Gewerkschaften

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Seit Dienstag sind mehrere Hundert Mitarbeiter der Uniklinik Düsseldorf (UKD) und der Tochterfirmen im Warnstreik. Es geht nicht um mehr Geld, die Beschäftigten sind am Rande ihrer Belastbarkeit und streiken für mehr Personal. Die Klinikleitung vertritt den Standpunkt, bereits zahlreiche Maßnahmen zur Entlastung eingeleitet zu haben. Offenbar ist das bei den Mitarbeitern nicht angekommen, denn nun läuft die Urabstimmung und ab Dienstag (3.7.) droht ein unbefristeter Streik. Die Ergebnisse der Urabstimmung gibt es am Freitagnachmittag (29.6.).

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Die Gewerkschaft ver.di kündigt von Dienstag (26.6.) bis Donnerstag (28.6.) an der Düsseldorfer Uniklinik erneute Warnstreiks an. Während des Streiks wird es eine Urabstimmung über unbefristeten Arbeitsniederlegungen geben. Das Ergebnis soll am Freitag (29.6.) feststehen.

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An der Düsseldorfer Uniklinik war es am Mittwoch (20.6.) Tag zwei des Warnstreiks. Doch für Düsseldorf war es der erste Tag des Treffens der Länder-Gesundheitsminister mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Gewerkschaft ver.di hatte eine bundesweite Demonstration organisiert, um auf die belastende Situation in der Pflege in Krankenhäusern und Pflegeheimen aufmerksam zu machen. Rund 3.000 Demonstranten zogen durch die Stadt zum Tagungsort in den Hafen und empfingen die Minister mit einem gellendem Pfeifkonzert.

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Fragt man die Leitung der Uniklinik Düsseldorf, ist das Patientenwohl das höchste zu verfolgende Ziel und das UKD investiert viel Know how und Geld, um dieses Ziel zu erreichen. Fragt man die Gewerkschaft ver.di, ist das Patientenwohl das höchste Ziel und das sei in Gefahr, da die Belastungen der Mitarbeiter zu groß seien. Fragt man die Patienten, um deren Wohl sich alle sorgen, hört man von langen Wartezeiten auf Behandlungen und Operationen, überlastetem Personal und das man gerne einen weiten Bogen um die Uni-Kliniken machen möchte – wenn es ginge.

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Bereits im vergangenen Jahr waren die Vorstellungen der Gewerkschaft ver.di und der Leitung der Universitätskliniken Düsseldorf (UKD) nicht zusammen zu bringen. Gegenseitig warf man sich Blockadehaltung vor und für die Überlastung des Pflegepersonals gab es auch in 2018 keine Lösung. Nachdem man nun am Verhandlungstisch wieder nicht weiter kam, gab es am Donnerstag (14.6.) einen ersten Warnstreik.

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Die Gewerkschaft ver.di hat die Gespräche mit der Universitätsklinik Düsseldorf (UKD) für gescheitert erklärt und ruft die Beschäftigten für Donnerstag (14.6.) zum Warnstreik auf. Parallel in Essen und Düsseldorf werden vorerst nur eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern streiken. Sollte die Klinikleitung weiterhin nicht auf die Forderungen der Gewerkschaft eingehen, plant ver.di ein Intensivierung bis hin zur Urabstimmung und einem möglichen Erzwingungsstreik.

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Die 1050 ausgebildeten Maler und Lackierer in Düsseldorf streichen künftig mehr Geld ein. Wie die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt, steigt der Mindestlohn für Gesellen ab Mai auf 13.30 Euro pro Stunde. Das bedeutet ein Plus von rund 35 Euro pro Monat. Helfern ohne Ausbildung stehen mindestens 10,60 Euro pro Stunde zu.

