Wirtschaft Bildung

D_Mensa_Ausgabe_04022020

Die Schülerinnen und Schüler des Wim-Wenders-Gymnasiums bei der Mittagsverpflegung im Caritas-Altenzentrum St. Josef

Düsseldorf Oberbilk: St- Josef-Altenzentrum - hier schmeckt es Senioren und Schülern

Das Wim-Wenders-Gymnasium an der Schmiedestraße ist im Aufbau und die Räumlichkeiten im Umbau. Daher fehlt es noch an einer Mensa für die Schülerinnen und Schüler. Dies wurde nun durch eine Kooperation mit dem Caritas-Altenzentrum St. Josef in Oberbilk gelöst. Das Altenzentrum liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite und ab sofort wird der dortige Speisesaal an fünf Tagen in der Woche zusätzlich zur Mensa. Das bringt Unruhe ins Haus, wird aber von beiden Seiten sehr positiv gesehen, da die Begegnung von Jung und Alt ein Gewinn für beide Seiten ist.

D_Mensa_5_04022020

Zu Beginn der zweiten Schulhalbjahres begann die Kooperation (v.l.)Schülersprecherin Anna-Lena, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Schulleiterin Dr. Antonietta Zeoli, Caritas-Direktor Henric Peeters und Schülersprecher Julian mit der roten Startschleife

Bisher mussten die Wim-Wenders-Gymnasiasten mittags eine recht weiten Weg zurücklegen. Denn sie nahmen ihr Mittagessen im Restaurant Emma Fisch auf der Emmastraße ein. Nun wird ihre Mittagspause optimiert, denn das Essen gibt es künftig im Caritas-Altenzentrum St. Josef gleich gegenüber der Schule. Mit der Kooperaton geht die Stadt neue Wege, bis die Mensa an der Schule fertig gebaut ist. Unter drei verschiedenen Menüs können die SchülerInnen auswählen. Dabei hält sich die Küche des Altenzentrums an die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Schulen und bietet tägliche Menüs mit Hauptgericht, Salatbeilage/Rohkost und Nachspeise.

D_Mensa_Tisch_04022020

Die fröhliche Schülerschar belebt den Speisesaal

"Dank der unmittelbaren Nähe des Altenzentrums St. Josef zum Wim-Wenders-Gymnasium, können die Wegezeiten der Schülerinnen und Schüler stark verringert werden. Vor allem sorgen wir aber beim gemeinsamen Mittagessen für eine Begegnung von Jung und Alt, die sicherlich für beide Seiten ein großer Gewinn ist. Mit dem reichhaltigen Mittagsmenü des Caritas-Altenzentrums stellen wir zudem eine gute und gesunde Ernährung der Schüler sicher," freut sich Stadtdirektor Burkhard Hintzsche.

Caritasdirektor Henric Peeters: "Die tägliche Begegnung zwischen den Schülerinnen und Schülern mit Senioren unseres Caritas-Altenzentrums ist eine zukunftsträchtige Chance, gegenseitiges Verständnis und einen lebhaften Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Wir werden alles dafür tun, dass sich die Schülerinnen und Schüler des Wim-Wenders-Gymnasiums bei uns wohlfühlen."

"Generationsübergreifend am Gymnasium zu arbeiten, bedeutet auch, sich zu erinnern. Die Geschichten der verschiedenen Lebenswege in unterschiedlichen Jahrzehnten sind eine Bereicherung für unsere Schülerinnen und Schüler," betont Schulleiterin Dr. Antonietta Zeoli.

Zurück zur Rubrik Bildung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bildung

D_Schule_05042016_articleimage_articleimage

Die erste Anmelderunde für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen zum Schuljahr 2020/2021 ist abgeschlossen. Durch das Sturmtief Sabine und den unterrichtsfreien Tag am Montag (10.2.) verzögerten sich die Anmeldungen um einen Tag. Für Grundschüler der aktuellen vierten Klassen galt es einen Platz an der Schule der Wahl zu ergattern. Ob dies gelungen ist, erfahren die Eltern spätestens dann, wenn ihnen nahegelegt wird, sich beim zweiten Termin vom 10. bis 12. März 2020 an einer weiteren Schule anzumelden.

D_Courage_Saal_05022020

17 Düsseldorfer Schulen sind bereits dem bundesweiten Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" beigetreten. Dafür muss sich mindestens 70 Prozent der kompletten Schulgemeinde – vom Schüler über Lehrer, Hausmeister und sonstigen Kräften – klar gegen Diskriminierung und Rassismus stellen und dies in einer Selbstverpflichtung unterschreiben. Um den engagierten Schulen auch nach ihrem Beitritt ein Forum zum Austausch zu geben, hat das kommunale Integrationszentrum zum zweiten Mal ein Treffen mit Diskussionen und Workshops organisiert.

D_Johanniter_SAni_003022020

Magnus Lühr besucht das Heinrich-Hertz-Berufskolleg und ist in seiner Freizeit ehrenamtlicher Rettungshelfer bei den Johanniter. Da es keinen Schulsanitätsdienst am Hertz gibt, regte er bei der Schulleitung an, eine solche Ausbildung zu ermöglichen. Er stieß auf offene Ohren und so konnte Schulleiter Michael Suermann nun einen Kooperationsvertrag mit den Johannitern unterzeichnen. Schon ab Februar können sich interessierte SchülerInnen ausbilden lassen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D