Gewerkschaften

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Ein Marsch, viele Transparente und laut gerufene Parolen: das Mai-Ritual ist gekommen. Zum 1. Mai schlagen die Gewerkschaften aus. So ist es Tradition und seit dem Streik der Arbeiter 1886 in den Chicagoer McCormick-Werken um einen Acht-Stunden-Tag mit dem Blut und dem Leben vieler erstritten worden. Und dann kommt einer daher und klagt: Weil die Gewerkschaften viel zu kompromissbereit seien, liefe in Deutschland eine große Umwälzpumpe, die den von vielen erwirtschafteten Reichtum jenen wegnehme und einigen wenigen in den Schlund spüle. Der DGB Düsseldorf hatte zum 1. Mai 2017 einen Klartext-Redner auf die Bühne gerufen.

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Erstmals im Fall um Beamtensold-Zahlungen an den Polizeigewerkschafter Rainer Wendt geht jetzt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf konkret vom Verdacht der Untreue aus. Für die Verletzung fremden Vermögens gebe es nun „zureichende tatsächliche Anhaltspunkte“, bestätigte uns auf Anfrage Behördensprecher Max Werner. Der Verdacht richte sich aber noch nicht gegen eine bestimmte Person.

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Der mögliche Tatort ist Düsseldorf. Hier haben sich die Gerüchte verdichtet. Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund, soll jahrelang vom Land NRW eine Beamtenbesoldung erhalten haben, obwohl er nicht mehr im Dienst war.

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Sollte der Stadtrat am Donnerstag (2.2.) die vom Handelsverband vorgeschlagenen verkaufsoffenen Sonntage für 2017 beschließen, kündigt die Gewerkschaft ver.di den Gang vor das Verwaltungsgericht an. Anlässlich der Messen Beauty und Interpack sowie zahlreicher Stadtteilfeste und Weihnachtsmärkte soll der Rat über die Öffnung an acht Sonntagen entscheiden.

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In Düsseldorf fährt die Rente Straßenbahn. Mit einer speziell bemalten Tram will der Deutsche Gewerkschaftsbund, DGB, die Politik daran erinnern, dass jetzt die Weichen in der Rentenpolitik richtig gestellt werden müssen, damit aus der Altersvorsorge kein Zug nach nirgendwo wird.

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Warnstreiks in der Speditions-, Logistik-, Kurier- und Express-Kurierdienstbranche: In Düsseldorf, Wuppertal, Neuss und Ratingen konnte die bestreikte DHL Delivery GmbH über 16.000 Pakete nicht zustellen. Das teilte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit.

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Oberbürgermeister Thomas Geisel will mit dem Projekt „Verwaltung 2020“ Düsseldorf leistungsstark und zukunftssicher aufstellen. Die Gewerkschaft ver.di sieht in dem Projekt den Versuch, flächendeckend Personal um zwanzig Prozent abzubauen. Dass dies gravierende Auswirkungen auf alle Bürger und auch die verbleibenden Beschäftigten habe, nehme das Stadtoberhaupt in Kauf, kritisieren sie.

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Wie können Arbeitnehmer davon überzeugt werden, dass gerechte Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen erkämpft werden müssen? Im Rahmen der ver.di-Aktionswoche „Gute Arbeit – Guter Lohn – Tarifverträge zahlen sich aus“ war Gewerkschaftschef Frank Bsirske am Freitag (24.6.) in Düsseldorf bei der Rheinbahn als Vorzeigebetrieb und bei Firmen, in denen der faire Umgang mit den Mitarbeitern noch verbesserungswürdig ist.

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Der 12. Mai ist der internationale Tag der Pflegenden. Dies nimmt die Gewerkschaft ver.di zum Anlass, auf die Einstellung von mehr Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu fordern.

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Um 11 Uhr, eine Stunde später als in den vergangenen Jahren, startete der große Düsseldorfer Demonstrationszug vom DGB-Haus zum Rhein. „Zeit für mehr Solidarität“ trugen SPD-Chef Andreas Rimkus, Oberbürgermeister Geisel, sein Montrealer Amtskollege Denis Coderre und zahlreiche weitere Prominenz als rotes Transparent durch die Stadt. Ihnen folgten hunderte Demonstranten der unterschiedlichsten Gruppierungen: die Gewerkschaftsjugend, die Parteiverbände, das Türkeizentrum, die Internationale Arbeitereinheit, die Umweltgewerkschaft und die Tamilen.

Eindrücke vom 1. Mai hier in der report-D Bildergalerie.

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Einigung in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes: Die gut 2,1 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen erhalten rückwirkend zum 1. März 2,4 Prozent mehr Gehalt. In einer weiteren Stufe wird es ab dem 1. Februar 2017 nochmals 2,35 Prozent mehr Geld geben. Der neue Tarifvertrag soll offenbar über 24 Monate laufen.

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Um 3 Uhr in der Früh startete die Warnstreikaktion von ver.di am Flughafen Düsseldorf. Rund 300 Mitarbeiter aus den Bereichen Werkstätten, Verwaltung, Warenkontrolle, Terminalservice und Busdienste legten die Arbeit nieder. Insgesamt mussten 54 Flüge annulliert werden, wobei die Fluggesellschaften bereits im Vorfeld zahlreiche Flüge gecancelt hatten. Beeinträchtigung im Flugbetrieb gibt es den ganzen Mittwoch über, als Auswirkung der bundesweiten Streiks an den anderen Flughäfen.

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Der Warnstreik der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Düsseldorf war aus Sicht von ver.di ein voller Erfolg. Voll war es auf den Straßen: Kilometerlange Staus im Berufsverkehr und gesperrte Straßen durch die Demonstrationszüge der Streikenden sorgten für ein Verkehrschaos.

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Vor der nächsten Verhandlungsrunde zwischen ver.di und den öffentlichen Arbeitgebern am Donnerstag (28.4.) zeigen die Gewerkschaftler die Unzufriedenheit der Arbeitnehmer. Am Dienstag werden in Düsseldorf Warnstreiks in zahlreichen Bereichen das Leben stark beeinträchtigen.

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Als „notwendige Nadelstiche“ bezeichnet die Düsseldorfer ver.di-Geschäftsführerin Stephanie Peifer die in dieser Woche in Düsseldorf geplanten Warnstreiks im Öffentlichen Dienst. Am Dienstag protestierte mehr als 60 Kolleginnen und Kollegen an der Einfahrt zur Müllverbrennungsanlage in Düsseldorf Flingern. Dadurch kam es zu einem Rückstau, der den Verkehr lahm legte. In der kommenden Woche (11./12. April) gehen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen in die zweite Runde.

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