Wirtschaft Gewerkschaften

D_Warnstreik_verdi_06022019

Für Donnerstag, 7. Februar, ist ein Warnstreik am Flughafen angekündigt

Flughafen Düsseldorf: Avia-Mitarbeiter bestreiken die Bodenabfertigung

Am Donnerstag (7.2.) wird es mit Beginn des Flugbetriebes ab 3 Uhr zu Einschränkungen in der Bodenabfertigung am Flughafen Düsseldorf kommen. Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder zu einem mehrstündigen Warnstreik aufgerufen. Der Flughafen teilt mit, dass es durch den Streik zu Verzögerungen im Flug- und Abfertigungsbetrieb und auch Flugausfällen kommen kann. Passagiere sollten sich vor Reiseantritt bei ihrer Fluggesellschaft über die aktuelle Situation informieren.

580 Flugbewegungen sind für Donnerstag am Flughafen Düsseldorf geplant. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di könnten 45 Starts und Landungen im Zeitraum zwischen 3 und 11 Uhr vom Warnstreik betroffen sein. Die zum Warnstreik aufgerufenen Mitarbeiter der Avia sind für die Bodenabfertigung, das Be- und Entladen von Flugzeugen, sowie Handling von Gepäck und Fracht zuständig. Die Gewerkschaft rechnet mit einer hohen Streikbeteiligung.

Bisher konnte ver.di im Rahmen der Tarifausverhandlungen keine Einigung mit Aviapartner erzielen. „In den Tarifverhandlungen geht es vor allem um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Wir fordern unter anderem ein Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie eine bessere Bezahlung der Nacht-, Schicht-, und Feiertagsarbeit. Die Arbeitgeber haben nach zwei Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt.“ so Verhandlungsführer Peter Büddicker.

Der Flughafen plant während des Streiks Servicemitarbeiter im Terminal einzusetzen, um betroffene Fluggäste zu informieren. Passagiere sollten sich bei ihren Fluggesellschaften über mögliche Änderungen oder Verschiebungen informieren.

Zurück zur Rubrik Gewerkschaften

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Gewerkschaften

D_AWO_Streik_oben_29012019

In den Tarifverhandlungen zwischen den Arbeitgebern der AWO NRW und der Gewerkschaft ver.di wurde in der vierten Runde ein Ergebnis erzielt. Wenn die Tarifkommission zustimmt, erhalten die Beschäftigten 7,6 Prozent mehr Lohn, die praxisintegrierte Erzieher*innenausbildung wird tarifvertraglich geregelt und für Mitarbeiter der Offenen Ganztagsschulen soll es eine Zulage geben.

D_Demo_Buehne_26022019

Nach Angaben der Gewerkschaften versammelten sich am Dienstag (26.2.) mehr als 10.000 Streikende aus ganz Nordrhein-Westfahlen vor dem Landtag in Düsseldorf. Sie alle sind Beschäftigte des Landes in Kliniken, bei der Polizei, in Bildungseinrichtungen und Ämtern. Mit ihrem Warnstreik wollen sie ein deutliches Zeichen in Richtung Potsdam schicken, wo am 28. Februar die Tarifverhandlung der Länder mit den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft der Länder fortgesetzt wird.

D_Verdi_Vers_12022019

Die Gewerkschaft ver.di hatte am Dienstag (12.2.) die Landesbediensteten zum Warnstreik aufgerufen. Im Townhouse an der Bilker Straße trafen sich am Morgen mehrere Hundert Streikende, um dann mit einem Demonstrationszug zum Johannes-Rau-Platz zu ziehen. Besonders die Auszubildenden des UKD setzten sich unter der Überschrift „Krankenhaus ist kein Karneval“ mit Kostümen und Konfetti für bessere Entlohnung ein.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D