Wirtschaft Gewerkschaften

Streik_symbol_spruehkreide

GEW ruft angestellte Lehrkräfte zum Warnstreik auf

Düsseldorf: Schulfrei wegen Streik?

Schlechte Aussichten für Schüler.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft ihre Mitglieder an den Bildungseinrichtungen am Dienstag (3.3.) zu einem Warnstreik auf.

Doch dies dürfte nicht zu Unterrichtsausfällen im großen Stil an den Düsseldorfer Schulen führen. Wie Stefanie Klockhaus von der Bezirksregierung gegenüber report-D ausführte, seien von den 5256 Lehrkräften in der Stadt Düsseldorf nur 1101 im Status „Angestellt“ und damit streikberechtigt. 4155 Lehrerinnen und Lehrer sind verbeamtet und werden die fehlenden Kollegen vertreten. Die Schulen sind angehalten die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten und gegebenenfalls durch Zusammenlegung von Lerngruppen Unterrichtsausfälle zu verhindern, erklärt die Bezirksregierung.

Forderungen der GEW

Für die angestellten Lehrkräfte geht es um eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent mehr Gehalt, eine Begrenzung von befristeten Beschäftigungen und eine im Tarifvertrag verankerte Entgeltordnung.

Zurück zur Rubrik Gewerkschaften

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Gewerkschaften

D_AWO_Streik_oben_29012019

In den Tarifverhandlungen zwischen den Arbeitgebern der AWO NRW und der Gewerkschaft ver.di wurde in der vierten Runde ein Ergebnis erzielt. Wenn die Tarifkommission zustimmt, erhalten die Beschäftigten 7,6 Prozent mehr Lohn, die praxisintegrierte Erzieher*innenausbildung wird tarifvertraglich geregelt und für Mitarbeiter der Offenen Ganztagsschulen soll es eine Zulage geben.

D_Demo_Buehne_26022019

Nach Angaben der Gewerkschaften versammelten sich am Dienstag (26.2.) mehr als 10.000 Streikende aus ganz Nordrhein-Westfahlen vor dem Landtag in Düsseldorf. Sie alle sind Beschäftigte des Landes in Kliniken, bei der Polizei, in Bildungseinrichtungen und Ämtern. Mit ihrem Warnstreik wollen sie ein deutliches Zeichen in Richtung Potsdam schicken, wo am 28. Februar die Tarifverhandlung der Länder mit den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft der Länder fortgesetzt wird.

D_Verdi_Vers_12022019

Die Gewerkschaft ver.di hatte am Dienstag (12.2.) die Landesbediensteten zum Warnstreik aufgerufen. Im Townhouse an der Bilker Straße trafen sich am Morgen mehrere Hundert Streikende, um dann mit einem Demonstrationszug zum Johannes-Rau-Platz zu ziehen. Besonders die Auszubildenden des UKD setzten sich unter der Überschrift „Krankenhaus ist kein Karneval“ mit Kostümen und Konfetti für bessere Entlohnung ein.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D