Gewerkschaften

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Seit Montag sind die Postler im unbefristeten Streik und wie es ausschaut, müssen die Düsseldorfer auch weiter auf Post und Pakete warten. Mit Schichtbeginn am Morgen hat die Gewerkschaft ver.di am Freitag (12.6.) weitere 1.000 Brief- und Paketzusteller in Nordrhein-Westfalen in den unbefristeten Streik gerufen. Damit beteiligen sich allein in NRW über 4.500 Beschäftigte der Deutschen Post AG an den Arbeitsniederlegungen.

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Die Streiks bei der Deutschen Post AG sind nach Gewerkschaftsangaben ausgeweitet worden. In ausgesuchten Orten der Niederlassungen Köln, Düsseldorf, Dortmund, Herford, Bonn, Duisburg, Münster, Essen, Hagen und Siegen wurden 1.000 Brief- und Paketzustellerinnen und -zusteller zu unbefristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Mehrere Millionen Sendungen können nicht bearbeitet und zugestellt werden, so ver.di.

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Teilte die Post auf ihrer Internetseite am Montagmittag (8.6.) noch mit, dass es zu keinen Beeinträchtigungen bei der Briefzustellung komme, wurde der Text nach 16 Uhr geändert. Verdi startet einen unbefristeten Streik in allen NRW-Briefverteilzentren. Damit bleiben auch in Düsseldorf die Briefkästen bald leer – vor dem zuständige Briefzentrum Langenfeld haben die Streikposten ihre Stellungen bezogen.

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Eine Einigung ist noch lange nicht in Sicht. Aber der Kita-Streik wird vorerst ausgesetzt. Die Gewerkschaften verdi, GEW und Deutscher Beamten-Bund sowie die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) haben die Schlichtung angerufen. Damit gilt ab Sonntag (7.6.) die Friedenpflicht.

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43 Prozent der Beschäftigten erhalten von ihrem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Internetseite www.lohnspiegel.de, die vom Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 8.000 Beschäftigte haben sich an der Befragung beteiligt.

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Vierte Woche Kita-Streik: Nun helfen sich Düsseldorfer Eltern selbst. Mütter und Väter organisieren in eigener Verantwortung eine Notbetreuung für die Kinder. Die Stadt öffnet die Räume von städtischen Kitas dafür. Am Dienstag (2.6.) um 10 Uhr startete die Selbsthilfe mit städtischer Unterstützung. In den darauffolgenden Tagen soll bereits ab 8 Uhr geöffnet sein.

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Verdi kämpft aktuell an verschiedenen Fronten. Seit Freitag sind die Mitarbeiter des Sozial- und Erziehungsdienstes im Streik und der könnte auch noch länger dauern. Warnstreiks gab es am Mittwoch (13.5.) bundesweit in allen 83 Briefverteilzentren der Post.

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„Die Zukunft der Arbeit gestalten wir“ – mit diesem Anspruch meldeten sich die Gewerkschaften zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit zu Wort. In Düsseldorf nahmen mehrere tausend Menschen an einem Demonstrationszug, der Kundgebung und dem anschließenden Familienprogramm teil.

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Mehr als 20.000 Menschen haben sich nach Gewerkschaftsangaben am Donnerstag an einer Großkundgebung in Düsseldorf beteiligt. In drei Demonstrationszügen gingen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zum Landtag NRW, wo es eine Abschlusskundgebung gab. Sie fordern 5,5 Prozent mehr Entgelt, mindestens aber 175 Euro mehr pro Monat.

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Schlechte Aussichten für Schüler.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft ihre Mitglieder an den Bildungseinrichtungen am Dienstag (3.3.) zu einem Warnstreik auf.

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Die meisten Postbankfilialen bleiben am heutigen Dienstag (24.2.) geschlossen. Der Grund: In Betriebsversammlungen informiert die Gewerkschaft ver.di über die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen für die insgesamt 9500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG. Zusätzlich soll es am Dienstagmittag in Düsseldorf eine zweieinhalbstündige Demonstration geben.

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Hartz IV, die Grundsicherung, wird seit Jahren falsch berechnet. Der Regelsatz für das Existenzminimum müsste eigentlich 45 Euro pro Monat höher sein als die 399 Euro plus Miete und Heizkosten, die im Moment gezahlt werden. Das hat die Hans-Böckler–Stiftung in einer von ihr geförderten Studie ermitteln lassen*.

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Das Gehaltsportal www.lohnspiegel.de vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung, bietet Informationen zu tatsächlich gezahlten Löhnen und Gehältern in 383 Berufen und Tätigkeiten. „Damit bieten wir für ein sehr breites Berufsspektrum neutrale Verdienstinformationen an und tragen so zur Transparenz am Arbeitsmarkt bei“, sagt Dr. Reinhard Bispinck, Leiter des WSI-Tarifarchivs.

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Die Tariflöhne haben im Jahr 2014 real (nach Abzug der Inflation) spürbar zugelegt. Die Verbraucherpreise sind im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent gestiegen, die Tarifvergütungen dagegen um nominal 3,1 Prozent. Daraus ergibt sich im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt ein reales Wachstum der Tariflöhne und -gehälter um 2,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2014, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung jetzt vorlegt. „Bereits seit 2009 ist es den Gewerkschaften gelungen, Tarifsteigerungen durchzusetzen, die oberhalb der laufenden Preissteigerungsrate lagen“, sagt Dr. Reinhard Bispinck, Leiter des WSI-Tarifarchivs. Eine Ausnahme bildete lediglich das Jahr 2011.

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Dem Betriebsrat eines Unternehmens steht kein Mitbestimmungsrecht zu, wenn das Unternehmen eine Facebook-Seite für Mitarbeiter einrichtet. Das hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden (AZ 9 Ta BV 51/14). Die Arbeitnehmervertretung hatte geklagt, weil sie in der Facebook-Plattform eine technische Einrichtung sieht, die geeignet ist, Mitarbeiter zu überwachen.

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