Gewerkschaften

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Als die Gewerkschaft ver.di 2012 ihre Kampagne „Wir sind gekommen um zu bleiben“ startete ging es ihr darum, dass eine Vielzahl von Mitarbeitern nur befristete Verträge erhält, obwohl eine Probezeit von sechs Monaten für den Arbeitgeber zur Feststellung der Eignung ausreichend sein müsste.

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Nach dreitägigen Verhandlungen auf Nachbesserungen der Schlichtungsempfehlung bei den Tarifverträgen für Kita-Beschäftigte gibt es nun eine Einigung.

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Aktualisiert: Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales untersagt der Deutschen Post AG und der DHL Delivery GmbH die Sonntagsarbeit und besteht so auf der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes. Das Gesetz verbietet grundsätzlich die Sonntagsarbeit. Eine Ausnahme gilt unter bestimmten Voraussetzungen für die Beförderung von Sendungen, jedoch nicht für die Abarbeitung von Streikfolgen, die grundsätzlich auch an Werktagen erfolgen kann.

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Die Bürger von Düsseldorf erkennen die Notwendigkeit der Rettung von Busses und Bahnen nicht auf den ersten Blick. Kommen sie doch in den Genuss eines großen Netzes an öffentlichem Nahverkehr (ÖPNV). Die Wehrhahnlinie wird gebaut und so scheint alles in Ordnung. Doch die Zuschüsse von Land und Bund zum ÖPNV sind in Gefahr.

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Frühaufsteher staunten am Sonntag (21.6.). Immer wieder rollten Kolonnen gelber Postfahrzeuge über die Straßen. Alle steuerten eines der Post-Paketzentren an, denn dort stapeln sich die Pakete.

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Seit einer Woche sind die Postmitarbeiter in Streik. Deshalb bleiben auch in Düsseldorf viele Briefkästen leer. Dass die Post diese Streikaktion für Werbezwecke nutzt, lässt den Betrachter stutzen. Auf ganzseitigen Anzeigen bewirbt die Post den e-Brief, die elektronische Versendung von Briefen, die ganz ohne Postboten auskommt. Leere Briefkästen habe der Kunde nicht ver.dient – ein Hieb gegen die Gewerkschaft, der nur noch von der Aussage des Postvorstandes „Mitarbeiter seien Befüllmasse“ für die neuen Tochtergesellschaften übertroffen wird.

Offensichtlich hat die Post keine Skrupel – den eigenen Ruf zu ruinieren. Hätte der private Briefversender mehr Alternativen für den Transport seiner Post, würde der Postvorstand sicherlich vor anderen Problemen stehen.

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Seit Montag sind die Postler im unbefristeten Streik und wie es ausschaut, müssen die Düsseldorfer auch weiter auf Post und Pakete warten. Mit Schichtbeginn am Morgen hat die Gewerkschaft ver.di am Freitag (12.6.) weitere 1.000 Brief- und Paketzusteller in Nordrhein-Westfalen in den unbefristeten Streik gerufen. Damit beteiligen sich allein in NRW über 4.500 Beschäftigte der Deutschen Post AG an den Arbeitsniederlegungen.

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Die Streiks bei der Deutschen Post AG sind nach Gewerkschaftsangaben ausgeweitet worden. In ausgesuchten Orten der Niederlassungen Köln, Düsseldorf, Dortmund, Herford, Bonn, Duisburg, Münster, Essen, Hagen und Siegen wurden 1.000 Brief- und Paketzustellerinnen und -zusteller zu unbefristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Mehrere Millionen Sendungen können nicht bearbeitet und zugestellt werden, so ver.di.

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Teilte die Post auf ihrer Internetseite am Montagmittag (8.6.) noch mit, dass es zu keinen Beeinträchtigungen bei der Briefzustellung komme, wurde der Text nach 16 Uhr geändert. Verdi startet einen unbefristeten Streik in allen NRW-Briefverteilzentren. Damit bleiben auch in Düsseldorf die Briefkästen bald leer – vor dem zuständige Briefzentrum Langenfeld haben die Streikposten ihre Stellungen bezogen.

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Eine Einigung ist noch lange nicht in Sicht. Aber der Kita-Streik wird vorerst ausgesetzt. Die Gewerkschaften verdi, GEW und Deutscher Beamten-Bund sowie die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) haben die Schlichtung angerufen. Damit gilt ab Sonntag (7.6.) die Friedenpflicht.

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43 Prozent der Beschäftigten erhalten von ihrem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Internetseite www.lohnspiegel.de, die vom Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 8.000 Beschäftigte haben sich an der Befragung beteiligt.

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Vierte Woche Kita-Streik: Nun helfen sich Düsseldorfer Eltern selbst. Mütter und Väter organisieren in eigener Verantwortung eine Notbetreuung für die Kinder. Die Stadt öffnet die Räume von städtischen Kitas dafür. Am Dienstag (2.6.) um 10 Uhr startete die Selbsthilfe mit städtischer Unterstützung. In den darauffolgenden Tagen soll bereits ab 8 Uhr geöffnet sein.

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Verdi kämpft aktuell an verschiedenen Fronten. Seit Freitag sind die Mitarbeiter des Sozial- und Erziehungsdienstes im Streik und der könnte auch noch länger dauern. Warnstreiks gab es am Mittwoch (13.5.) bundesweit in allen 83 Briefverteilzentren der Post.

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„Die Zukunft der Arbeit gestalten wir“ – mit diesem Anspruch meldeten sich die Gewerkschaften zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit zu Wort. In Düsseldorf nahmen mehrere tausend Menschen an einem Demonstrationszug, der Kundgebung und dem anschließenden Familienprogramm teil.

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Mehr als 20.000 Menschen haben sich nach Gewerkschaftsangaben am Donnerstag an einer Großkundgebung in Düsseldorf beteiligt. In drei Demonstrationszügen gingen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zum Landtag NRW, wo es eine Abschlusskundgebung gab. Sie fordern 5,5 Prozent mehr Entgelt, mindestens aber 175 Euro mehr pro Monat.

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