Wirtschaft Bildung

D_Schulausschuss_20150211

Antje Schuh, Berit Zalbertus und Dennis Brune werden von Wolgang Scheffler (v.l.) vereidigt.

Eltern und Schüler haben ihren Posten im Schulausschuss angetreten

Am 5. Februar hat der Rat darüber entschieden, am Dienstag (10.2.) waren bereits die Namensschilder vorbereitet. Der Sprecher der Bezirksschülervertretung (BSV) Dennis Brune, Berit Zalbertus und Antje Schuh vom der Elternschaft Düsseldorfer Schulen (EDS) wurden vom Vorsitzenden des Schulausschusses Wolfgang Scheffler in ihr Amt eingeführt. Nach vielen Jahren des Wartens, haben damit nun Eltern und Schüler einen beratenden Sitz im Ausschuss.

Sechs zusätzliche Lehrerstellen für Sprachförderung

Während der Sitzung erläuterte Dagmar Wandt, Leiterin des Schulverwaltungsamtes, die Situation der Asylbewerber in Düsseldorf. Das Land NRW hat 300 zusätzlich Lehrerstellen für die Sprachförderung geschaffen, die Verteilung ist jetzt erfolgt. Düsseldorf hat sechs Stellen erhalten.

Seiteneinsteigerklassen sind Mangelware

Die Situation bei den Seiteneinsteigerklassen (SE), in die Schüler ohne deutsche Sprachkenntnisse zuerst kommen, ist sehr angespannt. Klassenstärken von 15 SchülerInnen sind vorgesehen, eine Aufstockung auf bis zu 20 Schüler ist in Düsseldorf die Regel. In vielen Schulen werden mangels SE-Klassen die ausländischen Schüler in den Regelklassen unterrichtet und nur für die Sprachförderung in Extrakursen geschult. Damit habe man gute Erfahrungen gemacht, berichtet Angela Kirchhoff von der Schulaufsicht.
Am Friedrich- Rückert- und am Görres Gymnasium wurden zum Beginn des Halbjahres neue SE-Klassen eingerichtet. Zum nächsten Schuljahr wird an der Carl Benz Realschule noch eine folgen. Mit Stichtag 6.2.2015 wurden in Düsseldorf 816 Asylbewerber in allen Schulformen unterrichtet. Eine deutliche Steigerung wird bis Ende des Jahres erwartet. Prognostiziert sind rund 5000 Asylbewerber bis Dezember 2015, davon etwa ein Drittel Kinder.
Die Elternvertreterin Antje Schuh wies in diesem Zusammenhang auf die jetzt schon kritische Raumsituation an den Schulen hin. Diese wird nun noch schlimmer.

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