Wirtschaft Gewerkschaften

D_Maler_Lackierer_20180516

Maler und Lackierer bekommen ab Mai einen höheren Mindestlohn, teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.

Düsseldorf: Mindestlohn für 1050 Maler und Lackierer steigt

Die 1050 ausgebildeten Maler und Lackierer in Düsseldorf streichen künftig mehr Geld ein. Wie die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt, steigt der Mindestlohn für Gesellen ab Mai auf 13.30 Euro pro Stunde. Das bedeutet ein Plus von rund 35 Euro pro Monat. Helfern ohne Ausbildung stehen mindestens 10,60 Euro pro Stunde zu.

IG BAU-Bezirksvorsitzende Doris Jetten spricht von einer wichtigen „Haltelinie nach unten“. An die Untergrenzen müssen sich alle 159 Maler- und Lackiererbetriebe in Düsseldorf halten. „Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn. Der liegt derzeit bei 16,18 Euro pro Stunde“, so Jetten. Anspruch hierauf haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb in der Maler- und Lackierer-Innung ist.

Zurück zur Rubrik Gewerkschaften

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Gewerkschaften

D_verdi_UKD_Waschstrasse_16082018

Am Donnerstag (16.8.) zogen rund 500 Demonstranten zur NRW Staatskanzlei, um dort mit Ministerpräsident Armin Laschet über den Streik an den Uniklinken Essen und Düsseldorf zu sprechen. Doch weder er noch sein Stellvertreter Armin Stamp hatten Zeit für die Uni-Beschäftigten. Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag, hatte den Streikzug am Morgen begleitet und eine Delegetation der Beschäftigten eingeladen, ihn in den nächsten Tagen im Landtag zu besuchen. Doch auch von anderer Seite bekamen die Beschäftigten Unterstützung. Nach einem offenen Brief, in dem rund 200 Patienten sich solidarisch zeigten, kamen am Donnerstag einige Patienten zur Demonstration vor die Staatskanzlei.

D_UKD_Treppe_02082018

Die Beschäftigten des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) machten bei ihrer Demonstration am Donnerstag (2.8.) vor dem Finanzministerium eine klare Rechnung auf: Jeder Streiktag beschere den Uni-Kliniken in Essen und Düsseldorf einen Einnahmeverlust von einer Millionen Euro. Da werde es Zeit, dass die Minister auf den Tisch hauen und die Klinikvorstände zu erfolgreichen Verhandlungen drängen, forderten die Streikenden.

D_UKD_Streik_03072018

Seit vergangener Woche laufen die Gespräche zwischen dem Vorstand der Unikliniken (UKD) und der Gewerkschaft ver.di. Ziel ist es, Entlastungsmaßnahmen für die Beschäftigten zu verhandeln. Dafür hatten die Beschäftigten - neben zahlreichen Warstreiks - seit dem 3. Juli unbefristet gestreikt. Da von der Klinikleitung aus Sicht der Gewerkschaft keine konkrete Vorschläge zur Entlastung angeboten wurden, haben die Beschäftigten am Donnerstag entschieden, den Streik am Montag (30.7.) wieder aufzunehmen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D