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Der Verkehrsschilderwald, Foto: Stadt Düsseldorf, Uwe Schaffmeister

Düsseldorf: Grundschüler werden fit für den Straßenverkehr gemacht

Rund 2.700 Schüler der Düsseldorfer Grund- und Förderschulen haben am Mittwoch (26.9.) und Donnerstag (27.9.) die 33. Auflage der Verkehrssicherheitstag auf dem Rheinbahnbetriebshof in Lierenfeld besucht. Unter dem Motto "Mach mit - sicher, mobil und fit!" wurden den Kindern mit Spiel und Informationen das Wissen näher gebracht, das sie als Verkehrsteilnehmer dringend benötigen.

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Maskottchen Looki ist bei den Kindern sehr beliebt, Foto: Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert

Kuscheln mit Maskottchen Lookie gehörte am Mittwoch und Donnerstag ebenso zum Programm der Verkehrssicherheitstage, wie die Erkenntnis, dass der Fahrradhelm eine Melone vor dem Zerplatzen bewahren kann. Rund 2.700 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen und ihre gleichaltrigen Kollegen aus den Förderschulen erfuhren zum Teil Neues über das Verhalten im Straßenverkehr oder konnten im Wettbewerb der Schulen untereinander mit ihrem Wissen punkten.

Die Organisatoren und viele Kooperationspartner hatten für die Kinder ein buntes Programm gestaltet. Mit dabei war die Initiative RADschlag, die für alle Warnwesten bereit hielt, damit sie auch in der dunklen Jahreszeit gut zu sehen sind. Die Sichtbarkeit war auch bei der Aktion "Toter Winkel" wichtig. Die Kinder konnten selber testen welche Gefahren der tote Winkel birgt und bekamen Tipps, wie sie sich verhalten sollen.

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Was bei einer Vollbremsung passieren kann beeindruckte die Kinder, Foto: Stadt Düsseldorf, Melanie Zanin

In der Kindersprechstunde ging es mit den Mitarbeitern des Amtes für Verkehrsmanagement um die Umgebung der Schulen und die Kinderverkehrsstadtpläne. Die Verkehrswacht hatte einen Seh- und Reaktionstest und die Verkehrsberater der Schulen und die Polizei einen Fahrradparcours aufgebaut. Aber auch als Fußgänger, mit dem Waveboard oder auf Inlinern konnten die Kinder ihr Können testen.

Der Rollstuhlparcours bot die Möglichkeit die besonderen Schwierigkeiten behinderten Menschen zu erfahren.

Da viele Kinder auch mit dem Schulbus unterwegs sind, nutzte die Rheinbahn die Gelegenheit die Perspektive des Busfahrers zu vermitteln und zu demonstrieren, was bei einer Notbremsung mit ungesicherten Passagieren geschieht. Selber ans Steuer durften die jungen Verkehrsteilnehmer in der Kinderstraßenbahn, einer detailgetreuen Nachbildung der „großen“ Bahnen.

Ein Ausflug durch den Verkehrsschilderwald lehrte die Bedeutung der Schilder und das richtige Verhalten, was besonders bei Straßenbahn-Überwegen lebensnotwendig sein kann. Beim Verkehrsquiz gab es tolle Preise zu gewinnen, im Polizeifahrzeug durfte alle hinters Steuer, der Sportactionbus des Stadtsportbund war dabei und vieles mehr.

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(v.l.) Thorsten Vetterkind vom Schulamt, Jürgen Lankes von der Polizei, Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke, Maskottchen Looki, Rheinbahnvorstand Michael Clausecker, Ursula Platen vom Schulamt und Katrin Hegemann von der Verkehrswacht besuchten die Kinder bei den Verkehrssicherheitstagen, Foto: Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert

"Die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr liegt uns besonders am Herzen. Um sicherzustellen, dass für jeden Einzelnen ausreichend Zeit bleibt, die Aktionen und Infostände zu besuchen, finden die Verkehrssicherheitstage an zwei Tagen statt", betont Cornelia Zuschke. "Wir sind von der Wirkung der Verkehrssicherheitstage absolut überzeugt und werden diese natürlich fortführen. Die über Jahre niedrigen Zahlen der Kinderunfälle in Düsseldorf geben uns Recht."

Organisiert werden die Verkehrssicherheitstage vom Amt für Verkehrsmanagement, der Polizei, der Verkehrswacht, der Rheinbahn und von den schulfachlichen Beratern für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung.

Darunter waren neben Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke auch Leitender Polizeidirektor Jürgen Lankes, Leiter der Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Düsseldorf, Katrin Hegemann, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Verkehrswacht Düsseldorf, Michael Clausecker, Vorstandssprecher der Rheinbahn sowie Schulrätin Ursula Platen vom Schulamt für die Landeshauptstadt Düsseldorf.

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