Selbständigkeit gehen und Firmen gründen oder übernehmen. Festredner war der NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Professor Andreas Pinkwart.

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Jian Guo hat eine Vision: Wenn Völker miteinander Handel betreiben, dann sollte es nicht nur um das Geschäft gehen. Dazu gehört für ihn das gegenseitige Verständnis. Und deshalb engagiert sich der 48-jährige Chinese von Düsseldorf aus für den Kulturaustausch – in erster Linie zwischen Deutschland und China, aber auch mit allen Anrainerstaaten der Seidenstraße. Die wirtschaftliche und kulturelle Wiederbelebung dieser historischen Trasse zwischen Europa und Peking ist derzeit sein wichtigstes Projekt. Von Schloss Elbroich aus will er die ganz große Weltpolitik mitgestalten, zumindest etwas menschlicher machen.

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