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Unter dem Motto „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ haben nach Angaben des Veranstalters mehr als 10.000 Menschen den 1. Mai auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf gefeiert. Rund 1200 Teilnehmer zählte report-D beim traditionellen Mai-Marsch vom Gewerkschaftshaus zur Bühne. Dort erteilte der nordrhein-westfälische IG Metall Chef Knut Giesler als Festredner rechten Hetzern eine Absage, forderte aber zugleich die Politik auf, sich wieder mehr mit den Sorgen der Bürgern zu befassen. Die Düsseldorfer DGB Chefin Sigrid Wolf ermahnte Überbürgermeister Thomas Geisel zu Vernunft im Zusammenhang mit dem städtischen Rationalisierungsplan „2020“. Geisel antwortete: „In der Umsetzung geschehe nichts ohne Beteiligung der Betroffenen.“

Der erste Mai in Bildern – große report-D Bildergalerie

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Das Motto des Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai lautet „Solidarität - Vielfalt – Gerechtigkeit“ und wird auf einem großen Banner stehen, mit dem die Demonstranten am Dienstagmorgen (1.5.) ihren Maimarsch in Düsseldorf anführen. „Der DGB ruft alle Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf auf, gemeinsam mit uns am 1. Mai für diese Forderungen zu demonstrieren und sich an der Maikundgebung zu beteiligen“, so Sigrid Wolf, Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Düsseldorf. Worum es inhaltlich beim 1. Mai 2018 geht, zeigt das report-D Video

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Düsseldorf stehen zwei komplette Streiktage im Öffentlichen Dienst bevor: Am Mittwoch (11.4.) soll die Rheinbahn nach Gewerkschaftsangaben auf allen Bus- und Bahnlinien lahmgelegt werden. Dann fahren bestenfalls noch die S-Bahnen und Regiozüge – sofern die nicht von der ab heute eingerichteten Großbaustelle zwischen Düsseldorf und Köln betroffen sind. Am Dienstag (10.4.) bleiben weite Teile der Stadtverwaltung, der Stadtwerke und weiterer Verwaltungen dicht. Hinzu kommt, dass die Lufthansa für Dienstag rund 800 innerdeutsche Flüge annulliert hat. Am Flughafen Düsseldorf selbst wird nicht gestreikt, aber Zubringerflüge nach Frankfurt und München könnten ausfallen. Passagiere sollten ihre Verbindungen prüfen - auch eventuelle Langstreckenflüge ab Frankfurt oder München.

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Erneut Warnstreiks im Öffentlichen Dienst: Am Dienstag, 10. April, bleiben Kitas, Ämter, Bürgerbüros, Schwimmbäder, Stadt- und Kreissparkassen, die Arbeitsagentur, das Jobcenter und die Deutsche Rentenkasse in Düsseldorf geschlossen. Die Beschäftigten versammeln sich Köln zu einer Protestkundgebung. Für Mittwoch hat bereits der Rheinbahnvorstand den Streik bei Bussen und Bahnen ausgerufen. Etwas voreilig, denn ver.di hat nach eigenen Angaben noch gar nicht darüber entschieden.

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Wer am Dienstag (20.3.) bei einem Amt etwas zu erledigen hatte, stand oft vor verschlossenen Türen. An den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst beteiligten sich 2400 Beschäftigte und demonstrierten auf dem Burgplatz. Am Mittwoch (21.3.) haben die Ämter wieder geöffnet, doch da die Rheinbahn bestreikt wird, dürfte der zweite Streiktag die Düsseldorfer noch empfindlicher treffen.

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Der Öffentliche Dienst und die Gewerkschaft ver.di konnten sich auch in der 2. Tarifrunde nicht einigen. Daher sind Warnstreiks angekündigt, von denen auch Düsseldorf betroffen sein wird. Am Dienstag (20.3.) streikt die Verwaltung, am Mittwoch(21.3.) setzen die Rheinbahner ein Zeichen und legen die Arbeit nieder.

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Diese Tüte kam aus der Kälte: Bei deutlichen Minusgraden und einem eiskalten Wind empfingen acht Kollegen des Deutschen Gewerkschaftsbundes, DGB, die Pendler in Düsseldorf am Montagmorgen (26.2.). Mit einem kleinen Snack – und Informationen zu den unmittelbar bevorstehenden Betriebsratswahlen. Innerhalb von nicht einmal 45 Minuten waren mehr als 500 Tüten verteilt.

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Betonbauer verzweifelt gesucht: In der Düsseldorfer Bauwirtschaft waren 2017 exakt 51 Stellen durchschnittlich länger als drei Monate unbesetzt. Das sind60 Prozent mehr als im Vorjahr, teilt die Gewerkschaft IG Bau mit. Sie stützt sich auf eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit. Insgesamt waren in Düsseldorf demnach im Jahresmittel 146 offene Bauarbeiter-Jobs gemeldet.

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