Wirtschaft Gewerkschaften

verdi_streikende

Die Streiks im Öffentlichen Dienst gehen weiter

Düsseldorf: Fortsetzung der Streiks – Freitag bei Awista und Stadtwerken

Nach dem ÖPNV am Dienstag und der Stadtverwaltung am Donnerstag, setzt die Gewerkschaft ver.di die Streiks im öffentlichen Dienst am Freitag (2.10.) fort. In Düsseldorf sind die Mitarbeiter*innen der Stadtwerke und Awista zum Streik aufgerufen.

Wie ver.di angekündigt hat, werden die Beschäftigten der Stadtwerke Düsseldorf am Freitag ganztägig streiken. Dabei wird aber die Energieversorgung der Stadt und des Industriestandortes weiter garantiert. „Sie haben Anerkennung für ihre Leistungen verdient, denn der Garant für die Versorgungssicherheit und die erfolgreiche innovative Arbeit des Unternehmens sind unsere Stadtwerkerinnen und Stadtwerker“ stellt ver.di Gewerkschaftssekretär Hennig Brust heraus.

Auswirkungen des Streik werden die Düsseldorfer*innen durch die Arbeitsniederlegungen bei der Awista spüren. Die kommunale Abfallentsorgung, die Straßenreinigung, sowie die Recyclinghöfe in Flingern, Garath und Lohausen werden den ganzen Tag bestreikt. „Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten hart. Sie arbeiten bei Wind und Wetter unter hoher Belastung und leisten eine hervorragende Arbeit. Sie haben hohe Wertschätzung verdient.“ bekräftigt Hennig Brust.

Eine Streikversammlung ist am Freitagmorgen vor der Verwaltung von Awista und Stadtwerken am Höherweg geplant.

Weitere Streiks wird es in Solingen geben und die Sparkassen-Beschäftigten in Wuppertal legen die Arbeit nieder.

Zurück zur Rubrik Gewerkschaften

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Gewerkschaften

D_StreikOeffDi_duo_20201020

Tarifkämpfe werden nicht von Gewerkschaften gewonnen, sondern von unverdrossen kämpfenden Beschäftigten. Dies betonten ver.di-Sekretäre am Dienstag (20.10.) sowohl im IHZ-Park (IHZ= Internationales Handels-Zentrum) an der Moskauer Straße in Düsseldorf Oberbilk als auch vor der Sana-Klinik in Düsseldorf Gerresheim. Rund 2000 Rheinbahn-FahrerInnen, MüllwerkerInnen, MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung und Klinikpersonal gingen in die nächste Runde des Warnstreiks im Öffentlichen Dienst.

D_verdi_Klatsche_15102020

In Düsseldorf legten am Donnerstag rund 3.000 Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung, Kliniken, Sparkassen, Awista und Rheinbahn die Arbeit nieder. Denn in den laufenden Tarifverhandlungen kam von Arbeitgeberseite noch nicht einmal ein Angebot, dabei geht es am 22. Oktober bereits in die dritte Runde. Das wollen die Beschäftigten nicht akzeptieren, denn während des Corona-Lockdowns waren es die Mitarbeiter*innen des Öffentlicher Dienst, die als systemrelevant die Infrastruktur aufrecht erhielten. „Nichts ausser Klatsche(n)“ steht auf einen Banner vor der ver.di-Zentrale an der Karlstraße in Düsseldorf und fasst die Stimmung der Streikenden gut zusammen.

D_Streik_SSK_Rücken_06102020

Im Rahmen der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst steht auch für die Mitarbeiter*innen der Sparkassen einiges auf dem Spiel. Denn neben der für alle geforderten Lohnerhöhung von 4,8 Prozent, wollen die Sparkassenvorstände die bisher zugesicherte erfolgsabhängige Sonderzahlung aus dem Tarifvertrag streichen. Dagegen protestierten am Dienstagmorgen (6.10.) rund 100 Sparkassenbeschäftigte auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

SONDER-
VERÖFFENTLICHUNG